Kann jemand da draußen einer verzweifelten Frau helfen?

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1 Antwort

Außerplanmäßge Abschreibungen bei (voraussichtlicher) dauerhafter Wertminderung müssen vorgenommen werden (strenges Niederst­wertprinzip, § 253 (3) HGB).

Wenn die Gründe für die Abschreibung nicht mehr bestehen, muss eine Zuschreibung höchstens bis zu den fortgeführten AK erfolgen (Wertaufholungs­gebot).

Hier handelt es sich nicht um eine voraussichtliche dauerhafte Wertminderung, daher ist keine Abschreibung zulässig.

Bei einem höheren Wert am Bilanzstichtag ist das Grundstück weiter mit den Anschaffungskosten anzusetzen - Die Wertsteigerung stellt eine stille Reserve dar, die erst bei der Veräußerung realisiert werden darf (Realisationsprinzip)

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