Kann ich Zuschläge für Überstunden bei Freizeitausgleich verlangen?

5 Antworten

Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag, welcher jetzt Anfang Februar vom Arbeitgeber gekündigt wird (aus Kostengründen). Ich arbeite bei einem containerdienst. Da fällt im Winter nicht viel Arbeit an. Deshalb soll ich im Sommer mehr Überstunden machen. Wenn ich im Mai wieder eingestellt werde wollte ich wegen dem Zuschlag fragen. Sonst macht das dort alles keinen Sinn mehr. Da kann ich mir auch was anderes suchen. Arbeite doch nicht 8-10 Std am Tag und bekomme nur 4-5 Std bezahlt. Nur damit ich im Winter genug Std habe. DAs grenzt an moderner Sklaverei.

wie mehrarbeit vergüteet wird, hängt davon ab, ob dein arbeitgeber tarifvertraglich gebunden ist oder ob es einzelvertraglich geregelt ist. ist nichts vertraglich überhaupt nichts zu "mehrarbeit" geregelt, gibt es auch keinen anspruch auf zuschläge, sondern nur abgeltung in geld oder zeit.

nur die zuschläge für nacht- sonntags- und feiertagsarbeit sowie schichtarbeit sind gesetzlich geregelt. ob ggf. ein arbeitgericht "aus betrieblicher übung" dir zuschläge für "einfache" mehrarbeit zubilligt, kann nur mit einer klage geklärt werden, aber das zerstört in der regel das vertrauensverhältnis. es ist also deine entscheidung.

Kann ich für die geleisteten Stunden 25 Prozent Zuschlag fordern?

Fordern kannst Du nicht, nur fragen. Wenn arbeitsvertraglich, im anwendbaren Tarifvertrag oder einer entsprechenden Betriebsvereinbarung nichts geregelt ist, kann der AG ablehnen.

Ich hätte aber ein paar Fragen an Dich. Hast Du einen befristeten Arbeitsvertrag der jetzt im April ausläuft oder hast Du einen unbefristeten Vertrag der jetzt durch eine Änderungskündigung mit weniger Stunden laufen soll?

Wie oft musst Du denn Urlaub oder Freizeitausgleich nehmen, dass Du mit einem Teilzeitjob mehr freie Tage "erarbeiten" sollst? So etwas habe ich noch nie gehört.

Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag, welcher jetzt Anfang Februar vom Arbeitgeber gekündigt wird (aus Kostengründen). Ich arbeite bei einem containerdienst. Da fällt im Winter nicht viel Arbeit an. Deshalb soll ich im Sommer mehr Überstunden machen. Wenn ich im Mai wieder eingestellt werde wollte ich wegen dem Zuschlag fragen. Sonst macht das dort alles keinen Sinn mehr. Da kann ich mir auch was anderes suchen. Arbeite doch nicht 8-10 Std am Tag und bekomme nur 4-5 Std bezahlt. Nur damit ich im Winter genug Std habe. DAs grenzt an moderner Sklaverei. Nehme meine Überstunden nur im Winter.

0
@Pillepalle77

Es wäre wirklich an der Zeit, sich um eine andere Arbeit zu bemühen. Ich vermute mal, Dein AG wird Dir den Zuschlag verweigern. Wenn er Dir z.B. 25 % für die Überstunden bezahlt, könnte er Dich gleich für mehr Stunden einstellen ohne Zuschlag einstellen.

Wenn Du die betriebsbedingte Kündigung bekommst, solltest Du Dich auf jeden Fall bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden und Dich vorher schon selbst bemühen. Dein AG muss Dir aber spätestens am 31. Januar die Kündigung überreichen, damit er Dir bis zum 28. Februar kündigen kann.

Gibt er Dir die Kündigung erst am 3. Febrauar, kann er Dir erst zum 15. März kündigen. Die Frist von 28 Tagen (vier Wochen zum 15. oder Ende eines Monats) fängt am Tag nach Erhalt der Kündigung an zu laufen. Kündigt er Dir daher Anfang Februar zum 28. Februar, solltest Du Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht beantragen. Das geht kostenlos bei der Rechtsantragstelle. Dann bekommst Du länger Deinen vereinbarten Lohn.

1

Überstunden Ausgleich durch Freistellung/Abgeltung?

Hallo,

folgende Situation. In meinem Arbeitsvertrag steht zum Thema Arbeitszeit.

Auf betriebliche Anordnung, können vom AG im Monat bis zu 20 Std. angeordnet werden. Überstunden sind grundsätzlich durch Freizeitausgleich abzubauen.

zum Thema Gehalt:

Mit der Zahlung sind sämtliche geleistete Arbeitsstunden abgegolten.

Auf Nachfrage im Personalbüro wurde mir mitgeteilt, dass 20 Überstunden pro Monat im Bruttogehaltabgegolten sind.

Für mich sind die beiden Klauseln widersprüchlich.

Kann ich auf Freizeitausgleich bestehen?

...zur Frage

Ist der Nachtzuschlag denn Pflicht?

Ist der Nachtzuschlag von 25% und die Uhrzeit gesetzlich geregelt oder kann der Arbeitgeber sagen:

Nein, ich zahle dir keinen Nachtzuschlag bzw ich zahle ihn dir nur 2 Std aus?

...zur Frage

Kann der Arbeitgeber die geleisteten Überstunde kappen?

Die Firma hat Geld Probleme und muss aus diesem Grund sparen.Alle Überstunden die über 40 Stunden liegen sollen aus diesem Grund gestrichen werden.Ist das rechtens?

...zur Frage

Kann mein Arbeitgeber mich zu einer Fahrgemeinschaft zwingen?

Hallo zusammen, wie oben schon genannt stellt sich mir die Frage ob mein Arbeitgeber, ein Gastroservice, mich dazu "zwingen" kann meine Kollegen zur Arbeitsstelle zu fahren.

Ich Minijobbe dort und zu den verschiedenen Locations sind es meist Strecken von 1Std oder mehr. Als ich das erste mal gefragt wurde habe ich aus Nettigkeit natürlich Ja gesagt und dachte mir es wird schon nicht öfter vorkommen.

Mittlerweile ist es aber so das ich immer fahren muss, ohne Zuschläge o.ä, wenn ich in besagten Locations arbeiten muss und ich sehr wenig Fahrpraxis habe, speziell mit dem seit neustem verwendeten 7Sitzer. Ich bin froh wenn ich mit einem normalen PKW heile ankomme, aber mir nun die Verantwortung für 6 weitere aufzudrücken, mit der Ausrede "Es kann kein anderer fahren, die haben keinen Führerschein" ist finde ich etwas lasch.

Da meine Vorgesetzte ein Organisatorisches Chaos ist und generell eher nachtragend habe ich nun die Befürchtung das mein anstehendes Arbeitszeugnis leiden könnte falls ich die fahrten ablehne.

Wisst ihr da was genaueres? Steht mir ein Zuschlag oder ähnliches zu? Muss ich fahren oder muss die Firma ggf einen Fahrer stellen?

Vielen Dank schonmal für alle hilfreichen Antworten

...zur Frage

Nacht/Spätzulage in Freizeit ausgleichen

Ich bekomme meine Überstunden in Freizeit ausgeglichen, wie verhält es sich denn mit meiner Nachtzulage ? Mein Arbeitgeber kürzt mir die Stunden in der Nachtschicht, so das ich auf +-0 komme, ich möchte aber meine Reguläre Arbeitszeit ableisten, so das ich die Zuschläge auf mein Freizeitkonto gutgeschrieben bekomme. Meine Kollegen bekommen die Nachtzulage Ausgezahlt (auf einmal ) Ich möchte nicht jeden Tag eine halbestunde weniger Arbeiten , das ist für mich kein Freizeitausgleich :-( Gibt es da irgendwelche Rechtsauskünfte ?

...zur Frage

Überstunden -Vergütung-Freizeitausgleich-Zuschläge?

Situation:

Vertraglich vereinbarte Abeitszeit liegt bei 5Std die Woche, 20 Std im Monat.Diese Arbeitszeit dient zur Berechnung meines Urlaubsanspruchs, im Krankheitsfall gibt es Lohnfortzahlung für 5Std die Woche.

Tatsächliche Arbeitszeit seit Aufnahme der Tätigkeit: Mindestens 40 Std im Monat (mindestens 100% mehr als vertraglich vereinbart, bisher über 7 Monate, durch digitale Zeiterfassung belegt, in den Semesterferien 80 Std Monat+)- die Überstunden werden teils Angeordnet, teils "freiwillig" geleistet, sie werden zu gleichem Stundenlohn wie die vertraglich vereinbarten Stunden bezahlt - Freizeitausgleich gibt es nicht. 

Sonst keine weiteren Anmerkungen im Arbeitsvertrag.

 

Frage:

Zusammenfassend: Ist es rechtlich in Ordnung, einen Arbeitgeber einen minimalen Vertrag zu bieten um dann maximal mögliche Einsatzzeiten zu fordern, ohne diese im Urlaubsanspruch zu berücksichtigen oder mit Zuschlag zum normalen Stundenlohn zu vergüten? Bei Überstunden am Wochenende gibt es 100% Zuschlag, diese werden aber soweit wie möglich von der Personalabteilung vermieden und lieber eine Zusätzliche Spätschicht (bis 23h) gefahren..ohne das diese besonders Vergütet wird.  

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?