kann man jemandem kündigen der wegen gittarespielen in einem holzhaus keine rücksicht auf den vermieter nimmt?

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2 Antworten

Hallo, Hildegard! Ich bin auch Musiker (Schlagzeug, aua - noch ne Spur lauter ... ;-) ) und kann von dem Thema auch ein Lied singen. Ich finde, man muss hier beide Seiten sehen und verstehen und ich halte es auch für den Musikus für verpflichtend, sich darum zu kümmern, ob er mit seiner Kunst andere stört. Auf der anderen Seite verdient er vielleicht Geld damit und muss üben ...

Ist man erstmal auf dem Fahrwasser "Wer hat Recht und was darf verboten werden", dann liegt das Kind schon im Brunnen und mindestens einer wird verlieren wenn nicht sogar beide - und das gute Miteinander ist sowieso dahin. Ich finde es schade, dass der Kollege sich aus der Diskussion rausnimmt und nicht auch was dafür tut, dass ihr einen Kompromiss findet. Zumal er am Ende in der schwächeren Position ist ...

Pragmatisch betrachtet: gäbe es vielleicht einen Kellerraum oder Garage, der soweit isoliert ist, dass es für Euch nicht so laut ist und den man ihm zum Üben anbieten könnte? Vielleicht hilft es auch, mal jemand klampfen zu lassen, und ihn dabei zu Euch in die Wohnung zu holen, damit er hört, wie laut das bei Euch ist.

Auf jeden Fall werdet ihr ohne gegenseitiges Verständnis und auch Entgegenkommen nicht klarkommen - wobei ich das nach Deinem Text eher auf der anderen Seite vermisse. Ich hoffe, ihr findet einen fairen Weg und einen guten Kompromiss für Euch alle. Viel Erfolg dabei und Gruß Don

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Hallo Hildegard,

grundsätzlich hat jeder Mensch das Recht auf freie Entfaltung was seine Hobbies angeht. Das ist ein Grundrecht.

Gesetzlich festgelegte Ruhezeiten gibt es zwar nicht aber entsprechende Regeln sind in der Regel in der Hausordnung festgelegt. Wenn euch das Haus gehört, könnt ihr die Hausordnung auch bestimmen, nicht wahr?

Habt ihr mal mit ihm gesprochen und euch ggf auf Übungszeiten geeinigt?

Spielt er Akustikgitarre oder E-Gitarre? Wenn er E-Gitarre spielt könnte man ihn bitten Kopfhörer aufzusetzen.

Also ganz verbieten könnt ihr es wohl nicht aber eventuell zeitlich einschränken und das nächste mal den potentiellen Mieter fragen ob er ein Instrument spielt. Meistens nehmen sich potentielle Mieter bei solchen Fragen dann eh eine andere Wohnung weil Ärger vorprogrammiert ist.

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Kommentar von hildegard2
03.03.2016, 20:36

danke für deine antwort. uns gehört das haus. auch wurde ich darauf aufmerksam gemacht ,dass er in eineer bänd spielt. direkte hausordnung habe ich nicht,nur die gesetzliche. da es junge leute sind,ist besonders der mann ist so weit gegangen, dass er wütend auf den boden stampfte, leider haben wir nicht darauf reagiert. er geht der konfrontation aus dem weg und es geht üalles über die junge frau. trotzdem, es muss ja nicht eine kündigung sein, aber wer  ist im recht?beide??

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