Kann man als Verwalter Mietrückstände mit Kaution verrechnen?

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4 Antworten

Vermieten ist ein Kunst, die beherrscht sein will! Verrechnen Sie die Kaution mit den offenen Mietforderungen und fechten Sie die übrigen Kürzungnen an. Es ist schwieriger Dinge herauszuklagen! Verkaufen Sie möglichst schnell die Wohnung, so diese denn überhaupt verkäuflich ist, und man Sie nicht bereits bei der Anschaffung gründlich übers Ohr gehauen hat, und schaffen Sie sich einen Sparvertag fürs Alter an! - Sie sind keine Vermieter!!!

Grundsätzlich ist es während Mietfortdauer nicht zulässig Mietrückstände mit Kaution zu verrechnen. Aber ich würde mich an HAUS & Grund wenden, denn ohne REA kommt Ihr gegen einen Mieter mit REA in dessen Familie nicht an.

Die Kaution ist dafür gedacht, um nach einem Auszug alle Schäden-Kosten aus dem beendetem Mietverhältnis zu begleichen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Kaution tabu.

schelm1 08.12.2011, 12:38

Es sei denn, der Vermieter erklärt die Aufrechnung mit berechtigten Ansprüchen und fordert anschließend die Wiederauffüllung der Kaution durch den Mieter. Dem MIeter hingegen steht ein solcher Aufrechnungsanspruch z.B. für die beiden letzten Mieten nach erfolgter Kündigung des Mietverhältnisses nicht zu! Insoweit stimmt Ihre Tabu-Auffassung!

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Nein,Kaution ist für Schäden und muss auf einem sep.Sparbuch angelegt werden Wohnungsverwaltung kann auch für Schadensersatz -verschuldeter Mietausfall herangezogen werden.Warum sind im Flur Brettergeländer?-UNFALLGEFAHR!!! Zahlt auch keine Versicherung.Regress von Krankenversicherung Garantiert neben Schmerzensgeld und Verdienstausfall locker 15Tsd.€ Hausverwaltung auffordern den Ordnungsgem. Zustand herzustellen,ansonsten mal fragen ob die für ihre Gymnastik (Schulterzucken) BEZAHLT würden. Auch mit dem Steuerberater und den übrigen Eigentümern sprechen. Algemeine Flurschäden sind ja wohl Eigentümer daher auch reiche Stinkstiefel´s Sache. Mietminderung ist nur bei Mietsachen in solcher Höhe daher Kaltmiete,wenn überhaupt machbar und sollte geklärt werden ob die anderen Mieter auch so reagiert haben.Ein Hausflur ist ja wohl keine Mietsache und Kürzungen müssen mit Begründung mitgeteilt werden.Nebenkosten hätten in jeden Fall bezahlt werden müssen oder wurde nichts gebraucht?
Mfg selber Vermieter

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