Kann ich vorzeitig Arbeitsverhältnis als Freiberufler kündigen?

2 Antworten

Ein Freiberufler hat gar kein Arbeitsverhältnis, das er kündigen könnte. Sobald ein Auftraggeber "Dienstanweisungen" gibt, oder auch nur Zeitvorgaben macht, ist das ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.

Er verrichtet die vertraglich vereinbarten Arbeiten. Wie und wann er das macht ist seine Sache.

hast du denn probezeit? da kannst du doch kündigen

Arbeitsvertrag nichtig?

Hallo.

Ich wurde gestern nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch zur Vertragsunterzeichnung eingeladen. Was ihr wissen müsst: Arbeitgeber ist Randstat - eine Personalvermittlung für Zeitarbeit.

Mir wurde gesagt, zumal ich mich auf eine Festanstellung dort direkt beworben hatte, dass das für mich keine Zeitarbeit wäre. Auch wurde mir ein fester Standort in einer Randstat-Niederlassung versprochen.

Nun war ich gestern zur Vertragsunterzeichnung da. Als ich ankam, war der Chef, mit dem ich das Gespräch und auch den Vertragstermin hatte, im Stress, da er in einer halben Stunde einen wichtigen Termin hat.

Trotzdem wollte er mit mir alles besprechen und fertig machen. Er hatte schon alles vorbereitet und ich bräuchte nur noch unterzeichnen. Davor erklärte er mir noch grundlegende Sachen zu den EDV- Systemen und lag mir dann in den letzten 3 Minuten den Arbeitsvertrag vor.

Er erklärte mir im Schnelldurchlauf die Inhalte des Arbeitsvertrages und blätterte schneller um, als ich gucken konnte. Er müsse ja zu einem wichtigen Termin und er braucht die Unterschrift heute, damit er Zugänge und alles für mich beantragen kann (da ich in 4 Tagen dort anfangen soll und die Beantragung und Bearbeitung Zeit braucht). Ich habe mir da nichts bei gedacht. Zumal ich frisch aus der Ausbildung komme und das mein erster richtiger Arbeitsvertrag ist und ich keinerlei Erfahrung habe...

Unter gewissem Zeitdruck unterschrieb ich den Arbeitsvertrag, um meinen zukünftigen Chef auch nicht verärgern zu wollen. Er verabschiedete mich und brachte mich noch raus.

Ich war voller Freude und erleichtert, dass ich eine Stelle gefunden hatte, die mir zusagt und dass alles so schnell und reibungslos geklappt hatte.

Als ich dann aber zu Hause war, las ich mir den Arbeitsvertrag nochmal durch und alles, was er mir für die Vorbereitung noch mitgegeben hatte. Ich bin fast zusammengebrochen...

In dem Vertrag steht drin, dass der Mitarbeiter "vorwiegend bei Randstat-Kunden zur vorübergehenden Tätigkeit eingesetzt" wird. Der nächste Passus lautete: "Der Mitarbeiter kann in Wege einer Arbeitnehmerüberlassung bei Kunden von Randstat eingesetzt werden. Der Mitarbeiter wird dann in den Kundenbetrieb eingegliedert und dem Weisungsrecht des Kunden unterstellt." und "Die Arbeitsleistung ist an verschiedenen Einsatzorten in der Regel im Gebiet Bundesrepublik Deutschland zu erbringen. Der Mitarbeiter klärt sich damit einverstanden, in Einzelfällen auch im gesamten Bundesgebiet eingesetzt zu werden."

Auch habe ich zwischen den anderen Unterlagen noch eine sogenannte Bewerberkarte gefunden, die ich ausfüllen sollte mit Angaben wie Schuhgröße, Kleidungsgrösse etc.

Das war für mich der letzte Hinweis dafür, dass ich einen Leiharbeiter-Vertrag unterzeichnet hatte und die mit mir machen können, was die wollen...

Ich brauche eure Hilfe... Wie komme ich da wieder raus? Bzw. ist der Vertrag überhaupt rechtswirksam, da ich unter falschen Angaben unterschrieben habe?!

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Soziale Arbeit - Anerkennungsjahr MUSS?

Hallo, ich habe meine Bachelor in Soziale Arbeit in Hessen gemacht. Dort ist es noch so, dass man nach derm Studium ein Anerkennungsjahr machen muss, um die staatliche Anerkennung zu bekommen. Braucht man aber für jeden Job in diesem Bereich das Anerkennungjahr, oder ist es auch ohne möglich zu arbeiten. Des Weiteren bin ich nun zu meinem Master nach Nrw gezogen wo es das Anerkennungsjahr ja nicht gibt. Kann man dann trotzdem auch hier das Anerkennungsjahr machen? Wie läuft das dann mit der Praxisreflexion an einer FH ab, wenn es diese Art in Nrw ja gar nicht gibt. Hat jemand Erfahrungen? Liebe Grüße

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Arbeitsvertrag unterschrieben - Rückgängig machen?

Hallo, ich habe einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben. Doch leider gibt es Probleme bei meinem jetzigen Arbeitgeber mit der Kündigungsfrist. Die neue Arbeit hätte ich nächsten Monat beginnen sollen. Kann ich den unterschriebenen Arbeitsvertrag widerrufen bzw. rückgängig machen?

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kriege ich als vorbestraft die Anerkennung und Ausübung vom Beruf "Krankenpflegerin"

Ich hatte früher im Führungszeugniss eine Eintragung. Diese Eintragung wird nicht mehr in das Führungszeugniss eingetragen. Das weiß ich schon Bescheid (habe Schwarz auf Weis). Ich habe aber eine Zusage für Krankenpflegeausbildung gekriegt. Ich kann mir gar keine andere Ausbildung zu erlernen vorstellen. Nach der Ausbildung muss man ein Führungszeugniss Belegart "O" vorlegen,damit ich von der Behörde die Ausübung von diesen Beruf kriege. Was meint ihr, wird in diesem "Führungszeugniss Belegart"O" Eintragungen erhalten. Und ob überhaupt sich lohnt diese Ausbildung anzufangen.

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Arbeitszeugnis aus bestehendem Arbeitsverhältnis

Hallo,

wenn ich mich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus bewerbe, habe ich ja gar kein Arbeitszeugnis. Wie reiche ich der neuen Firma ein Bewerbungszeugnis ein.

Mein jetziger Arbeitgeber hat kein Interesse mich zu verlieren, ich aber woanders neu anzufangen. Reicht das wenn ich eine Onlinebewerbung abschicke, halt das Anschreiben als normalen Email Text und Schulzeugnisse und sonstige Zeugnisse weg lasse. Aber dann habe ich gar nichts was meine Arbeit dokumentiert. Wie macht man das?

Gruß swaffnir

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Verhinderter Arbeitsantritt Unfall

Ich habe vor drei Monate einen Arbeitsvertrag unterschrieben, der folgendes enthält "Der erste Monat des Arbeitsverhältnisses ist ein Probemonat das während dieses Monats von jedem der beiden Vertragsteile ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden kann. Nach Ablauf des Probemonats geht das Arbeitsverhältnis in ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit über." Außerdem steht da "Da der Arbeitgeber im Bundesland mehrere Filialen betreibt, die der Arbeitnehmer regelmäßig zu besuchen hat, benötigt der Arbeitnehmer einen PKW. Dieser PKW wird vom Arbeitnehmer bereitgestellt, für den dafür entstehenden Aufwand erhält der Arbeitnehmer das amtliche Kilometergeld von € 0,42 pro gefahrenen Kilometer. Der Arbeitnehmer hat daher täglich mit dem PKW zur Betriebsstätte des Arbeitgebers anzureisen.

Das Problem ist, dass ich am Tag meines Arbeitsantrittes von einem Fahrradfahrer die Vorfahrt genommen bekommen habe (dieser hat Fahrerflucht begangen) und folglich in eine Leitschiene gefahren bin, mir meinen Fuß gebrochen habe und mein PKW einen Schaden von €5000 hat. Ich habe gleich am Unfallort meinen neuen Arbeitgeber angerufen und gesagt, ich könne an diesem Tag nicht kommen, würde mich aber blicken lassen, sobald ich wieder gesund wäre. Daraufhin hat dieser gesagt, in diesem Falle habe sich das Arbeitsverhältnis erledigt, ich müsse gar nicht mehr kommen.

Kann ich da rechtlich irgendwas machen, um den Job trotzdem antreten zu können ?

Vielen Dank für die Hilfe!

C.J.

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