Kann ich Zwangseingewiesen werden, wegen Schulverweigerung?

7 Antworten

So ein Quatsch.

Wegen Schulverweigerung wird niemand Zwangseingewiesen.

Für Schulverweigerung bekommt man Ordnungsgelder oder Sozialstunden. Auch die Polizei kann einen zur Schule bringen.

Eine Zwangseinweisung ist nur unter richterlichem Beschluss möglich und wird nur genehmigt, wenn eine akute Eigengefährdung (z.B. Selbstmord) oder Fremdengefährdung (Mord) gegeben ist!

Deine Eltern könnten dich aber Familienrechtlich abgeben.

LG Stevengrey

Ob man dich in die Psychiatrie zwangseinweisen kann kann man diskutieren, allerdings kann man dich definitiv in die geschlossene Jugendhilfe zwangseinweisen. Du bist nun mal schulpflichtig. Wie stellst du dir denn dein weitres Leben vor, ohne Schulabschluss und in deinem Zimmer zurückgezogen? Ewig werden deine Eltern dich nicht mehr mit duchbringen.

ich hab ja vor mein Hauptschulabschluss nach klasse 9 zu machen, an einer Berufsschule.

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@AlwaysReading01

Du bist jetzt schulpflichtig, nicht irgendwann. Setz es jetzt um, dann kann dir niemand was antun.

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Der Paragraf ist der gleiche. Je nachdem können eine die Ellis mit dem selben Beschluss in das einweisen was sie besser finden.

Geschlossenens Heim hat den Vorteil das man leichter raus fliehgen kann

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@Kerosine

So ein Quatsch, eine geschlossene Unterbringung beschließt ein Richter und der beschließt das was sinnvoller ist.

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@Sanja2

Wir sind grad vom FS weg aber nein das stimmt so eindeutig nicht. Ob die Einrichtung im Beschluss drin steht ist je nach Gericht anders. Für Psychatrie und geschlossenes Heim geht beides nach 1631b. Und der Richter beschliest gar nichts wenn es nicht nach PsychKG geht. Der erlaubt nur den Ellis. Ob sie das Kind wirklich wegsperren ist dann immer noch ihre Entscheidung.

Für den FS ist das von Bedeutung weil das heist solang er seine Ellis überzeugen kann kann ihn die Psychatrie grad nicht einsperren weil keine Lebensgefahr bestet.

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ich will es ja jetzt um setzen und ich bin auch angemeldet in der Berufsschule. Nur kann ich es nicht umsetzten wenn ich hier in der Klinik bin.

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@AlwaysReading01

Tja, dann hast du schlicht und ergreifend zu spät kapiert das es dein Umfeld ernst meint und musst jetzt da durch.

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@AlwaysReading01

Wie geschriben: Kommt drauf an wie du dich mit deinen Ellis verstehst. Solang du die überzeugen kannst kann dich die Psychatrie unter diesen Bedingungen nicht zwangseinweisen.

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Schulverweigerer werden meiner Erinnerung nach doch auch manchmal von der Polizei zur Schule gebracht.
Eine Zwangseinweisung kann nur bei Gefahr für Leib und Leben von sich oder anderen vorgenommen werden.
Ich kann dir aber nicht sagen wie das so bei dir vor Ort abläuft, es ist ja auch entscheidend ob du noch schulpflichtig bist.

Schulpflichtig ist in D jeder der noch keine 18 Jahre alt ist.

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Nein, denn in Deutschland gibt es auch welche die nicht Abitur machen, sondern früher fertig sind.

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Kann meine Lehrerin so einfach eine Zwangseinweisung veranlassen?

Hallo, Ich weiß, die Frage ist sehr speziell, aber vielleicht kennt jemand hier die rechtliche Lage. Die Sache ist, ich bin magersüchtig (BMI 15,4 momentan). Ich weiß, dass es so nicht weitergehen kann und bin auch gewillt, wieder mehr zu esssn und zuzunehmen, aber es ist eben nicht so einfach. Ich bin schon 19 und gehe gerade in die 12. Klasse des Gymnasiums Meine Tutorin macht sich verständlicherweise Sorgen um mich. Allerdings habe ich auch eine gute Psychotherapeutin, die sich um mich kümmert. D.h. meine Therapeutin verlangt auch, dass ich bald zu einem Hausarzt gehe wegen Gewichtskontrolle, evtl. körperlichen Schäden etc. Meiner Tutorin allerdings geht es zu langsam mit dem Arzttermin und sie droht mir schon seit Wochen, bald das Gesundheitsamt einzuschalten. Dann würde ein Arzt mich angeblich für schulunfähig erklären und zwangseinweisen. Sie meinte, das hätte sie bei einer früheren magersüchtigen Schülerin schon bei einem höheren Gewicht gemacht. Meine Psychoherapeutin hingegen sagt, eine Zwangseinweisung funktioniert nur bei akuter Lebensgefahr und mit richterlichem Beschluss, was eine nicht so "einfach mal machbare" Sache ist, da es ja auch eine Entmündigung mit sich bringt.

Gestern holte mich dann meine Tutorin überraschend aus dem Unterricht raus und meinte, sie hat einen Notfall-Arzttermin für mich gemacht, wo ich jetzt sofort mit ihr hin muss, sonst würde sie heute noch das Gesundheitsamt einschalten. Also ging ich mit, verweigerte bei (dem für mich komplett fremden) Arzt aber das Wiegen und erklärte, dass ich von meiner Therapeutin sowieso gezwungen werde, bald zu einem Hausarzt zu gehen, den ich aber selbst bestimme und nicht meine Lehrerin. Der Arzt telefonierte mit meiner Erlaubnis kurz mit meiner Therapeutin und lies mich dann gehen.

Jetzt habe ich trotzdem panisch Angst, dass meine Tutorin jeden Moment das Gesundheitsamt einschalten könnte, da es bis zu dem Arzttermin noch eine Weile dauert (meine Therapeutin und ich bereden erst, welcher Hausarzt, und bis ich dann einen Termin bekomme...). Aber meine Tutorin will, wie gesagt, dass SOFORT etwas passiert. Ich hab echt panisch Angst.

---->>Lange Rede, kurzer Sinn: Will mir meine Lehrerin nur Angst einjagen mit ihrer Behauptung, ein Amtsarzt könnte mich auch bei diesem BMI und auch ohne Lebensgefahr schon einweisen; oder hat meine Therapeutin recht und es geht rechtlich nicht so leicht?

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Alkoholkranke Mutter.. und nun?

Hallo ihr Lieben, um direkt zur Frage zu kommen:

Meine Mutter kam vor 3 Jahren das erste mal ins Krankenhaus, da sie Krampfadern im Magen bzw in der Speiseröhre hatte. Sie spuckte Blut und verblutete fast und wäre jetzt wahrscheinlich auch tot wenn mein vater sie nicht noch rechtzeitig ins krankenhaus gebracht hätte. Der Arzt sagte uns, unsere Mutter sei Alkoholkrank, aber davon hören wollten wir nichts. Seid dem war sie noch weitere 3 male im Krankenhaus, da sich Krampfadern gebildet hatten. bis ich aufmerksamer geworden bin. ich suchte alles durch und fand auch diverse Alkoholflaschen.. das ist jetzt ca. 5 Monate her.. ich fand allerdings nur Sekt und Bier, deswegen dachte ich mir vorerst nichts, aber das es ein Fehler war weiß ich nun auch.. dann vor 1. Monat ca. fand ich dann Rum, sehr viel Vodka, diverse Alte Liebe Flaschen etc. und ich erzählte meinem Vater und meiner Schwester davon und redete mit ihrem Hausarzt. Dieser erzählte mir, dass ein Gespräch mit meiner Mutter schon stattfand und er ihr sagte, dass sie stirbt, wenn sie weitertrinkt. Schließlich machten wir uns noch einen Termin bei der Deakonie und uns wurde geratten, bei dem nächsten Alkoholabsturz bei einem Pflegedienst anzurufen und sie Zwangseinweisen zu lassen..

Jetzt frage ich euch.. Was kann man noch machen? Ist meine Mutter Suizidgefährdet? und vor allem ist eine Zwangseinweisung ein richtiger Schritt?

Danke im vorraus, für alle antoworten. Liebe Grüße

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