Kann man auf eine Vollnarkose bestehen?

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9 Antworten

Hi Philipp8913,kommt auf die Art der Operation,auf den Zustand des Pat,auf die mit der Narkose verbundenen Risiken an.Vor der Op wird der Narkosearzt mit Dir die Art der Narkose(wie eben Vollnarkose bzw Lokalanästhesie etc9im rahmen der Möglichkeiten wird man Deinem Wunsch entgegenkommen.Ein Anspruch auf eine bestimmte Narkoseart besteht rein rechtlich nicht,auf Möglichste Schmerztreiheit schon.LG Sto

Bei allen OP`s ist eine Vollnarkose weder sinnvoll oder möglich. Auch kommt es darauf an, wo der Abszess liegt und wie groß er ist. Ist er bsp. am Kleinzeh, würde keiner auf die Idee kommen eine Narkose zu machen, ist er im Knochen des Kleinzehs, dann schon eher. Aber hier werden versch. Aspekte betrachtet - Alter, Psyche, Krankheiten etc. Eine Beschneidung kann in Lokaler wie in Vollnarkose erfolgen. Die Entscheidung der anzuwendenden Narkose fällt in der Regel der Anästhesist. Für ne OP am Unterarm, die u.U. 10 Std. dauert wird eine andere Narkosenart gewählt als für eine Sache, die nur 2 Min. dauert. Stets wird abgewägt zwischen das Beste für den Pat. und seinen Wünschen. Ein Anästhesist und Patient können gleichermaßen eine Narkose ablehnen. Was nützt dir deine Wunschnarkose, wenn du hinterher nie wieder etwas brauchen wirst. siehe M. J.

  1. hast du glaube ich keine große Ahnung von Anästhesie, oder?
  2. war M.J. Leibarzt Kardiologe, nicht Anästhesist, und M.J. war zu Hause und nicht in einem OP. Das ist kaum zu vergleichen
  3. ist ein Anästhesist natürlich verpflichtet, das sinnvollste für seinen Patienten vorzuschlagen, wenn dieser aber was anderes möchte, wird der Anästhesist sich mehr als einmal überlegen, ob er die Ganze OP platzen lässt, nur um seinen Dickkopf durchzusetzen, was die von ihm favorisierte Anästhesiearzt angeht. Aber dabei macht sicher der Ton die Musik.
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Irgendwie stört mich diese starke Forderung, dieses "darauf bestehen" ziemlich. Faktum ist, dass Vollnarkosen heutezutage sehr schonend sind und vom Risiko her ähnlich sind, wie die meisten anderen Anästhesieverfahren. Sie ist nicht immer unbedingt die empfohlene Anästhesieform. Bei bestimmten OPs wird der Anästhesist im Aufklärungsgespräch dir also eine andere Anästhesieform nahelegen. Du kannst ihn aber bei besonderen Ängsten oder Abneigungen gegen das vorgeschlagene Vorgehen natürlich bitten, eine Narkose zu bekommen. Betonung hierbei auf "bitten", nicht auf "verlangen"! Er will dir nämlich was gutes tun und dich nicht ärgern, wenn er dir das am besten geeignete Verfahren vorstellt. Angesichts des niedrigen Risikoprofils wird der Anästhesist in der Regel deinem Wunsch entsprechen und eine Narkose durchführen, möglicherweise mit dem Verweis, dass es dein besonderer Wunsch war. In bestimmten Fällen, z.B. bei sehr alten und besonders herzkranken Patientn, bei denen eine Narkose tatsächlich ein deutlich erhöhtes Risiko darstellen kann, wird der Anästhesist eventuell aber auf der Durchführung seines favorisierten Verfahrens bestehen, wenn er nciht gewillt ist, das höhere Risiko in Kauf zu nehmen. Der Arzt ist zwar dem Willen des Patienten, aber auch seinem Wohl verpflichtet, das er nciht in Gefahr bringen darf. Da du aber jung bist, dürfte dich diese Einschränkung nicht betreffen.

tja DoktorNoth, wenn ein Arzt mich so d...anquatschen würde mit "bitte" hätte er es sicher das letzte mal bei jemanden versucht. Ich glaube du lebst im Mittelalter oder im Bettelalter.

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@flauschi1

Den Einwand verstehe ich nicht ganz. Wir leben immer noch in einem Land, in dem es gewisse Sitten und Gebräuche gibt, und dazu gehört es, höflich mit seinen Mitmenschen umzugehen, insbesondere dann, wenn diese mehr von der Thematik verstehen, als man selbst. Wenn du dich da hinstellst und dem Anästhesisten an den Kopf knallst "ich bestehe auf einer Vollnarkose, egal, was Sie dazu zu sagen haben, ich weiß es eben besser" ist das keinesfalls angemessen. Da klingt es doch wohl erheblich schöner zu sagen "ich habe große Probleme mit der von Ihnen vorgeschlagenen Anästhesie, ich würde gern stattdessen eine Narkose haben, wäre das möglich?", oder? Ich persönlich wäre dann jedenfalls eher gewillt, dem Patienten seinen Wunsch auch zu erfüllen und ihn vernünftig über Fürs und Widers zu beraten. Du sagst ja auch nciht beim Bäcker "die hellen Brötchen her, du Blödmann, mir doch egal, ob Roggen im Angebot ist!", oder?

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eigentlich nein nur wenn es der behandlung mit einer vollnarkose bedarf es sei du wendest dich an eine private klinik wo aber auch keine kosten vom land oder staat getragen werden......

Es gibt sogar Zahnärzte, die auf Wunsch besonders sensibler Patienten diese unter Vollnarkose "bearbeiten".

Ja, das sollte möglich sein. Das muss dann aber in der Regel im Krankenhaus gemacht werden und ist dann mit einer Übernachtung verbunden.

Ich denke aber bei einer Kurzzeitig-Narkose (Propofol) ist keine Übernachtung zwingend notwendig

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@user1629

Das stimmt. Auch Allgemeinanästhesie kann ambulant durchgeführt werden, man darf als Patient nur nicht Auto fahren und sollte nciht allein zu Hause sein.

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ja sicher bestehe auf eine Vollnarkose wenn du eine willst das ist dein gutes recht!!!!

Ansonsten kannst du ja die Behandlung verweigern.

Damit ist dem Patienten ja auch nicht geholfen

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@user1629

So wird der Arzt unter Druck gesetzt und muss die Vollnakose gewähren. Alleine seines Eides wegen.

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