Kann man bei einem Mrt psyschiche Schäden sehen?

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5 Antworten

Funktionelle MRTDie funktionelle MRT (fMRT), bei der alle 1 bis 3 Sekunden ein durchblutungssensitives Bild des Gehirns auf­ge­nommen wird, konnte in zahlreichen Studien überzeugend darstellen, dass besonders Reaktionen des limbischen und paralimbischen Systems auf emotionale Bilder (z. B. Abbildungen von Gesichtern oder Szenen) bei depressiven Patienten verändert sind. Häufig zeigen sich Verschiebungen der Emotionswahrnehmung, sodass beispielsweise neutrale Reize bereits Reaktionen auslösen, die sonst nur durch bedrohliche Reize ausgelöst werden.

Quelle: http://www.git-labor.de/forschung/labormedizin-diagnostik/magnetresonanztomographie-mrt-der-depressionsforschung

Interessant. Das ist allerdings Lichtjahre davon entfernt, "psychische Schäden" anhand einer MRT zu diagnostizieren.

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Nein das kann man nicht sehen. Man sieht bei einem CT z.B Entzündungsherde bei MS Patientin aber Depressionen beim MRT oder ähnlichen nicht

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man Depressionen per MRT feststellen kann. 

mit einem MRT kann man weder psychische erkrankungen erkennen noch gedanken oder ggf. die erinnerungen eines menschen "auslesen". das gerät bildet lediglich alles gewebe des körpers ab.

mit einem EEG kann man hirnströme messen und die gehirnregionen identifizieren, die für die unterschiedlichen funktionen, sinne usw. zuständig sind. aber auch damit lassen sich keine psychischen störungen erkennen.

nur krankhafte gewebeveränderungen, blutungen usw. lassen sich erkennen, aus denen der neurologe schließen kann, welche folgen sie haben können.

Nein, das geht nicht.

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