Kann ich von meinem Hausarzt verlangen sämtliche Daten über mich von seinen Systemen zu löschen?

5 Antworten

Grundsätzlich muss ein Arzt die Patientenakte -nachdem die Behandlung des Patienten abgeschlossen ist - mind. 10 Jahre archivieren.

Die Patienteninformationen müssen so aufbewahrt werden das nur der Arzt Zugang dazu hat.

Nein, weil die Unterlagen ja nicht nur das Arzt-Patientenverhältnis betreffen, sondern sich der Arzt möglicherweise gegen Regreßansprüche der Krankenkasse zur Wehr setzen muß.

Auch der Patient selbst könnte Schadensersatzansprüche wegen möglicher Behandlungsfehler machen.

Schon im Eigeninteresse wird er die übliche 10-jährige Aufbewahrungsfrist einhalten.

23

Er darf also die Daten unbegrenzt besitzen wenn ich ihm nach 10 Jahren nicht deutlich mache er solle es löschen?

0

Meine Antwort ist nicht juristisch begründet, nur gefühlsmäßig.

Ich denke nicht, weil der Arzt gegenüber den Krankenkassen belegen muss warum er welche Therapie gemacht hat und seine Medikation belegen muss. Ebenso bei Gericht.

Welche Rechte habe ich als Patient gegenüber den Ärzten

Hallo zusammen

Letztens wurde ich bei der Untersuchung von Ortopäden gefilmt. Jetzt möchte ich eine ausführliche Schreiben über das, was gefilmt und untersucht ist haben. Nur die Ärztin hat das bisher nicht berücksichtigt weil sie auch gesagt hat, sie schicke es meiner Hausarzt. Beim Hausarzt habe ich nachgefragt, er habe kein Brief von ihr bekommen. Meine Frage ist, hat ein Patient überhaupt einen Recht auf Dokumenteneinsicht und darf er nach verlangen irgendwelche Kopien von Unterlagen und Röntgenbilder aus Papier oder Original anfordern? Wie lange müssen oder dürfen die Ärzte die Dokumente aufbewahren, wird das eine Zeitlang irgendwo archiviert oder was passiert mit den Dokumenten was schon vor zehn Jahren geschehen ist? Kann die Krankenversicherung auch infos geben, was wann und wo behandelt worden ist? Über zahlreiche Antworten freue ich mich sehr und bedanke mich an alle.

Viele Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?