Kann man auch ein guter Anwalt sein ohne viel zu arbeiten?

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7 Antworten

Die Frage scheint mir etwas aus dem Zusammenhang gerissen zu sein.

Erstmal: möchtest Du Anwalt werden oder willst Du das nur, weil Dein Vater das eventuell ist mit einer eigenen Kanzlei?

Grundsätzlich sind die Verdienstmöglichkeiten eines Anwalts durch Gebührentabellen (nennt man das so?) "eingeschränkt". Wenn Du aber einen guten Ruf hast, kannst Dir dann schon die Fälle rauspicken, die lukrativer sind.

Und damit sind wir eigentlich auch schon beim Wesentlichen: Jurist ist aktuell kein Mangelberuf mehr, es gibt viele Anwälte. Ob die auch gut sind, kann ich nicht beurteilen. Ich bekomme nur mit, dass sich viele Anwälte über Mahngebühren und irgendwelche Abzocktrickst (ich erinnere nur an diesen RedTube-Skandal) über Wasser zu halten versuchen.

Falls aber Dein Vater eine gut laufende Kanzlei hat - mit einem guten Ruf versteht sich - dann kannst Du davon ausgehen, dass Du auch mit weniger als 60 Stunden einen guten Schnitt machen wirst. Und wie oben geschrieben: je besser Dein Ruf, umso eher kannst Du Dir auch die Fälle rauspicken. Wobei sich das nicht viele Anwälte leisten können ;)

Es ist natürlich ein Unterschied ob man als Anwalt arbeitet, oder als Dachdecker.

Vielleicht macht es deinem Vater auch einfach Spaß???

Guten Tag,

als klassischer Rechtanwalt hat man sich zunächst nach den Gebührentabellen des RVG zu richten. Da kann man nicht mehr Geld nehmen als angegeben und entsprechend können Sie mit weniger Arbeitsstunden auch nur weniger verdienen.
Anders sieht es bei der Rechtsberatung aus. Diese Tätigkeiten werden je nach Qualifikation und Image des Beraters oder der Kanzlei mit frei wählbaren Stundensätzen vergütet. Jedoch sind diese Jobs eben solche 60 Stunden Wochen und keine Teilzeitjobs.

Ich hoffe das war hilfreich
Gruß Merlin

Um Anwalt werden zu können, musst Du erst mal ein langes anspruchsvolles Studium plus Referendariat und zwei Staatsexamina absolvieren. Danach noch einige Jahre als Mitarbeiter in einer Rechtsanwaltskanzlei bis Du dich dann selbstständig machen kannst. Gute Rechtsanwälte arbeiten viel und das würde ich als Klient auch erwarten. Wenn Du dazu nicht bereit bist, dann wäre es besser, einen anderen Berufsweg zu wählen

Hallo.
Wenn du deinen Vater  Sorge hast das er Zuviel arbeitet magst du so sehen,
Einige Anwälte freuen sich einen Auftrag zu ergattern, Andre die einen guten Ruf hat, der kann sich die besten Fälle aussuchen.

Wer ein guter Anwalt hat, der muss dafür auch was tun, von nichts kommt nichts.

Aber so wie mir scheint dein Vater den Beruf als Hobby zu sehen, das es ihm Spaß macht zum Arbeiten, das das Familienleben zu kurz kommt ist oft so.

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914

Hi,

nein, das Gehalt und der Erfolg kommt nicht von ungefähr. 60 Stundenwoche hört sich viel an, ist aber in solchen Bereichen recht normal, da gibt es oftmals noch Steigerungen.
Oftmals haben Anwälte in großen / renomierten Kanzleien auch eine 70-80 Stundenwoche.

LG


Kennst du nicht die "DieMiDo"-Anwälte? Die arbeiten nur Dienstag bis Donnerstag...

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kommt immer auf die Mandate an......wenn du z.B. gut im Erbrecht bist und das richtige Klientel um dich rum hast, kannst du sehr viel Geld verdienen

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