Kann man als Immobilienmakler in Zukunft noch geld verdienen?

5 Antworten

Hallo,

ich denke das lässt sich pauschal nicht beantworten. Sicherlich ist es reizvoll für den Eigentümer sein Grundstück, Haus oder Wohnung selbst zu verkaufen. Gerade für die jüngere Generation ist das attraktiv. Die Maklercourtage trägt zwar der Käufer, aber so lassen sich natürlich bessere Preise erzielen, da der Käufer diese nicht zusätzlich berappen muss. Das ist schon ein Kaufargument, wenn der Preis stimmt. Andererseits wird es immer einen Markt für Makler geben, denn nicht jeder will oder kann sich selbst darum kümmern. das kann mangelnde Zeit, fehlende Internetkenntnis o.ä. sein. Ein guter Makler hat ferner eine Kundenbasis, auf die er zurückgreifen kann, er wird also nicht nur bei den einschlägigen Onlineportalen annoncieren sondern bei seinen Bestandskunden mit potentiellem Kaufinteresse nachfragen oder Suchanfragen seiner Kunden haben, die ggf schon länger suchen. Es gibt Bezirke in Großstädten, wo es quasi keine bebaubaren Grundstücke mehr gibt, da bist Du als gut aufgestellter Makler schnell am Drücker. Ich hab diverse Makler im Freundes- und Bekanntenkreis und die sehen der Zukunft sehr gelassen entgegen, da das Geschäft einfach gut läuft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Beruf keine Zukunft hat. Oftmals kommt man ohne Makler kaum an eine gute Wohnung ran. 

Wer die Provision bezahlt, ist absolut von der Region abhängig. Schwache Nachfrage = Verkäufer zahlt ... starke Nachfrage = Käufer zahlt oder aber, wie bei uns im Raum Stuttgart, die Provision wird aufgeteilt. Bei uns zahlen die Parteien jeweils (höchstens) 4,76 % brutto.

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Die meisten Makler können als Einzelmakler nicht bestehen, weil sie nicht den Background haben. Sie "vegetieren" vor sich hin und verkaufen so alle 2 Jahre mal ein Haus das ihnen zufällig "zufällt". Das sind aber für mich keine Makler.

Du musst bedenken, dass: Du erst einmal Objekte zum Verkaufen bekommen musst (geht nur über Ruf oder Beziehung oder viel Geld).Dann muss Du viel viel Geld in die Hand nehmen und diese Immobilien veröffentlichen und die teuren Portale bezahlen, sonst bekommst Du keine Interessenten....ach ja, ein Büro muss Du ja auch noch bezahlen sowie ständig telefonisch erreichbar sein, während Du im Außendienst bist und hoffentlich Besichtigungen durchführst....gleichzeitig neue Objekte suchst....Am besten suchst Du eine Sekretärin die ständig im Büro ist...musst Du natürlich auch bezahlen....

Also: vergiss es....Entweder Du bist schon alt eingesessen hast einen guten Ruf, dann kannst Du das machen, oder schliesst Dich einem größeren Makler mit guten Ruf wie zum Beispiel Fairpreis-Immobilien an....

Also wenn ich mir die Immobilienangebote so anschaue nutzen gut 98% aller Hausbesitzer einen Makler um das Haus oder die Wohnung zu verkaufen. Ich finde es schade, denn der Käufer hat unnötige zusätzliche Kosten. Aber solange Makler eingesetzt werden hat man als Makler immer was zu tun und somit wird der Beruf auch nicht aussterben. Es kann gut sein, daß es mittlerweile zu viele Makler gibt, denn dafür braucht man keine Ausbildung. Daher muss man sich als Makler irgendwie von den anderen abheben. 

Die Zeiten der ohne Ausbildung, Makler werden sind ab diesem Jahr Gottseidank vorbei !

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@D2000

Na also! Wird aber auch Zeit, dass sowas kommt! 

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@christl10

Ja finde ich auch ,nur die Umsetzung erscheint mir so das Sie nur noch Hochschulabsolventen ran lassen wollen.

Also die großen Firmen bevorzugen.

Das sagen Sie nicht aber das wird für die Prüfung relevant sein.

Ich kenne einige neue Sachkunde-nachweise bei denen die Durchfallquote bei über 90 % ist.

Komischerweise nur dort wo viel Geld umgesetzt wird.

Ist doch klar warum Studieren  wenn der Nachweis reicht.

Der Inhalt dieser Prüfungen ist meist Gleichzusetzen mit denen eines Fachwirtes.

Sie schreiben das eine machen aber was anderes.

Es gibt nicht schöneres als Mündlich von diesen Netten Menschen abgefragt zu werden, wo man sich fragt ,sagt doch gleich Ihr wollt das nicht .

Warum fragt Ihr mich Sachen die mein Steuerberater für mich macht und nichts mit meinen Beruf zu tun hat.

Sie fragen dich so als wen du eine 1 Mann Armee bist die eine Firma Leitet .

Da ist eine Ausbildung einfacher.

Das heißt du musst alles was damit zusammen hängt wissen.

zb. Wie werden geringwertige Güter abgeschrieben ?

Wenn sie das für jeden Selbständigen machen würden würden 90 % aller Firmen dicht machen.

Es kann nicht sein das Abschlüsse die Staatlich Zertifiziert sind auf einmal keine Bedeutung haben oder dich dazu zwingen nicht mehr Selbständig zu Arbeiten sondern nur noch als Angestellter.

Und genau da weiß man warum sie das machen.

Es geht hier nicht um den Schutz.

Mein Abschluss habe ich über ein Fernstudium  gemacht ca 2800 € kosten.

Ohne wissen sollte man auch im eigenen Interesse diesen Beruf nicht ausüben sonst macht man ihn nicht lange.

Dafür ist er zu kompliziert und mit Fallen übersät.

Das Gesätz ist da ,aber keine genauen hinweise darauf welche Abschlüsse gelten.

Ich denke mal es muss IHK draufstehen .

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@D2000

Danke für die ausführliche Information. Damit ist endlich mal der Riegel vorgeschoben bei: Ich weiss nicht was ich mal werden will, dann mache ich halt Immobilienmakler! 

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Ich lade gerne jeden ein, sich mal anzuschauen, was das wirklich für ein zeit- und auch ahnungsintesiver Ablauf ist, eine Immobilie zu verkaufen. Allein an den vielen vielen Fragen hier bei "gutefrage" ist ja schon zu erkennen, was es alles zu wissen gibt. Wäre das alles doch so easy und jeder könnte das aus dem Stegreif machen, wie kommen denn dann die Fragen hier zustande?! Bei einer Immobilie gibt es viele Anrufe, viele Fragen, viele Informationen die es zu verarbeiten gibt, dass können und wollen viele Eigentümer nicht selbst machen. Entweder der viel beschäftigte Geschäftsmann oder der 80-jährige Verkäufer, es gibt oft einen Grund warum man es selbst nicht machen kann und es gern einem Makler gibt. Zudem ist es nämlich so, der private Verkäufer sieht seine Immobilie immer viel "wertvoller" als es der Makler nach der "nüchternen" und "emotionslosen" Bewertung tut. Die Statistik hat da einen wert von 20 % ermittelt. Das heißt, dass der Käufer bei direktem Verkauf letztendlich mehr bezahlt, als dass er mit einem involvierten Makler zzgl. der Provision bezahlt hätte. Selbstverständlich hat aber der Eigentümer das letzte Wort beim Verkaufspreis. So kommt es auch vor, dass der (in den Augen des Maklers zu hohe) Verkaufspreis vom Eigentümer festgesetzt wurde. Wenige Makler lehnen das ab, denn auch Immobilien bekommt man nicht wie Sand am Meer angeboten und probiert es trotzdem.

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Man sollte auch eines bedenken. Ein privater Verkäufer darf sich unwissend geben, ein Makler kann und darf das NICHT. Von ihm wird ein Mindestmass an fachlicher Ahnung erwartet. Gerade bei Mängeln ist das sehr wichtig. Natürlich kann man den Verkäufer später verklagen wenn ein schwerwiegender Mangel zum Vorschein kommt, aber viel Spass macht das nicht und kann lang dauern. Deshalb ist ein Makler auch ein Sicherheitspuffer. Ein Makler steht immer mit einem Bein im Gefängnis, das ist vielen garnicht bewusst.

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