Kann jeder einfach Patentante werden?

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5 Antworten

Ich nicht, höchstens "Patenonkel".
Ansonsten macht dies ja nur Sinn, wenn der "Pate" (Tauf- oder Firmpate ?) dem Sinn dieser Patenschaft auch entspricht, also die rel. Überzeugung hat, in welcher er den "Betreuten" stützen soll.
Wenn also Paten einer anderen Konfession zugelassen würden (oder werden)
dann wäre dies Quatsch.
Als Zweitpate für die Befindlichkeit der Eltern geht dies wohl.

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Das kommt auf den Pfarrer an. Manche stellen sich da extrem an, andere sind da offener.

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Eigentlich sollte man das schon erlauben. Aber es gibt Menschen die das nicht wollen. Da fragt man sich, wo da der Ökumenische Gedanke ist...

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Soweit ich weiß, schon. Mittlerweile kann auch ein orthodoxer Christ Pate bei einem katholischen Kind werden, man muss nur einen Nachweis der Religionszugehörigkeit vorlegen (nicht einfach, da es bei uns keine amtliche Kirchenmitgliedschaft gibt, wie hier in Deutschland bei Katholiken und Lutheranern üblich ist). Wie tiniwuzz aber meinte, es gibt da bestimmt einige konservative, die sich prinzipiell gegen Entscheidungen von "oben" stellen, wobei in Deutschland sollte es eher nicht der Fall sein, es sei denn es ist ne Kirche von Opus Dei :D

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Das Patenamt - wie es die katholische Kirche versteht - ist kein Ehrenamt, sondern ein kirchliches Amt des Dienstes der Wegbegleitung im Glauben. Von daher ist es verständlich, dass der Pate auch katholisch sein muss, wie sollte er sonst ein Ansprechpartner im Glauben für das Kind sein? Er muss ja auch bei der Taufzeremonie stellvertretend für das Kind das kath. Glaubensbekenntnis sprechen.

Pate kann man ab dem 16. Lebensjahr werden, wenn man katholisch ist und  Taufe, Kommunion und Firmung empfangen hat. Wer zu einer nichtkatholischen Gemeinschaft gehört, kann zusammen mit einem katholischen Paten als Taufzeuge zugelassen werden. Manche Pfarrer lassen auch Protestanten als Zweitpaten gelten, wenn der 1. Pate/Patin katholisch ist.






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