Kann man bei unregelmäßigen Cannabis Konsum psychische Probleme bekommen?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Oh Wunder!
Man kann auch psychische Probleme bekommen, wenn man absolut "clean" ist. Dein Körper ist nämlich eine hochaktive Drogenfabrik (Serotonin, Adrenalin, Testosteron und etliche andere) und wenn/falls/sofern da mal etwas durcheinander gerät, man in der Folge depressiv oder psychotisch oder sonstwie verhaltensauffällig wird, dann ist hoffentlich Schluss mit dem Märchen, psychische Probleme kämen stets und höchstwahrscheinlich (immer nur) vom Barzen.
Halte Dich an zeitliche Abstände und versuche eine Idealdosierung zu finden (start low and go slow), wenn Du aller eigenen Erfahrung zum Trotz doch den Drang verspürst Cannabis zu gebrauchen.

Thx for * (1.265)
Google "Rauschzeichen".

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Es kann sein oder auch nicht, das kann dir keiner so genau sagen.

Ich habe nur ein wenig Angst, dass es wieder so anfängt wie vor 5 Monaten und ich mir das eventuell auch einbilden könnte.

Cannabis verstärkt ja deine Gefühle also auch die Angst. Wenn du das schon so schreibst wird es früher oder später auch dazu kommen, dass du dir etwas einbildest und dich sogar reinsteigern kannst.

LG xo0ox

PS: Ob du weiterhin hin und wieder einen rauchen möchtest musst du für dich selbst entscheiden.

Cannabis bzw. dessen psychotaktiver Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) steht im Verdacht diverse psychische Erkrankungen zu verursachen bzw. auszulösen.

Eindeutig nachgewiesen in einer internationalen Studien von 2017 ist, dass Cannabiskonsum das Risiko an einer Schizophrenie zu erkranken um 37% steigert (von 1% "natürlichem" Risko auf 1,37%). Umkehrschlüsse (z.B. dass Cannabiskonsum eine Form der Selbstmedikation ist) wurden durch genetische Marker ausgeschlossen. Eine Schizophrenie kann auch noch dann auftreten, wenn der Konsum bereits eingestellt wurde.

Studien zu Angststörungen und Depressionen stehen noch aus, dennoch gibt es unzählige Fallberichte darüber (insbesondere über Angststörungen wie Panikattacken).

Ich persönlich habe als junger Mann gekifft und u.a. deshalb Panikattacken mit zusätzlicher depressiver Episode entwickelt. Durch eine Psychotherapie und Medikamente gingen die Beschwerden nach ca. 6 Monaten vorüber. Danach habe ich den riesen Fehler gemacht erneut Cannabis zu konsumieren. Die Depressionen und Panikattacken kamen wieder und diesmal blieben sie. Nun leide ich seit 7,5 Jahren unter diesen Beschwerden, habe unzählige Medikamente durchprobiert, eine über 3 jährige Psychotherapie gemacht und sogar eine Elektrokrampftherapie (EKT) hinter mir. Alles ohne Erfolg. Die unbeschreibliche und absolute Hölle.

Das heisst nicht, dass es jedem so ergeht wie mir, doch das Risiko besteht zweifelsohne. Es ist dir überlassen zu entscheiden, wie viel Risiko du eingehen willst. Ich jedenfalls würde alles dafür tun meinen Cannabiskonsum rückgängig zu machen.

Danke für deine Antwort. Hört sich ja gar nicht gut an. Als du wieder angefangen hast, war es ein übermäßiger Konsum oder geregelter ?

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@SellerHigh

Als ich wieder angefangen habe waren es total etwa 15 tüten über 4-5 Monate verteilt...

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Alles klar, dann werde ich es sein lassen. Auch wenn dann irgendwie was fehlt. Ich wünsche dir viel Kraft und gute Besserung.

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