Kann man auch Mitglied von 2 verschiedenen politischen Parteien sein?

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11 Antworten

Ich denke, Du solltest Dir die Satzung Deiner Wunschparteien zukommen lassen. Darin müsste stehen, ob die Partei einen Ausschließlichkeitsanspruch hat.

 

Nachtrag, eben aud der Seite der Piratenpartei gefunden:

Die Piratenpartei erlaubt die gleichzeitige Mitgliedschaft in einer konkurrierenden Partei. Die Mitgliedschaft in
einer Organisation oder Vereinigung, deren Zielsetzung den Zielen der Piratenpartei Deutschland
widerspricht, ist dagegen nicht zulässig.

XFighter7 29.03.2011, 17:07

Dankeschön, hört sich vernünftig an, aber weißt du auch was Konkretes von den wichtigsten Parteien, weil was bringt es wenn ich vielleicht von den Piraten aus noch einer zweiten Partei angehörig sein darf, aber dann die CDU was dagegen hat, wenn ich zudem noch Mitglied bei den Piraten bin?

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WeiseAlte 29.03.2011, 17:10
@XFighter7

ja, eben auf der Seite der SPD gefunden (

<a href="http://www.spd.de/Partei/Mitglied_werden/" target="_blank">http://www.spd.de/Partei/Mitglied\_werden/</a>

dass die Mitgliedschaft in einer weiteren Partei nicht zulässig ist. Ich denke, wenn Du Dir die Hompages der anderen Parteien anschaust, wirst Du im Bereich "Mitglied werden" ähnliche Hinweise finden.

 

Die CDU schreibt:

Die Mitgliedschaft in einer anderen Partei in Deutschland ist nicht möglich. Die gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Partei eines anderen Landes ist dann möglich, wenn die Ziele dieser Partei den Zielen der CDU Deutschlands nicht widersprechen.
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lanthanum 21.06.2016, 00:24

Die Satzung oder das Parteiprogramm sagen überhaupt nichts aus. Insbesondere nicht die Parteien, die sich vom Hyperkapitalismus und Lobbyismus abhängig gemach haben. Die Grünen waren zum Beispiel eine pazifistische Partei. Ihre männlichen Mitglieder fast alle Wehrdiensverweigerer aus Gewissensgründen. Kriege wurden selbst um den Preis der Selbstaufgabe abgelehnt. Kaum waren sie an der Regierung beteiligt, und schon waren sie die Ersten, die nach Adolf Hitler wieder deutsche Soldaten in den Krieg geschickt hatten. Ähnliches galt für die SPD, die sich wehement gegen die Gründung der Deutschen Bundeswehr gewand haben.

Das Programm und dir Satzung der SPD weisen die SPD als soziale Partei aus. Trotzdem waren Sie die Partei, die die Harz4 Gesetze beschlossen haben.

CDU und CSU haben eher ein bürgerliches und konservatives Programm. Trotzdem haben Sie mit der Einführung der diktatorischen Gleichstellung (welche nicht mit der Gleichberchtigung verwechselt werden darf) eher die ultralinken Ideen der Grünen umgesetzt.

Horst Seehofer hat es einmal so ausgedrückt: "Die Menschen, die Sie gewählt haben, haben nichts zu sagen, und die Menschen, die etwas zu sagen haben, die haben Sie nicht gewählt".

Anstelle dieser Parteien, die übelsten Lobbygruppen aus Großbanken, multinationalen Konzernen und Waffenproduzenten hörig sind, wähle ich am liebsten die Parteien, auf die das ganze Establishment, Presse und GEZ-Fernsehen, Gewerkschaften und Kirchen wie besessen und weit unter der Gürtellinie eindreschen. Denn solche Parteien werden die Interessen des Volkes vertreten.

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Gesetzlich ist es nicht ausgeschlossen, dass man mehreren Parteien angehört. Jede Partei kann selbst regeln, ob sie es zulässt, dass man außer ihr noch einer anderen Partei angehört. Die meisten größeren Parteien lassen es aber nicht zu. (Vielleicht erlauben sie aber, dass man trotz "fremdem" Parteibuch z.B. in Arbeitskreisen mitarbeitet.)

Als WASG und PDS beschlossen hatten, dass sie sich später zur Partei DIE LINKE zusammenschließen wollen, haben sie zunächst ganz bewusst zugelassen, dass man in WASG und PDS gleichzeitig Mitglied sein durfte.

Wer heimlich in zwei Parteien ist, obwohl eine davon das nicht erlaubt, liefert damit wahrscheinlich einen Grund, aus der Partei ausgeschlossen zu werden, weil man vorsätzlich gegen die Satzung verstößt.

XFighter7 01.04.2011, 00:29

Interessante Antwort.

Naja, wer mich nicht will, der hat halt schon ;-)

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Mitglied in verschiedenen Parteien zu sein, ist nicht möglich. Da muss man sich schon entscheiden, wohin man am ehesten tendiert. 

XFighter7 01.04.2011, 00:26

tja das ist die Frage, im Grunde ist es mir fast egal, am besten dort, wo man am meisten erreichen kann.

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Mucker 02.04.2011, 04:35
@XFighter7

Die Frage ist doch, was du erreichen willst und was dir wichtig ist. So sind schwarz-gelb wesentlich industriefreundlicher als z.B. rot-grün, die die Wünsche der Bevölkerung ernster nehmen. Also: Ich möchte asl Bürger schon ernst genommen werden und nicht von der Politik vera.scht werden. Ich finde, dass die Bürger in einer Demokratie schon mehr Mitbestimmung bekommen sollten.  

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Du kannst nicht Diener zweier Herren sein. Jede Partei, die etwas auf sich hält, besteht darauf dich als Exclusivmitglied zu haben. Doppelmitgliedschaft ist ein 1a Grund dich auszuschliessen, wenn das jemand meitbekommt. 

Entweder - oder!

XFighter7 01.04.2011, 00:26

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär.

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Mitglied kannst du in allen Parteien gleichzeitig sein. Sobald du jedoch in einer aktives Mitglied wirst, wird dir keiner glauben, wenn du auch noch in anderen Parteien Mitglied bist.

XFighter7 29.03.2011, 17:10

ab wann bin ich denn in einer Partei aktiv, sobald ich dort meine erste Rede halte oder wenn ich von den Parteibossen meine Diäten erhalte?

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Gesetzlich ist es nicht verboten. Bei den meisten Parteien ist es aber laut Parteisatzung nicht möglich.

XFighter7 05.04.2011, 23:55

Da ist mir ja sogar der Kaffeesatz noch lieber :D

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Das ist weder offiziell möglich noch sinnvoll. Du scheinst von keiner überzeugt zu sein, willst aber gleich zwei "halb" unterstützen. Entweder Du wirst Mitglied in einer Partei und nutzt Deine eine Stimme sinnvoll für diese Partei, die am ehesten Deine Einstellungen und Ideen repräsentiert oder Du gehst mit Deiner einen Stimme wählen und trittst keiner bei. 

Einige Leute sind aus Karrieregründen (heimlich) in zwei Parteien - das kann zum Ausschluss in beiden führen und ist unehrlich. Zwei halbe Stimmen ist weniger wert als eine überzeugte.

XFighter7 29.03.2011, 23:00

Möglichkeit No. 3, ich gründe meine ganz eigene Partei.

 

Wer macht mit?

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Möglich ist es. Jedoch werden die Partein dich dann zwingen / drängen eine zu verlassen.

XFighter7 29.03.2011, 17:06

Ok, drängen dürfen sie mich von mir aus gerne, aber können sie auch darauf bestehen, dass ich einer Partei austrete?

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Heywood 29.03.2011, 17:09
@XFighter7

Natürlich. Sie können dich ja sonst aus ihrer Partei "schmeissen"

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Jede Partei verlangt in den Statuten, dass die Mitglieder nicht auch noch anderen Parteien angehören.

Wer will übrigens zwei Mitgliederbeiträge zahlen, die dann allenfalls für die Unterstützung einander widersprechender Anliegen benützt werden!

Nein, man kann nur einer Partei angehören. Bürgeriniativen kann man zusätzlich beitreten, das sind keine Parteien.

willst du zweimal als lügner hingestellt werden

XFighter7 01.04.2011, 00:30

wenn es nur 2x wär, würd ich sofort jeder Partei beitreten :D

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