Kann man als Historiker sich beim Studium auf mehrere Fachgebiete spezialisieren?

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3 Antworten

Es kommt immer auch etwas auf die einzelne Studienordnung an.

Ein Geschichtsstudium für Lehrämter ist etwas weniger umfangreich als ein reines Bachelor-Studium (meist im 2-Fach-Bachelor). Deswegen sind die Wahlmöglichkeiten bzw. Spezialisierungschancen im Bachelor in der Regel nicht ganz so groß. Gleiches gilt für ein "klassisches" Lehramtsstudium auf Staatsexamen.

Im Geschichtsstudium bearbeitest du in der Regel alle Epochen ab der Antike, denn das Lehramtsstudium in Geschichte ist ein allgemeingeschichtliches, in dem du inhaltlich möglichst breit aufgestellt wirst. Es gibt aber in der Regel immer ein paar Module, bei denen man die Epoche selbst wählen kann. So kannst du dich ein bisschen stärker in eine bestimmte Richtung bewegen.

Ganz generell ist es aber gar nicht sooo wichtig, ob du nun ein Modul mehr oder weniger zu dieser oder jenen Epoche belegst, um in einer bestimmten Richtung einen persönlichen Schwerpunkt zu legen. Das kann man praktisch nebenbei machen.


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Im Lehramtsbereich wird in den Studiengängen meist eine Richtung vorgegeben. Das ist die Didaktik. Ansonsten studiert man vieles, aber legt keinen speziellen fachlichen Schwerpunkt ab - höchstens im kleinen Umfang (Vertiefungsmodul + Bachelor-/Masterarbeit).

Historiker ohne Lehramtsausrichtung können sich da freier entfalten.

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Das Lehramtsfach Geschichte ist etwas anders strukturiert als das Bachelor/Master - Studium Geschichte. Du würdest ja später als Lehrer nicht nur spezielle Geschichtsepochen unterrichten sondern entsprechend dem Lehrplan alle Geschichtsepochen zumindest kursorisch abdecken. Bestimmte Bereiche wie etwa die Geschichte des 20. Jahrhunderts, die französische Revolution oder das Jahr 1848 werden natürlich im Unterricht besonders behandelt. Du wirst allerdings im Studium Gelegenheit haben, im Rahmen von zu erstellenden schriftlichen Arbeiten auch persönliche Interessen zu verfolgen.

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