Kann man anstatt Benzin mit einer Brennstoffzelle Auto fahren?

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4 Antworten

Der Haken ist, dass ein Auto mit Benzinmotor einen Verbrennungsmotor besitzt. Der kann man der Energie, die eine Brennstoffzelle liefert, nichts anfangen.

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Ich weiß nicht genau wie du dir das vorstellst. Mit einer Brennstoffzelle kann man aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom machen und damit in diesen Fall Elektromotoren antreiben. Sauerstoff gibt es genug in der Luft. Für den Wasserstoff brauchst du jedoch einen Gastank ähnlich wie bei Erdgasfahrzeugen, jedoch ist Wasserstoff(gas) noch gefährlicher.

Du kannst natürlich mit dem Wasserstoff auch eine Art Verbrennungsmotor antreiben, jedoch kann man natürlich nicht einfach Wassersoffgas statt Benzin tanken. Genauso wie man auch kein Benzinmotor einfach mit Diesel fahren kann.

Wasserstoff hat den Nachteil, dass er nicht natürlich vorkommt, sondern nur in Form von Wasser als H2O Moleküle. Also muss man ihn erstmal beispielsweise durch Elektrolyse Herstellen. D.h. man wandelt elektrische Energie in Chemische um, wobei natürlich etwas Energie 'verloren' geht. Im Auto widerum wird die chemische Energie zunächst wieder in elektrische und dann in kinetische Energie umgewandelt, wobei es wieder verluste gibt. Beim Benzinauto hast du den Vorteil, dass aus der chemischen Energie direkt kinetische gemacht wird. Es kann folglich einen unterschied in der Effiziens geben.

Vorteil bei einem 'Wasserstoffantrieb' ist, das man kein Abgas hat, sondern nur Wasser "aus dem Auspuff" kommt und im vergleich zur Batterie, ist das Auto viel schneller betankt.

Als haupt Nachteil sehe ich den Gastank, der auch bei einem Unfall nicht undicht werden darf, da es sonst die Gefahr eines starken Brandes oder einer Großen Knallgasexplosin gibt, und eine möglicherweise geringe Effizienz.

lg


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Kommentar von PWolff
22.06.2016, 00:51

Soweit ich weiß, gibt es ein paar Prototypen.

Aber das Problem mit den Tanks ist noch lange nicht gelöst.

Drucktanks habe den riesigen Nachteil, dass die üblichen Temperaturen weit über der "Inversionstemperatur des Joule-Thomson-Effekts" liegt, d. h. Wasserstoff, der durch ein kleines Loch austritt, kühlt sich nicht ab, sondern heizt sich auf, was die Gefahr einer Knallgasexplosion um ein Vielfaches erhöht.

Adsorption an Platinschwamm funktioniert im Prinzip, hat aber den Nachteil, dass Platin einer der besten bekannten Universalkatalysatoren ist, was ebenfalls die Gefahr einer Knallgasreaktion um ein Vielfaches erhöht, wenn Sauerstoff dazu kommt.

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Kommentar von CrEdo85wiederDa
22.06.2016, 02:26

@unhalt Eine Hummel dürfte nach den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen. Sie weiß es nicht und fliegt. Und die Brennstoffzellenbusse wissen auch nicht, dass das nicht geht und so fahren sie brav seit mittlerweile 12 Jahren auf deutschen Straßen - falls ich mich nicht täusche, mittlerweile die dritte oder die vierte Entwicklungsgeneration ;)

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Kommentar von CaptnCaptn
22.06.2016, 09:04

Es gibt bereits ein Brennstoffzellenfahrzeug... Den Toyota Mirai

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Kommentar von WombatCC
22.06.2016, 10:20

Wasserstofftanks sind sogar ziemlich praktisch, denn es gibt zwar eine große Stichflamme, jedoch nur für ein paar Sekunden während Benzin sehr viel länger braucht um auszubrennen. Außerdem entstehen dabei giftige Gase.

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Es gibt bereits ein Brennstoffzellenfahrzeug... Den Toyota Mirai

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Du kannst mit allem möglichen fahren. Es muss nur Energie erzeugen.

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