Kann ich von Referaten freigestellt werden?

10 Antworten

Und dann habe ich noch etwas sehr gutes für dich:

Gegen die Angst an sich gibt es eine sehr einfache Übung, die unkontrollierbare Panik innerhalb von Sekunden stoppt. Diese muss man aber eine Zeit lang üben, um sie zu beherrschen. Es geht darum, seinen eigenen Körper bewusst wahrzunehmen. 

Setz dich als erste Übung einfach mal auf einen Stuhl und fühle, mit den Füßen beginnend, Stück für Stück, bis zum Kopf, mit welchen Körperteilen du eine Unterlage berührst. (Füße: Boden, Po: Stuhl, Rücken: Lehne (Welche Punkte genau?) Wiederhole diese erste Übung so lange, bis du anfängst ein richtiges Gefühl für deinen Körper zu bekommen. Beginne mit Einheiten von ca. fünf Minuten. 

Als nächstes, versuchst du, deinen Körper an sich wahrzunehmen. Beginne wieder mit den Füßen und gehe durch bis zum Kopf. Versuche die einzelnen Körperbereiche ganz genau wahrzunehmen. (Die Form des Körperteils, ist es entspannt/verkrampft, warm/kalt, wie fühlt es sich an?) Fühle die Körperteile von innen. Eine Hilfestellung kann sein, dass du dass jeweilige Körperteil mit deinen Gedanken dazu bringst, zu prickeln. Befasse dich ruhig eine gefühlte Minute oder noch viel länger mit einem Körperteil. Es kann ruhig lange dauern, sollte es auch. Wenn dass gelingt, wird sich das Körperteil mit der Zeit tiefen-entspannt und sehr schwer anfühlen. Mache diese Übung am besten im Liegen und ca. 10 Minuten pro Übungseinheit. Später können  es auch 20 Minuten werden. Wenn du irgendwann in der Lage bist, deinen gesamten Körper unabhängig von irgendeine Unterlage von innen heraus  zu spüren, also auch die Bereiche, die nichts berühren, kannst du dich während der Übung in einen sehr tiefen-entspannten, fast hypnotischen Zustand versetzen. Lasse dich dazu mit jedem langsamen,tiefen Ausatmen nach unten in die Unterlage sinken, während du deinen gesamten Körper wahrnimmst. Lasse dich Stück für Stück immer tiefer sinken. Wenn du einmal so weit gekommen bist, kannst du beginnen, deine Angst zu lokalisieren. Du wirst feststellen, dass es sich hiebei um eine Verkrampfung der Muskeln handelt, die sich wahrscheinlich (es könnte bei jedem anders sein) in deiner Brust unterhalb des Herzens befindet. Wenn du das geschafft hast, wirst du feststellen, dass das riesige, undefinierbare Monster der Angst nur eine heftige Verkrampfung in deiner Brust ist, die dir den Atem nimmt, dein Herz rasen lässt... Mit anderen Worten: Du hast das undefinierbare Monster Angst definierbar und fassbar gemacht. Jetzt kannst du damit beginnen,  dich im tiefenentspannten Zustand mit genau dieser Verkrampfung zu befassen und sie zu entspannen. Du kannst dir im tiefenentspannten Zustand auch genau die kommende Situation in allen Einzelheiten vorstellen und die Entspannung mit deinen Gedanken in die Situation übertragen. Das erfordert aber sehr viel Übung. 

Wenn du jetzt in eine Situation gerätst, in der die Panik beginnt, dich die Kontrolle verlieren zu lassen, konzentriere dich mit aller Kraft auf deinen Körper, wie beschrieben. Wenn du es erst einmal geübt hast, geht das sehr gut in Kurzformat in jeder beliebigen Situation, auch im Stehen/Gehen. Wenn du eine Panikattacke bekommst, verlierst du sozusagen die Kontrolle über deine Gefühle und deinen Körper. Wenn du dich jetzt mit aller Kraft auf deinen Körper konzentrierst, führst du dich sozusagen wieder zurück und erlangst diese Kontrolle wieder. Du kannst dann diese Panik wieder als Verkrampfung in deiner Brust lokalisieren und machst sie so wieder greifbar. Die Panik verliert ihren Schrecken, wird zu normaler Angst und du kannst die Verkrampfung aktiv entspannen. 

Wenn der Druck in der Brust zu groß wird und Gedanken nicht genug helfen, hilft es übrigens auch, beide Hände unauffällig gegen die verkrampfte Stelle zu drücken oder sich gegen eine Tischkante zu lehnen. Das mindert den Druck. 

Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Wenn du weitere Fragen dazu hast, kannst du mich übrigens gerne direkt anschreiben!

Viel Erfolg beim Üben!

Ich hatte mein ganzes Schulleben lang panische Angst vor Referaten und habe sie trotzdem gehalten. Je länger du davor davonläufst, desdo schlimmer wird die Angst. Und zu deiner Aussage: Wenn du wirklich willst, hast du die Kraft, dich dem zu stellen. Jetzt. Und zu jeder Zeit. Ich musste mich in den letzten beiden Jahren Dingen entgegenstellen, die kaum aushaltbar waren. Ich habe es trotzdem geschafft, stark zu bleiben und bin jetzt stolz darauf! Selbst wenn du noch so viel Panik hast, was Schlimmeres als Stammeln passiert schon nicht. Und dann lerne am besten noch ein paar gute Entspannungsübungen, das hilft wirklich! Viel Glück! Und denk immer daran: Die. Kraft. Ist. In. Dir. du musst sie nur aktivieren!

Hi,
aus medizinischer oder psychologischer Sicht kann ich dazu gar nichts sagen, aber ich würde dir raten, dass du dir von deinem behandelnden Therapeuten eine Bescheinigung ausstellen lässt, damit deine Lehrer sehen, dass es mehr ist als nur "normales" Lampenfieber.

Und dann kannst du immernoch gemeinsam mit deinen Lehrern überlegen, in wieweit man dir durch abgeänderte Prüfungsbedingungen entgegenkommen kann.

Das sind aber immer Einzelfall-Entscheidungen. Manchmal ist eine Referat auch in den Lehrplänen vorgesehen. Ich denke da zum Beispiel an die Facharbeit oder sowas.

Überleg dir, was du deinen Lehrern "anbieten" könntest! Ich denke da z.B. an:

* Powerpoint-Präsentation mit Ablesen
* Referat vom Platz aus, damit du nicht nach vorne kommen musst.
* Du gestaltest Arbeitsblätter zum Thema für deine Mitschüler und beantwortest deren Fragen. Damit sollten die Mitschüler unterm Strich mindestens genausoviel lernen. Das erscheint mir sehr fair.
* ....

Kannst du denn "normal" am Unterricht teilnehmen? So mit melden und etwas sagen und so? Oder ist das auch schon eine Herausforderung für dich?

Grundsätzlich muss ich aber Fortuna1234 zustimmen. Die Schule ist ein "geschützer Raum" und du kennst eigentlich alle Leute um dich herum. Dass du mal vor Fremden etwas sagen musst, wird dir im Leben immer einmal passieren. Da solltest du dran arbeiten.

LG
MCX

Was tun -Paket wurde falsch zugestellt?

Hallo.

Ich habe heute ein Paket erwartet. Dies wurde auch zugestellt, jedoch nicht bei mir. Angezeigt wird, dass es an einem Familienangehörigen abgegeben wurde. Jedoch wohnt hier weder jemand von meiner Familie.

Zudem war ich Daheim. Meine Klingel funktioniert (heute deswegen nochmal getestet). Jetzt liegt mein Paket irgendwo..

Ich habe DHL drum schon angeschrieben. Als Antwort kam, dass ich bei einem Nachbarn mal nachfragen solle.

Problem: Ich habe eine sehr stark ausgeprägte soziale Phobie. Mit fremden Menschen an meiner Tür zu sprechen ist für mich schon sehr schwierig. Aber zu fremden Menschen zu gehen ist für mich mehr als nur die Hölle. (Habe, da es für mich sehr viel Stress ist grad, Magenschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost,..)

Was kann ich tun? Ich erwarte morgen eigentlich nochmal ein Päckchen mit Altwersnachweis und möchte nicht, dass auch das nicht bei mir landet.. (denn darauf antwortete man mir; Was beim zweiten paket passieren wird, ist jetzt nicht abzusehen - Danke DHL...)

Ich bitte um Antworten, die mir wirklich weiterhelfen. Ich bin erst neu hier hingezogen und hab jetzt auch das erste mal das Problem mit DHL..)

Vielen Dank und liebe Grüße :>

_____________________________

Ergänzung:

Ich habe so eben mein Paket erhalten.
Es wurde bei meiner Vermieterin abgegeben.
Wir haben jetzt vereinbart, dass sie bei dem nächsten Paket (sollte der Postbote es bei ihr abgeben wollen) den Postboten meine Haustüre zeigt ;)

Werde dann eine Abstellgenehmigung vereinbaren, damit es nicht nochmal zu so einer Situation kommt.

...zur Frage

Angststörung - alleine daheim?

Also ich leide an einer Angststörung und an Depressionen die mich in vielen Situationen einschränken. Jedenfalls ist es am schlimmsten alleine daheim.
Wegen Depressionen war ich schon mal in Therapie, die Angststörung wurde erst diagnostiziert und ich warte momentan auf einen Therapieplatz..
Nachts alleine daheim ist es am schlimmsten. Alles muss verschlossen sein, Rollo herunten, immer Licht an wenn ich wohin gehe und sobald es wo knackst beginnt mein Herzrasen, die Gedanken machen es noch schlimmer und ich krieg Panikattacken. Alleine daheim kann ich erst schlafen wenns hell wird. Das Problem jetzt ist ich bin jetzt 3 Wochen alleine daheim.
Hat jemand vielleicht Erfahrungen damit und könnte mir berichten was euch geholfen hat?
(habe Tabletten für den Notfall, aber die machen halt stark abhängig also würd ich das gern so gut es geht vermeiden..)

...zur Frage

Schüle schwänzen - Psychologe?

Hey, ich habe eine Angststörung und habe es heute einfach nicht geschafft in die Schule zu gehen. Ich hatte einfach so viel Angst und Panik wie noch nie, und schwänze deshalb mal wieder die Schule (ich weiß dass das nicht gut ist). Das Schule schwänzen habe ich bei meiner Psychologin eigentlich noch nie angesprochen. Aber wie genau würde sie vorgehen mir zu helfen, wenn ich es ihr erzählen würde?

...zur Frage

Angststörung macht mich am Ende?

Laut den Ärzten leide ich an eine Angststörung ich hatte oft Luftmangel schwindel unangenehmes Gefühl an der brust panik heulatacken wenn ich Kopfschmerzen habe hatte ich Angst das es ein tumor ist oder wenn ich Bauchschmerzen habe denke ich es ist was mit den gedärmen ich habe momentan Angst vorm schlafen gehen weil ich Angst habe das ich nicht mehr aufwache und ich verlasse nicht mehr die Wohnung ich renne nicht mehr weil ich angst habe das ich ein Herzinfarkt kriege die Ärzte können für mich nichts machen und ich habe so DOLL angst vor Krankheiten ich denke immer ich habe was und ich schlafe seit Nächten nicht mehr gut ich fühl mich hilflos und alleine meine Eltern warten bis die Therapeutin aus den ferien kommt aber um ein Termin zu bekommen dauert es bestimmt lange und in 2 wochen habe ich wieder schule und weiß nicht was ich machen soll ich habe das Gefühl ich werde verrückt ich brauche Hilfe

...zur Frage

Erster Arbeitstag, soziale phobie, abgebrochen?

Oh mein Gott ich bin völlig am Ende. Ich hatte grad meinen ersten Arbeitstag. Ich war da, doch nach 5 Minuten meinte ich zu dem Teamleiter "ich möchte nach Hause.mir geht es nicht gut" es war mir so unangenehm. Ich habe auf dem Weg nach Hause nur geheult und jeder hat mich dumm angeschaut aber das war mir egal. Ich bin so abgrundtief enttäuscht von mir. Ich leide so sehr. Nicht mal arbeiten kann ich. Dabei möchte ich es so sehr. Ich möchte einfach nur noch sterben. Wozu lebe ich. Ich schaff es nicht mal spazieren zu gehen. Ich bin eine Versagerin und ich werde für immer so bleiben. Bitte, könnt ihr mir helfen. Ich war bereit beim psychiater. Jetzt muss ich eine verhaltenstherapie machen... Doch schon allein der Gedanke daran macht mir unglaublich angst. Diese soziale phobie ist erst vor 2 Jahren ausgebrochen. Aus dem nichts. Und jetzt weiß ich nicht mehr was ich machen soll

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?