Kann ich zur Zahlung von Ortskirchgeld gezwungen werden?

6 Antworten

Meine Antwort gilt für Bayern: Hier ist es so, dass die Kirchensteuer um einem Prozentpunkt niedriger ist als in den anderen Bundesländern. Deshalb haben die Pfarreien das Recht ihre Gemeindeglieder um einen, meist selbsteinzuschätzenden Beitrag, das Kirchgeld, zu bitten. Dieser Betrag bleibt sicher in den Kirchengmeinden vor Ort. Ansonsten wird ein Teil der Kirchensteuer über einen bestimten Umlagenschlüssel an die örtliche Pfarrei weitergeleitet.

..muss gezahlt werden, muss nicht gezahlt werden. Ja was nun wirklich? (Ich zahle seit 34Jahren Kirchensteuer)Gibt es da einen Gesetzestext, an den ich mich halten kann?In meiner kath. Gemeinde erhielt ich gestern einen Ortskirchensteuerbescheid in dem u.a. steht:...darf erhoben werden bei allen Grundstückseigentümern in Form einer Ortskirchengrundsteuer. Ich habe hier ein Grundstück privat gekauft und Steuern bezahlt, wie es sich gehört. Was hat das mit der Kirche zu tun? Wenn ich meine Gemeinde vor Ort finanziell unterstützen möchte, dann tue ich dies, aber aus freien Stücken und nicht weil die Kirche mich dazu auffordert. Seit langem kann ich mich mit der Scheinheiligkeit der kath.Kirche nicht mehr identifizieren. Nun werde ich aus diesem Schreiben meine Konsequenzen ziehen, schade für die kath. Kirche. Sie hat die 1.Reformation schon verschlafen.

ja, wenn du z.B. einen Pfarrbrief mitnimmst, um die Termine für die nächsten Gottesdienste zu erhalten. Die müssen auch hergestellt werden, das kostet

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