Kann man bei der Bundeswehr die Ausbildung zum Notfallsanitäter machen und dann kündigen und zivil bei Malteser, DRK oder Feuerwehr weiterarbeiten?

8 Antworten

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist durch das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäter (NotSanAprV) bundeseinheitlich gesetzlich geregelt, daran müssen sich alle Ausbildungsträger, also auch die Bundeswehr halten. Demnach ist eine Anstellung bei einer zivilen Hilfsorganisation nach der Bundeswehr natürlich möglich. Da die Bundeswehr jedoch die Ausbildung finanziert, muss man sich im Gegenzug für eine lange Zeit dazu verpflichten, für die Bundeswehr tätig zu sein und bei einem vorzeitigen Ausstieg (Ausbildung erfolgreich abgeschlossen aber "keinen Bock" für die Bundeswehr zu arbeiten und zivile Anstellung suchen), wird die Bundeswehr einen erheblichen Teil der Ausbildungskosten von dir zurückfordern, was beim Notfallsanitäter mal ganz schnell mehere zehntausend Euro sind.

Hi,

grundsätzlich kann man nach erfolgter Ausbildung auch im zivilen Bereich arbeiten - das setzt allerdings die Ableistung der Mindestverpflichtungszeit von 12 Jahren (Feldwebellaufbahn) voraus.

Beendet man vorzeitig das Vertragsverhältnis, wird die Bundeswehr die Ausbildungskosten (i.d.R. anteilig, je nach abgeleisteter Dienstzeit) zurückfordern - im Falle des Notfallsanitäters sind das mehrere zehntausend Euro.

Und ist das Geld bei der BW während der Ausbildung höher als bei DRK, Malteser oder feuerwehr?

Du bist während der Ausbildungszeit als Feldwebelanwärter eingestellt und erhälst den dementsprechenden Sold.

Und nur so am Rande...

Wenn Du ohnehin im zivilen Bereich arbeiten willst, macht es auch Sinn, gleich in diesen einzusteigen. Die Ausbildung bei der Bundeswehr in Verbindung mit der doch langen Verpflichtungszeit bietet dir hier keine Vorteile.

Und: in der Praxis sieht es eher andersherum aus - es wechseln weitaus mehr zivile NFS zur Bundeswehr, als umgekehrt.

LG

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

lach so ein Quatsch du musst dich mind. für 5 Jahre verpflichten.

Meinste die Bundeswehr bildet Leute aus das sie nach der Ausbildung wieder abhaun?

Bewerber müssen sich dem Eignungstest der Bundeswehr  unterziehen; dieser besteht aus schriftlichen und mündlichen Teilen und einer medizinischen Untersuchung. Zu diesem Einstellungstest gehören auch der Sporttest sowie ein Computertest. Auf beide sollte man gut vorbereitet sein. Die beim Computertest geforderten Fähigkeiten kann man sich mittels Online-Kursen aneignen, denn sie überprüfen vorab gut zu trainierende Fähigkeiten wie räumliches Denken, Geschicklichkeit und eine schnelle Reaktionsfähigkeit – neben Allgemeinwissen, Mathe sowie Deutsch- und Englischkenntnissen.

Für 5 Jahre verpflichten und was verdiene ich dann im 1. Jahr während der Ausbildung und nach der Ausbildung?

Ich bin übrigens schon 1,5 Jahre Rettung gefahren als Rettungshelfer.

Im Lkw Führerschein bzw. Sogar Omnibus habe ich Reaktionstest, KONZENTRATION, Orientierung gemacht alles mit gut. Reicht das?

Und räumliches Vorstellungsvermögen habe ich als Schreiner und Holztechniker auch. Und wie gut muss man in Mathe und Englisch sein? Reicht Fh-Reife Niveau aus? Und Physik kann ich auch ganz gut.

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@Aufklaerer111

ich empfehle dir die Bundeswehr anzuschreiben Adresse findest du im Internet.

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