Kann koks auch etwas wie Zahnpaster schmecken?

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2 Antworten

Ich möcht die Frage einfach beantworten, obwohl sie überhaupt nicht einfach zu beantworten ist. Dermaßen viel Blödsinn, der hier drinnen geschrieben/beschrieben wurde ist fast schon kriminell, hat aber trotzdem nix (oder kaum was) mit Koks zu tun. Das is grob fahrlässig, denn wenn Personen wirklich nach Info suchen und kommen dann in diesen Thread erschließt sich ihnen gefährliches /grobdummes Halbwissen. Nicht gut.

KOKS kann man so einfach nicht testen, schon gar nicht per Fingerspitzen-Geschmackstest und erst recht kaum ohne eigener Erfahrung. Ob das Zeug betäubt oder nicht sagt meist null darüber aus, ob es Koks ist oder nicht. Das kann soooowas von leicht "simuliert" werden, man glaubt es kaum. Ferner können zig andere Stoffe ebenfalls beim erhitzen "verdampfen" ohne zu brennen und ein Lack übrig bleiben. Das in die Finger nehmen und solang leicht verreiben bis es "schmilzt" und sich nach öligem Brei anfühlt, ist zwar ein relativ gelungener Test, dennoch gibt es andere Substanzen, die ähnlich reagieren.

In ein Sektglas mit kaltem, klaren Wasser eine kleine Probe (wenige Miligramm) reinschütten und einmal umrühren, könnte ein weiterer Indiz sein. Sollte sich das Pulver auflösen und als öliger Film, leicht regenbogengefärbt oder Muschel (wie eine Auster) schimmernd im Wasser liegen, ist das ein gutes Anzeichen, 100% kann man sich nicht sicher sein. Fallen genug "feste Stoffe" auf den "Grund des Glases" deuten diese auf Streckstoffe hin, was aber nicht heißt, dass es kein Koks wäre. Könnte immernoch gestrecktes Koks sein, oder eben eine andere Substanz mit ähnlicher Eigenschaft.

Vom Geschmack und Geruch selbst kann man nur dann daraus schließen, wenn sehr viel Erfahrung hat und selbst da kann man sich nicht immer sicher sein. Ein gewisser kokstypischer Geschmack/Geruch ist bei richtigem Kokain vorhanden, aber schwer erklärbar und vorallem meistens immer mit einer chemischen Note versehen. Und diese Note kann von modrig, bis Kleber-mäßig (wie Uhukleber), über Lösungsmittel-mäßig, bis kalkig-vergoren-pflanzlich-modrig, bis hin nach Benzin-Kerosin-chemisch gehen, plus immer mit diesem dezenten speziellen Geschmack/Nachgeschmack, den man vorallem nur dann kennt, wenn man Koks schon genauer kennen lernen "durfte". Das is sehr schwer erklärbar und überaus subtil, individuell. Vielleicht vergleichbar mit der Situation einer Person Haschischgeruch erklären zu müssen, die noch nie zuvor Haschisch gesehen oder gerochen hat. Ich würde meinen sogar noch schwieriger, aber auch so leicht wiedererkennbar, wenn man wirklich oft diese Komposition geschmeckt/gerochen hat. Ich wiederhole: Dieser kokstypische Geschmack/Geruch ist so subtil und dezent wahrnehmbar, dass er normalerweise von Lösungs-/Streckmittel und sonstigen Verunreinigungen überlagert wird und kann von Laien so gut wie gar nicht ausgemacht werden.

Was man sagen kann. Oder anders gesagt, ab wann es sich lohnt darüber mutzumaßen und eher davon auszugehen, dass es sich um Koks handeln könnte.

  • Mittel wirkt leicht betäubend auf Schleimhäuten. Allerdings nur dezent, subtil, hält nicht lang, wirkt wenig intensiv, allerdings wahrnehmbar, betäubt nicht großflächig sondern blos stellenweise, hält nicht lange. Wenn einem die halbe Gesichtshälfte einschläft, ist es wohl alles, nur kein Kokain, oder hochgestrecktes Kokain mit einem Lokalanästhetkium, zB Procain, Xylocain/Xenocain (Lidocain-Lösung), etc. Diese Streckmittel sind nicht gerade gefahrlos, je nach Einnahmeart und -Weise des Mittels.

  • Substanz schmilzt bereits in der geschlossenen Hand, zwischen den Fingerkuppen, und fühlt sich ölig an.

  • beim Erhitzen zb auf Alufolie fängt das Pulver NICHT ins brennen an, sondern ins dampfen, rauchen, übrig bleibt blos ein (je nach Menge) fingernagelgroßer/-kleiner Lackrest, relativ fest.

*Substanz lässt sich in kalter klarer Flüssigkeit (am besten Wasser) so lösen, dass nichts als ein öliger Film übrig bleibt. Je weniger Feststoffe/Feststücke zu Boden sinken, desto reiner ist wahrscheinlich dann die Substanz.

Das sind einige Kriterien, die Koks beschreiben können, aber auch ähnliche Substanzen, es ist nicht auszuschließen, dass es bei anderen psychotropen (oder auch nicht psychotropen) Stoffen zu ähnlichen Effekten/Situationen kommen kann. Sollten aber mehrere dieser Punkte zutreffen, könnte man davon ausgehen, dass es sich um Koks handeln KANN, nicht MUSS! ! ! !

Zu guter Letzt. Koks kann aufgrund von Lebensmittelfarbe, Streckstoffen, Kreativität der "Bearbeiter" des Stoffes, Reduktions-/Synthese-Wege immer etwas anders aussehen, schmecken, riechen. Das ist kein einheitliches Produkt, das genormt und in Reinform mit Füllstoffen, wie es in der Pharmaindustrie der Fall ist, vorkommt.

Subjektive Wirkungsweise:

(Diese Beschreibung ist subjektiv, dh die Wirkung kann und wird bei verschiedenn Personen unterschiedlich empfunden werden.)

Qualitativ besseres Koks:

Wirkt in Bereichen zwischen 0,03 und 0,08 Gramm bereits erkennbar, bei intranasaler Anwendung.

daJimmy 16.03.2013, 03:22

Es wirkt anregend, leicht euphorisch, vermittelt den Eindruck eloquente und interessante Gespräche mit Mitmenschen zu führen (selbst wenn es der Realität nicht entspricht), steigert das Selbstwertgefühl, beruhigt und fokusiert (im Gegensatz zu vielen Amphetaminen, die nur bedingt fokusieren, eher auch die Konzentration beeinträchtigen können. Amphetamine können den Nutzer ein Gefühl der Unruhe vermitteln und "beruhigen" üblicherweise nicht). Ich sage auch, dass es nicht sediert. Mit beruhigen meine ich, dass man sich gefasst fühlt, selbstsicher, unantastbar, den Dingen erhaben, mäßig glücklich, aber ohne empathogenen Touch, teilweise sogar gefühlskalt, "arrogant", wach aber nicht übertrieben "aufgedreht".

Nach der Einnahme von gutem Kokain sollte die Wirkung, bei intranasalem Konsum am Höchstlevel (Peak) bereits nach ~60-120 Minuten enden, die Hauptwirkung wird eher kaum länger als 90 Minuten andauern, danach kann man si noch immer fit fühlen, oder sogar müde. Es ist durchaus möglich nach der Einnahme von gutem Kokain bereits 2-4 Stunden später schlafen zu können. Von Person zu Person wird der Nachlegedrang (Craving/ der Wunsch nach erneutem Konsum um die Wirkung zu verlängern) bei gutem Kokain relativ stark empfunden. Die Nachwirkungen können von Depressionen bis guter Stimmung wirken. Bei gutem Kokain ist davon auszugehen, dass es eher zu keiner ausgesprochen starken Erschöpfung kommt (allerdings hängt das natürlich von der Länge und Intensität des Konsums und der Konsumform ab).

Schlechtes Kokain:

*Sieht nicht wie ein homogener Stoff aus. Während gutes Kokain beim "zerbröseln" bzw feinhacken zB mit einer Rasierklinge fein aufgeht und reichlich pudrig wird (fein aufflockt), kann schlechtes Kokain kleine kaumzerteilbare Bröckchen und ähnlichen Verschnitt behinhalten.

*Wirkt zunächst wahrscheinlich kokaintypisch ebenfalls euphorisch, mit erhöhtem Selbstbewusstein, allerdings kann eine Aufgekratztheit und "Hibbeligkeit", eine Starke Unruhe sehr rasch einsetzen und diese Wirkung dominiert die eigentlichen Kokain-Effekte. Die dezente klare Euphorie des Kokains schwängt über in eine irrationelle Euphorie/Freude, die mit einer "Verpeiltheit" (Verwirrtheit) einhergeht, sowie mit übertriebenem Bewegungsdrang und Unruhe. Die Gesamtwirkung kann mehrere Stunden andauern. Im Vergleich zu hochwertigen Kokain, fühlt sich die positive Wirkung schwächer an, die anderen Wirkungen "erzwungen" und "unecht", oder zumindest zu "übertrieben". Diese Wirkungen deuten auf Kokain gestreckt mit aufputschenden Medikamenten oder Subtanzen wie Amphetaminen, deren -Derivate (zb Kathinonen) hin.

Aus meiner Sicht stellt schlechtes Kokain ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar, da es zu Kreuzwirkungen zwischen den unterschiedlichen psychoaktiven Substanzen kommen kann, sowie deren Nebenwirkungen. Ich gehe davon aus, dass diese "Kokain-Coktails" den Körper weitmehr auszehren, als relativ "reines Kokain". Wirklich hochprozentig reines Kokain stellt in Mitteleuropa aus meiner Sicht auch ein erhöhtes Riskiko dar, da der "Standardkonsument" die benötigte Menge für einen Rausch leicht unterschätzen kann und daher möglicherweise überdosiert.

Das ist meine Meinung zu dem Thema, und die wird sich in der Regel durchaus von anderen Erfahrungen bzw Meinungen unterscheiden (oder auch nicht). Ich erheben keinen Anspruch auf 100% Konsenz mit anderen Leuten.

Auch wenn es verspätet ist, zum Threadstarter würde ich sagen:

Kann. Kann Kokain sein, aber muss nicht.

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Wenn du kokain in dem Mund nimmst wird dein Mund etwas taub und es sollte total bitter schmecken. Vielleicht war es Speed, kann ich mir auch nicht vorstellen aber wenn es auch pastiger war,war es viell. Speed. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann dass es Drogen gibt die nach Zahnpasta schmecken.

apfelbaum88 20.03.2011, 13:02

Kokain schmeckt eher leicht nach Benzin du weißt schon wie diese weißen weißen Klumpen die man zum Grillen verwendet.

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malephi 20.03.2011, 18:00

Danke für die Antwort,muß zugeben das ich nochmal etwas getestet habe,im Nachgeschmack geht es bitter ab,wie es riecht kann ich nicht sagen,da total verschnupft,die zunge wird etwas kalt und naja so komisch halt u.Zahnfleisch ist auch irgenwie ulkig a.nochmal nein danke.Es ist ein feines bis gröberes Pulver und wenn man es in den Fingern zerreibt lößt es sich auf.Noch genauer kann ich es nicht beschreiben.Evtl hilft ja die Beschreibung doch etwas weiter.Wäre schön wenn nochmal ne Antw.kommen könnte.LG

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PabloEscobar85 21.03.2011, 06:44
@malephi

Das ist Speed (Amphetamine) das mit dem Geschmack nach Zahnpasta finde ich auch komisch.

und was meinst du mit ulkig wenn dein mund oder zähne sich taub anfühlen ist es Kokain.

Und wenn Kokain nach Benzin schmeckt dann stimmt da was nicht.

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malephi 21.03.2011, 07:36
@PabloEscobar85

Nein nach Benzin schmeckt es nicht.Evtl.ist die Bezeichnung Zahnpaster auch falsch a.ich finde es hat irgendwie wasmit Zahnarzt gemeinsam.In letzter Zeit ist er oft total aufgedreht und albern ,dann auch aggressiv und wütend und dann schläft er plötzlich mitten am Tag ein.(er sagt auch ihm wäre übel u.dann ko.....er)Er ist z.Zt.auf Klassenfahrt (15)was ich noch gefunden habe ist dabei ein kleines Schnapsglas.Hat es was damit zu tun.Bin ja total blöd was die einnahme von dem Zeug betrifft.

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