Kann jemand diese pronomen erklären?

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3 Antworten

Pronomen sind nach der Schulgrammatik eine der zehn Wortarten. 


Wichtigste Regel: Pronomina werden klein geschrieben.


Faustregel: Pronomina haben keinen eigenen Bedeutungsgehalt, sondern referieren auf ein Substantiv. 

Ich kann sagen: 
  • Der eine ist rot. Der andere ist im Federpennal. 
  • Der eine ist blond. Der andere ist dunkelhaarig.

Das Adjektiv rot bezieht sich immer auf die Farbe Rot, das Substantiv Federpennal immer auf ein Ding namens Federpennal. Aber das Pronomen ander- verweist nur auf etwas. Beide Male darf ich von dem anderen sprechen, meine aber etwas völlig anderes:

Im ersten Fall einen Stift, im zweiten einen braungebrannten Surferboy.

Entgegen seinem Namen und der gängigen Meinung ist ein Pronomen niemals Stellvertreter eines Substantivs! Deshalb dürfen sie auch nicht groß geschrieben werden.

Als Schriftsteller können wir uns Gedanken machen, ob wir Andreas Müller, der bärtige Mann oder er schreiben. Das hat aber nichts mit der Syntax zu tun. Genauso wie der bärtige Mann referiert auch er auf Andreas Müller. Dennoch würde keiner behaupten, der bärtige Mann wäre ein syntaktischer Stellvertreter von Herrn Müller.

Es gibt eine Vielzahl von Pronomen. Die unstrittigsten sind diese:

  • Personalpronomen (ich, du, er, wir, …)
  • Possessivpronomen (mein, dein, sein, unser, …)
  • Demonstrativpronomen (der, dieser, jener, …)
  • Relativpronomen (der, die, das)
  • Reflexivpronomen (sich, …)
  • Interrogativpronomen (welcher, wer, …)

Die Geister scheiden sich allerdings bei den Indefinitpronomen, kurz Indefinita. Manchmal werden sie als Zahladjektive, Substantivierungen oder ähnlicher Käse aufgefasst.

Dazu zählen:

  • einer, keiner
  • jemand, niemand, etwas
  • wenige
  • einige
  • mancher
  • viele
  • jeder
  • all-
  • derselbe
  • der gleiche
  • ander-

Manche zählen auch letzterer/ersterer dazu. Merk dir am besten, dass sie klein geschrieben werden.

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Welche Pronomen meinst du denn?

Pronomen haben im Deutschen und in anderen indogermanischen Sprachen verschiedene Typen:

Personalpronomen (persönliche Fürwörter):

ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie
Im Gegensatz zum Deutschen und anderen europäischen Sprachen wird in einigen Sprachen zwischen inklusivem und exklusivem wir unterschieden, je nachdem, ob der Angesprochene (das „Du“) eingeschlossen ist oder nicht.

In manchen Sprachen gibt es zwei Reihen von Personalpronomen: betonte und unbetonte (klitische), z. B. im Altlitauischen (z. B. „pa miduok“, auf Deutsch: „reich mir“, das Pronomen steht zwischen Präfix und Wortstamm), im Hethitischen oder im Bairischen (z. B. „gib- ma-s“, auf Hochdeutsch: „gib es mir“).

Possessivpronomen (besitzanzeigende Fürwörter):

mein, dein, sein (ihr), unser, euer, ihr

Reflexivpronomen (rückbezügliche Fürwörter):

mich, dich, sich, uns, euch

Indefinitpronomen (unbestimmte Fürwörter):

jemand, alle, einer, manche, man, wer, etwas, einige, andere

Negativpronomen, Negationspronomen: keiner, niemand, nichts

Demonstrativpronomen (hinweisende Fürwörter):

der (die, das), dieser (diese, dieses), jener (jene, jenes)

Determinativpronomen (bestimmende Fürwörter):

[12] [13]

derjenige (diejenige, dasjenige), derselbe (dieselbe, dasselbe)

Interrogativpronomen (fragende Fürwörter):

wer? (was?, wessen?)

, welcher?

Relativpronomen (bezügliche Fürwörter):

der (die, das), welcher (welches, welche), wer, deren

Reziprokpronomen (wechselseitige Fürwörter):

einander,

auch

sich

(z. B.

sie sehen sich

)

Adverbialpronomen: Im Französischen vertreten die Adverbialpronomen

y

und

en

Präpositionalgruppen. Eine ähnliche Mischform stellt im Deutschen das Pronominaladverb dar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pronomen

Gruß

Henzy

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Meinst du jetzt einfach, was Pronomen generell sind?

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