Kann man Buchinhalte abfotografieren?

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3 Antworten

"... sofern sie sich argumentierend ("wahrheitssuchend") mit ihrem Gegenstand auseinandersetzen", dürfen Werke auch Fotos zitieren, schreibt dieser informative Leitfaden zum kleinen Großzitat und zum großen Kleinzitat.

Aber in der Regel ist es weder erlaubt noch nötig, ein Bild zu zitieren zum Beleg für meine eigenen textlichen Aussagen. Wenn ich also schreibe, wie bescheiden XY aussieht oder malt, ist ein Zitat eines Bildes von XY selten "durch den besonderen Zweck gerechtfertigt" laut § 51 UrhG.

Bei dir aber sicher, da du ja intensiv auf die Bilder eingehen wirst! Obwohl, damit ist Alice Schwarzer auch schon auf die Schnauze gefallen, weil sie meinte, in ihrer Zeitschrift "Emma" gleich auf mehr als ein Dutzend Nacktfotos von Helmut Newton eingehen zu müssen - und diese deshalb auch in Hochglanz wiedergeben zu müssen.

Verklagt wurde Schwarzers Firma dann auf zigtausen D-Mark - sie einigte sich dann mit der Firma des Fotografen auf eine unbekannte Summe.

Die du aber sicher nicht zur Hand hast ;-). Also beschränke besser die Anzahl deiner Bild-Zitate auf das mutmaßlich Unerlässliche!

Gruß aus Berlin, Gerd

Kommt darauf an - geht es in der Rezension um das Buch selbst, besteht kein Grund Inhalte darin abzufotografieren zu müssen, so dass ein (zwingender) Zweck für ein Zitat vorliegen würde. Geht es nur um die Inhalte aus dem Buch frage ich mich, warum man dann eine Rezension verfassen muss... die Quelle muss aber dabei generell angegeben werden mit Autor und Verlag

kommt darauf an in welchem Rahmen du die Rezension vorstellen möchtest....

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