Kann Imagination bzw. Vorstellungskraft bei Büchern nicht vorhanden sein? Bücher sind besser als fernsehen?

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5 Antworten

Es gibt's bestimmt iwelche mentale Krankheiten, welche die Vorstellungskraft beeinträchtigen, aber es ist ja viel seltener, als einfach fehlende Gewohnheit/Desinteresse (Hat meistens ihren Ursprung in der Erziehung- Eltern hatten keine Zeit zum Vorlesen/kauften keine Bücher/motivierten das Kind nicht zum Lesen/lasen selbst nie Bücher, zumindest in der Reichweite des Kindes-meistens interessieren sich Kinder am Anfang für das, was die Eltern selbst gerne in der Freizeit machen), Schwierigkeiten mit Lesen (z. B. als ich auf der Realschule war, möchten viele Kinder nicht lesen, weil sie sehr schlecht lesen konnten- mit Unterbrechungen, konnten die ganze Wörter nicht richtig lesen, tauschten die Worte aus. Es hängt ganz oft mit der Tatsache zusammen, dass das Kind einfach falsch dem Lesen gelernt wurde. Viele Eltern bringen den Kindern einzelne Buchstaben bei, und zwingen sie dann sofort zum lesen, obwohl es richtiger wäre, mehrmals Silben mit dem Kind zu lesen, vorsingen und in verschiedenen Tonlagen zu wiederholen) oder schlechte Erinnerungen (kommt dann vor, wenn Lesen mit Gewalt beigebracht wurde. Eine Bekannte von mir wurde oft angeschrien und manchmal auch geschlagen, weil es ihr etwas schwierig fiel, lesen zu lernen, und seitdem liest sie einfach nicht gerne. Ihr Unterbewusstsein verbindet einfach Lesen mit Schmerz, Angst und Demütigung).

Natürlich gibt es auch Menschen, die   erst mit 20 anfangen, überhaupt zu lesen (Die Person hat öfter mit Menschen zu tun, welche viel lesen und "übernimmt" ihre Lebensweise- wie in der Folge von King of Queens, in welcher der Protagonist mit seinem erudierten Nachbarn mal etwas unterhaltet, und am nächsten Tag schon eine Brille trägt, etwas hochnäsig spricht und Bücher liest, welche alle andere zu schwer finden) oder solche, die mit absoluten Bibliophilen aufgewachsen sind und trotzdem nichts lesen, aber bei Ihnen hängt es auch oft mit schlechten Erfahrungen aus der Kindheit zusammen (Eltern interessieren sich mehr für Bücher als für das Kind, das Kind ist eifersüchtig/fühlt sich unnötig, Bücher=böse).

Was Fernsehen betrifft, so stimmt es auch- es ist viel Schlauer, z. B. schon mit kleinem Kind ein Märchen zu lesen, und eine Weile später ihm dann die alternative Vorstellung von dem Märchen zu zeigen, also den Zeichentrickfilm oder ein Film, damit es dann von klein auf lernt, eigene Vorstellungen mit den fremden zu vergleichen. Früher diente dazu grundsätzlich der Puppentheater:)

wobei, ich persönlich muss sagen, dass es etwas dumm ist, einige Informationsquellen auszuschalten. Ich habe als Kind oft Nickelodeon und Fox Kids geschaut, und würde nicht sagen, dass es viel beeinträchtigt hat. Und im erwachsenen Leben ist es natürlich wichtig, eigenes Fernseh-Programm bewusst zusammenzustellen- gute Filme, Serien, interessante Sendungen, anspruchsvolle Talk- und Comedy-Shows würden den Menschen bestimmt nicht dümmer machen. Außerdem macht natürlich Menge den Sinn- rausgehen und die Welt selbst erforschen bringt mehr als 24/7 in Büchern zu wühlen:)

Liebe Grüße,
@mmadike

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Bei Büchern "schlüpfst" du in das Buch und fieberst mit. Du kannst dir alles selbst ausmalen wie es ist.

Bei filmen ist aber alles schon vorgegeben und dadurch wird deine Vorstellungskraft und Fantasie geschwächt.

Grundsätzlich wenn sich einer für ein Buch interessiert kann glaub ich jeder in das Buch "schlüpfen"

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Ich habe da mal einen Spruch gelesen:

Jede Leseratte kennt das Gefühl, dass sich ein Buch fast wie Magie anfühlt. Sobald wir so ein Buch gefunden haben, werden wir süchtig nach dieser Magie und suchen sie in anderen Büchern. Wer keine Leseratte ist, hat so ein Buch noch nicht gefunden.

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Ich glaube da gibt es verschiedene Gründe. Deiner gehört mit Sicherheit dazu. Ich denke, manche sind auch einfach zu faul, weil sich ein Buch nicht eben mal so lesen lässt, und viele sich lieber "berieseln" lassen, weil man da nicht groß nachdenken muss.

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Ich habe noch nie jemanden gesehen, der keine Bücher "mag" - nur Leute, welche aus Gründen, wie z.B. Zeitmangel kaum zum Lesen kommen und daher auch schlechter lesen.

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