Kann jeder ein Ytong Bausatzhaus bauen?

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5 Antworten

Auch wenn die Frage etwas älter ist, so scheint doch das Thema Yong bzw. Bausatzhaus bei vielen zukünftigen Bauherren ein Thema zu sein. Erst einmal sollte man nicht alles pauschalisieren! Heißt, es sollte nicht sofort abgeraten oder dazu geraten werden, weil es nicht so einfach ist! Wenn man vor hat ein Bausatzhaus selbst zu bauen, macht es mit einigen Bestimmungen sicher bei vielen Sinn! Aber ob und wie genau muss analysiert werden! Daher gehe ich auf wenige Punkte ein: 1. Habe ich Zeit, Lust und vor allem Motivation 1-2 Jahre an meinem "Lebensprojekt" Haus zu arbeiten/bauen ? Ich sage klar JA! Weil es mit unter die größte, wichtigste und sinnvollste Investition im Leben für einen selbst oder für die Familie ist! Was kann wichtiger sein? 2. Es gibt natürlich diverse dunkle, nicht schwarze Schaafe auch bei Ytong Anbietern. Ytong ist wie Mc D. ein Unternehmen der Gattung Franchising! Grundlegendes regelt der Vertrag mit Ytong, jedoch bestehen Unterschiede bei den Anbietern! Aufpassen mit welchem Anbieter man baut. Bei seriösen Anbietern hat man eine rundum Versorgung und Betreuung 24h/365t ! Von Anfang bis Ende! Weder die allgemeine Ansicht "Steine werden abestellt und seh zu wie du klar kommst" noch die Sache mit der Gewährleistung kann man so negativ pauschalisieren wie es einige tun! Es ist ein Bausatzhaus mit langer Einweisung, Mauerung der jeweils ersten Steinlage, Setzung der Decke/des Dachs usw.! Bei gleichzeitigem Einschalten eines Sachverständigen kann somit fast nichts "schief" gehen! Schließlich haben weder Ytong noch ihr etwas von einem misslungen Gebäude! Informationsbeschaffung vor und während sind das A und O! Wer einfach mal so ein Haus ohne Vorkenntnisse bauen will, wird somit wahrscheinlich hinfallen, da gebe ich recht! 3. Ersparnis: Pauschal zu sagen wie viel Einsparungspotential sich ergeben kann hängt vom Haus ab mit/ohne Keller, die Ausbaustufe, der Innenausbau, die allgemeinen Eigenleistungen. Allgemein ist der Betrag für den reinen Rohbau grob zwischen 20.000-40.000€ zu deklarieren! Dies wiederum ist als Eigenleistungsmitel zu sehen! Alleine diese 3 Punkte spiegeln wieder, wie ungünstig es ist pauschal in einem Dreizeiler "würde ich nicht machen" zu prognostizieren! Das Gesamtbild muss unter Einbeziehung der eigenen Umstände wie Zeit, Kapital, Geschicklichkeit, Motivation und und und berücksichtigt werden! Und kann somit nicht in einem Text mit 15 Wörtern beantwortet werden!

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Das würde ich nicht machen.

Was hast Du denn davon, wenn Du mitarbeitest? Dies hätte in der Theorie nur eine Einsparung von den reinen Personal-/Arbeitskosten zur Folge.

In der Praxis dürfte das bei einem Laien aber auch nicht funktionieren, da Du immer jemanden benötigst, der Dir über die Schulter schaut, bzw. dich einarbeitet. Ergo geht hier eher Zeit verloren.

Ein anderer Punkt ist hier aber wesentlicher: Die Gewährleistung.

Wer haftet dafür, wenn Du Mist baust? Selbst wenn Du einen Mangel/Schaden gar nicht verursacht hast, kann sich das beteiligte Unternehmen aufgrund deiner "Mithilfe" herausreden (Bautagebuch hin oder her).

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wenn du selbst baust und es geht was schief, rate mal wer haftet? Lass das von einem Bauunternehmen machen, dann bist du auf der sicheren Seite. Ausserdem haftet der Bauträger für eventuelle Mängel. Und mein Rat: Lass den Bau von einem Sachverständigen begleiten. Kostet zwar, aber Mängel werden sofort erkannt und können somit auch gleich abgestellt werden. Ohne das später irgendwas wieder abgerissen oder zerstört werden muss.

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Über Ytong kann ich nichts sagen. In meinem Dorf haben sich Leute ihr Haus aus Styropor selbst gebaut, das ging sehr schnell. 

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Ich war der Erste der 1984 im Saarland Bausatzhäuser angeboten hat mit Polystyrol-Schalsteinen. Danach kamen einige Andere die auch jetzt wieder verschwunden sind. Was soll denn an Ytong Bausatz sein??? Der karrt dir 15 m³ Steine an die Baustelle und man kann selber sehen, wie man die geklebt oder gemauert bekommt. Für mich hat das nix Bausatz-mäßiges an sich. Ein Baustoffhändler kann dasselbe verkaufen.

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