kann man auf irgendeine art und weise Psychologin werden ohne zu studieren?

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6 Antworten

Vielleicht machst du was in der Richtung Sozial-Assistentin (glaube das das so heißt). Wenn ich mich nich irre musst du "nur" ein paar Jahre auf eine Berufsschule gehen und kannst dann auch Menschen helfen.

Den Titel "Psychologe" darf nur tragen, wer einen Abschluss in Diplom oder Master Psychologie hat. Niemand anderes darf diesen Titel tragen. Therapieren darfst du sogar erst, wenn du nach diesem Abschluss eine der Therapeutenausbildungen machst und für die ist wiederrum einer dieser Abschlüsse zwingend Voraussetzung.

Aber es gibt allerhand "Laien"-Psychologie. Da gibt es SGD und ILS Kurse, Kurse an der VHS, Bücher....

Diese kann man quasi freiberuflich ausüben. Krankenkassen übernehmen diese Beratungen nicht. Wichtig ist auch, dass es unter Beratung und nicht etwa unter Psychotherapie läuft. Denn das dürfen ja wiederum nur Psychotherapeuten (s.o.).

Aber die Nachfrage ist groß und die Menschen geben allerhand Geld für alle nur denkbaren Beratungen, Coachings, Kunst-, Farb-, Kaninchen,- Baum-Umarm-Therapien aus.

Ich würde dennoch dazu raten noch irgendeine grundanständige Ausbildung zu machen. Vielleicht als Krankenschwester mit einer Fachweiterbildung in Richtung Psychiatrie. Dann hat man wenigstens ein bisschen seriösen Background.

Ich glaube, dir ist gar nicht klar, was ein Psychologe ist?!

Nach drei Jahren Studium kann niemand in Europa (EU) Psychologe sein, und auch nicht in den USA, Kanada und vielen anderen Staaten.

Du verwechselst, denke ich, zudem Psychologe mit Psychotherapeut und scheinst dies auch noch mit Aufgaben zB von Sozialpädagogen/-arbeitern zu vermengen.

Wenn du meinst, Menschen beraten und damit helfen zu können, dann tu das doch. Nenn dich aber bitte auch so. Also zB Lebensberaterin, das trifft das, was du machen willst doch auch viel besser. Lass bitte das psychologische weg, das irritiert viele Menschen nur.

Du musst das nur beim Finanzamt anmelden (ggf. beim Gewerbeamt, das sagt dir das Finanzamt), dir Räume anmieten, Internetpräsnz, Gelbe Seiten Eintrag und fertig. Du darfst halt keine Menschen behandeln, die psychisch erkrankt sind. Und das ist auch gut und richtig so. Menschen in schwierigen Zeiten zB bei Liebeskummer menschlich und warm beizustehen, Rat zu geben usw ist aber kein Problem.

Die einzige Frage, die du dir stellen solltest wäre, ob du dir zutraust zu merken, wenn eine Erkrankung hinter den Problemen steht, so dass du diese Menschen rechtzeitig zur Abklärung zu einem Arzt schickst, damit sie eine adäquate Behandlung erhalten können.

interessant!, dann erkäre mir doch bitte den unterschied zwischen einem Psychologen und einem Psychotherapeut.

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@maggi321
  1. Suchfunktion benutzen (die Frage nach dem Unterschied wird hier täglich gestellt und wurde (auch von mir immer mal wieder) ausführlich beantwortet).

  2. Google benutzen.

  3. Direkt bei Wikipedia nachlesen.

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Hey Maggie :)

also das erste, was man im Psychologie- Studium lernt, ist Demut.

Ich finde es klasse, dass du Menschen beraten willst, ohne gleich Psychologin werden zu wollen. Es bedarf ner Menge Menschen, die anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen, ohne gleich Psychologen zu sein. Vielmehr sollten sie Spezialisten in einem anderen Feld sein, z.B.:

Wie wäre es mit dem Beruf des Berufsberaters? Das erfordert ne Menge Einfühlungsvermögen und man muss das Gegenüber sehr gut einschätzen können, um ihm weiterzuhelfen. Die Berufsberater haben üblicherweise ganz andere Berufe - in verschiedenen Kategorien: z.B. Geisteswissenschaftler, Sozialarbeiter, etc. etc.

Viel Spaß!

Nein das geht in Deutschland leider nicht. Dafür braucht man ein Studium.

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