kann man bei einem arbeitsunfall schmerzensgeld verlangen?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ganz einfach hat den Unfall ein Mitarbeiter des Unternehmens in dem du Arbeitest verursacht hast du kein recht auf Schadensersatz da die BG (Berufsgenossenschaft) die Behandlungskosten übernommen.

Die BG ist wie eine Haftpflichtversicherung zusehen die alle Anspruch gegen den Unternehmer auf sich zieht und abgeltet. Ein Schmerzensgeld Anspruch kann nur gegen Betriebsfremde oder aber gegen Personen die den Unfall vorsätzlich bzw. grob Fahrlässig verursacht haben.

Du schreibst nicht von wem du Schmerzensgeld haben möchtest.

  1. gegenüber dem Arbeitgeber gibt es nur einen Schmerzensgeldanspruch wegen Arbeitsunfällen wenn Vorsatz nachgewiesen werden kann

  2. auch Schmerzensgeldansprüche unterliegen der 3jährigen Verjährung. Die Frist beginnt mit Ablauf des Jahres in dem der Unfall eingetreten ist.

GGf. sind daher auch Ansprüche gegen Dritte verjährt, je nachdem wann der Unfall genau war. Wenn du das echt noch geltend machen willst lass dich vorher gut anwaltlich beraten, alleine bekommst du das nicht argumentiert.

international 18.01.2015, 19:21

also habe ich jetzt noch anspruch oder nicht ? ich glaube nämlich das es etwas länger als 3 jahre sein könnte :/

0
Starciel 18.01.2015, 19:31
@international

Woher soll ich das wissen wenn du selber nicht weißt wann es war? Unfalldatum zum Jahresende gehen und plus 3 zählen. Alles aus 2011 ist Ende 2014 verjährt.

Wie gesagt, gegen den Arbeitgeber gibt es un abhängig von Verjährungsfristen eh nur bei Vorsatz einen Anspruch.

Ich würde mal sagen alles in allem: lass es....

0

warum hast du so lange gewartet?

Die Frage ist auch erstmal, wer Schuld hatte an dem Arbeitsunfall. Wenn dein Arbeitgeber alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat, dann sieht es sowieso schlecht aus.

international 18.01.2015, 19:18

der mitarbeiter war schuld daran aber naja da es eine komplizierte story ist kommt man da nicht raus und da es so lange her ist ist das thema wohl so gut wie gegessen :S

0

ein Arbeitsunfall wird ja BG lich aufgenommen und untersucht.Wenn es erforderlich gewesen wäre,hättest du Ausfalls-Schmerzensgeld bekommen,eine Prellung fällt nun nicht gerade unter eine schwerwiegende Beieinträchtigung,zumal es dir dann auch noch Jahre später einfällt...

international 18.01.2015, 19:20

wenn es erforderlich gewesen wäre hätten die mich darüber informiert ? ich habe einen zettel ausgefüllt gehabt weiß nicht mehr genau ob das was damit was zu tun hatte aber entweder war es von meinem arbeitgeber oder von der berufsgenossenschat weiẞ gar nicht mehr

0
Tesssa53 18.01.2015, 19:24
@international

aber es ist doch unsinnig nach JAHREN Beschwerden anzumelden,wer soll das glauben,hast du Gutachten und Befund beizubringen,die auf die Prellung zurückzuführen sind??

0
international 18.01.2015, 19:28
@Tesssa53

ich kann das nachweisen ja. ja damals haben mir manche gesagt das man nicht so einen recht hat manche sagten das ich vor gericht müsste und irgendwann hatte ich keine lust mehr und jetzt wollt ich halt wissen ob ich so ein recht überhaupt habe

0

Was möchtest Du wissen?