Kann kein Zwischenzeugnis und gute Noten vorlegen, keine Chance auf ein Praktikum, habe ich nach dem Studium noch eine Chance auf einen guten Arbeitsplatz?

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3 Antworten

Ein krummer Lebenslauf ist nicht automatisch ein großes Problem. Es kommt darauf an, den Arbeitgeber zu überzeugen. Natürlich solltest du nicht deine ganze Lebensgeschichte ausplaudern. Wenn ein Arbeitgeber den Eindruck bekommt, dass du auf die Tränendrüse drücken willst um aus Mitleid einen Praktikumsplatz zu bekommen, dann ist die Sache schon gelaufen.

Aber die wichtigsten Punkte dürfen es natürlich schon sein: Fernstudium wegen deiner sportlichen Pläne, Studieren hat nebenher nicht so gut geklappt wie gedacht, dann hat sich das Leistungssportliche aus gesundheitlichen Gründen zerschlagen. Nach einer Neuorientierung hast du festgestellt, dass ein Fernstudium nicht ganz das richtige für dich ist und wechselst deshalb in ein Präsenzstudium. Dass du arbeiten kannst, hast du ja offensichtlich in den Betrieben deiner Mutter und deines Vaters unter Beweis gestellt; und die Nachhilfe zeigt, dass du dich nicht einfach auf die faule Haut legst.

Ich sehe da kein allzu großes Problem. Vielleicht klappt es nicht bei der REWE Group, aber das kann ja ganz verschiedene Gründe haben (zum Wunschzeitraum keine Plätze frei usw.). Aber dass du gar nichts finden würdest, glaube ich nicht.

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Stufe 1: Fang an, Verantwortung für dein Leben zu übernehmen. Hier ist etwas unfair, da ist jemand Schuld, für alles findest du eine Erklärung. Fakt ist aber, dass du allem in deinem Leben eine höhere Priorität eingeräumt hast als deinem Studium. Das war deine Entscheidung, da kann niemand außer dir was dafür.

Stufe 2: Du beginnst ja jetzt offenbar, das Ruder rumzureißen, du beginnst ein Präsenzstudium. Nimm die Erkenntnis mit, dass du selbst dafür verantwortlich bist. Wenn du es jetzt mit genug Engagement schaffst, einen ordentlichen Abschluss zu bekommen, wird kein Hahn nach deinem "traurigen Lebenslauf" krähen. Je nach Anforderung für das Praktikum würde ich den ganzen Sermon einfach weglassen und mich banal auf ein Praktikum bewerben: Im Fernstudium reingeschnuppert, nun  Wechsel auf Präsenzstudium, möchte erste Praxiserfahrungen sammeln, blablabla, Bewerbung fertig. Selbst dein Lebenslauf lässt sich so formulieren, dass er kein Drama darstellt. Vielversprechende Sportlerkarriere, parallel Fernstudium, verletzungsbedingtes Ende, Präsenzstudium. Ohne den persönlichen Sermon dazwischen, der keinen Personaler interessieren wird, ist das völlig problemfrei.

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Ich denke, dein Problem ist, dass du noch nicht weißt, was du willst (außer toller Job mit viel Geld) und  dass du deine Stärken noch nicht richtig einschätzen kannst (Nachhilfe ist kein Beleg für Qualifikation).

Versuche, dir hier Klarheit zu verschaffen. Evtl. auch einen Weg ohne Studium anpeilen. 

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