Kann man als eher unintelligenter Mensch ein erfülltes Leben führen und glücklich sein?

9 Antworten

Naja, es gibt ja das sprichwort "selig sind die geistig Armen".

Auf mich trifft das nicht zu. Ich habe das Gefühl, ich werde umso "seliger", je mehr ich weiß.

Ich meine das ist doch das Ziel des großen Ganzen, oder? Wollen wir ewig auf dieser Kugel festsitzen? Nur durch Wissen können wir irgendwann nach den Sternen greifen.

Festlegen will ich mich nicht, das ist immer abhängig davon, welche Ziele man im Leben hat: eher gemütlich dahinplätschern oder auf zu neuen Ufern?

Bis dahin liegst du unter der Erde die ersten Wochen und dann nicht mehr.

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Ich halte die emotionale Intelligenz und allgemein die Sozialkompetenz für wichtiger als die intellektuelle Intelligenz.Lebensfreude kommt nicht von einem hohen IQ.

Die Einstellung zum Leben macht viel aus und eine Fahigkeit Krisen mit Zuversicht zu meistern und sich Hilfe zu holen,wenn man nicht mehr klarkommt.Wenn man zu stolz dazu ist oder zu misstrauisch nützt einem ein scharfer Verstand nicht viel.

Woher ich das weiß:Beruf – 20 Jahre Berufserfahrung Palliativmedizin und Seelsorge

Ich würde fast meinen (und glaube mich zu erinnern, dass es da sogar Sozialstudien gab, die das belegen), dass kognitiv unintelligentere Menschen tendenziell sogar glücklicher bzw zufriedener sind als kognitiv überdurchschnittlich Intelligente. Weil das Leben für sie simpler wirkt und sie oft auch nicht so (teils unrealistisch) hohe Erwartungen an sich und die Umwelt stellen.

Welche Erwartungen an sich meinst du denn? Das sie mit allem zufrieden sind, was sie bekommen? Man sollte auch nicht gierig sein und immer mehr wollen

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@Johannsss

Ich meine Erwartungen an die eigene Leistung und zwar von sich und auch von anderen Personen. Wenn andere mal wissen, dass man hochbegabt ist, dann darf man sich plötzlich nicht mehr damit zufrieden geben, Tischler zu werden oder Friseur, nein, dann sind diese Berufe quasi "unter der Würde" - egal wie erfüllend sie für die Person eigentlich sein würden und wie gerne sie diesen Berufen nachgehen würde. Und man wird nicht selten zu hören bekommen, warum man denn so etwas macht, mit dem Potenzial könne man doch auch bei NASA arbeiten (spoiler, nein das können natürlich trotzdem nicht alle - und NASA stellt auch Putzpersonal ein, also können es andere dann wiederum schon). Das hat nichts mit gierig zu tun, sondern mit sozialen Konventionen.

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@lapilliform

Die anderen können erst mal einen egal sein aber das mit der unter der würde“ gebe ich dir recht und auch einerseits doof und faul von einem begabten, der es nicht ausnutzen möchte!

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@Johannsss

Dem Menschen als soziales Wesen sind die Meinungen anderer selten egal. Wenn die ganze Familie Druck macht, man solle Anwalt werden und das interessiert dich eigentlich 0, dann kann das schon mal stressen. Und nein, warum wäre es doof und faul, einen Job anzunehmen, der einem gefällt?

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@lapilliform

Wenn man begabt ist wieso studiert man nicht was anspruchsvolles statt eine normale Lehre Tischler.

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@Johannsss

Weil es einen nicht interessiert ;) siehst du, ich glaube zwar, du magst nur bisschen trollen, aber du unterstützt gerade schön mein Argument von oben

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