Kann langer Cannabiskonsum zu Migräne führen?

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4 Antworten

Hallo,

Ich bin zwar kein Arzt aber habe doch schon Erfahrungen was das angeht (Experte bin ich jedoch keiner ;) ) Meiner Meinung nach kommt die Migräne auf keinen Fall von deinem früheren Cannabiskonsum wenn du wirklich seit 6 Monaten nicht mehr rauchst, das ist mehr als Unwahrscheinlich. Hättest du vor ein paar Tagen aufgehört, nachdem du Jahre lang sehr häufig konsumiert hast, könnte man vielleicht Kopfschmerzen auf das zurückführen, aber sicherlich nicht nach 6 Monaten.

Stress allerdings kann sehr gut der Auslöser dafür sein, natürlich weiß ich nicht wie viel Stress du wirklich hast. Aber wenn du, wie du sagst, seit einiger Zeit diesen stressigen Tagesablauf hast ist doch das viel wahrscheinlicher der Auslöser für die Migräne als die Tatsache dass du vor 6 Monaten mit dem Rauchen von Cannabis aufgehört hast.

Wenn du wirklich bedenken hast würde ich mir persönlich die Meinung mehrerer Ärzte einholen, du kannst ihnen ja von deiner Vermutung erzählen (wäre wohl auch ratsam das zu tun)

Ich wünsche dir jedenfalls gute Besserung und alles gute für dein weiteres Leben

6 Monate nach dem Aufhören kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen. Aber es könnte auch umgekehrt sein: Dein Cannabis-Konsum hat dich bislang vor Migräne geschützt, da der Wirkstoff THC durchaus vorbeugend bei Migräne wirkt:

http://www.migraeneinformation.de/molmain/main.php?docid=57#mol589

Jetzt, wo du Cannabis abgesetzt hast, bist du eventuell anfälliger für Migräne.

Es gibt Behauptungen über einen Zusammenhang zwischen einem hohen Kohlenhydratkonsum und Migräne. Empfehlenswert ist z. B. der Unterzuckerungstest auf der gleichen Seite oben rechts im Kasten: "Hypoglykämisch?"

Du hast also praktisch einen sogenannten kalten Entzug auf eigene Faust gewagt? Sehr leichtsinnig von Dir...

Cannabis ist eine Droge. Man spricht nicht umsonst von Drogensucht. Man muss den Betroffenen langsam entwöhnen und nicht radikal.

Die Kopfschmerzen können natürlich davon kommen!

DoOomi 03.12.2013, 17:10

Tut mir Leid dich entäuschen zu müssen aber Cannabis ist wohl was die Sucht angeht so ziemlich das ungefährlichste dass es gibt und bei Cannabis von kalten Entzug und Leichtsinnigkeit zu sprechen zeugt von ziemlicher Unwissenheit. Bei Cannabis ist es, genau wie bei einer Nikotinsucht, das beste einfach von einen auf den anderen Tag aufzuhören, da die Sucht im Kopf stattfindet und es eine körperliche Abhängigkeit nicht gibt (trotzdem können jedoch Symptome wie Schlaflosigkeit, Nervösität, Unruhe auftreten. Jedoch nicht mit dem zu vergleichen was Abhängige der legalen Droge Alkohol zum Teil durchmachen müssen)

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Linaalain 03.12.2013, 17:16
@DoOomi

Wie kommst Du darauf, mich zu enttäuschen? ;-)

Dann gehe mal so vor. ;)

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ElseBrain 04.12.2013, 22:57
@Linaalain

Ich bin so vorgegangen nach 10 Jahren teils extremen Konsums und Abhängigkeit und ich kann dir sagen, DoOomi hat völlig recht.

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ElseBrain 04.12.2013, 22:54

Das ist absolut lächerlich. Deine Antwort würde z.B bei Heroin Sinn machen oder bei anderen ähnlich harten und körperlich schwer abhängig machenden Drogen, aber nicht bei Cannabis. Das ist echt ein Witz.

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das hat nichts mit dem cannabis zu tun, liegt nur am stress....

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