Kann ich von den Eltern nachträglich Unterhalt einklagen?

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11 Antworten

Bis zum Abschluss deiner Ausbildung bestand/ besteht ein Anspruch auf Kindergeld. Ab deinem Auszug hätten die Eltern dieses an dich weiterreichen müssen. 

Wenn sie es nicht getan haben, könntest du dieses ggf. noch von ihnen einfordern, mehr aber nicht, denn:

Sobald eine Person ein eigenes regelmäßiges Einkommen erzielt, muss sie dieses für ihren eigenen Lebensunterhalt einsetzen.

  • Das gilt auch für minderjährige Kinder.
  • Zwar sind diese noch nicht verpflichtet zu arbeiten, wenn sie sich nicht in einer Ausbildung befinden..., aber sobald sie selbst Einkommen erzielen, können ihre Eltern darauf zurückgreifen...

Ab der Volljährigkeit ist das "Kind" dann in erster Linie selbst für seinen gesamtem Lebensunterhalt verantwortlich.

  • Nur, wenn es dann entweder noch zur Schule geht oder sich in der ersten Ausbildung befindet und sein eigenes Einkommen nicht für seinen gesamten Lebensunterhalt reicht, müssen die Eltern ihm ggf. noch "unter die Arme greifen" und ihm Unterhalt gewähren.

Lebt das Kind dann noch bei den Eltern, können diese von ihm "Kostgeld" für die Verpflegung und Unterkunft verlangen. 

  • Nur, wenn das Kind kein oder sehr wenig Einkommen hat, müssen sie ihm dies kostenlos zur Verfügung stellen  - das wäre dann der Unterhalt.

Wohnt das Kind nicht mehr zu Hause, müssten sie es ggf. nur noch unterstützen, wenn es ausziehen musste, weil sein Weg zur Arbeit sonst unzumutbar lang wäre - dann hätte das Kind ggf. Anspruch auf Unterhalt in Form von Bargeld.

Würde das Kind ausziehen, obwohl das nicht notwendig wäre..., bräuchten die Eltern es nicht mehr unterstützen, sie müssten ihm dann lediglich das Kindergeld weiterreichen.

In jedem Fall gilt:

  • Wenn ein volljähriges Kind einen Anspruch auf Unterhalt an die Eltern hat, so muss es diesen selbst erst einmal nachweisen und den Unterhalt auch selbst einfordern. 
  • Unterlässt es dieses, kann später nichts mehr nachgefordert werden. "Von sich aus" müssen die Eltern dem Kind keinen Unterhalt gewähren (selbst wenn es eigentlich einen Anspruch hätte...).
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Natürlich kannst du das nicht zurückfordern. Kostgeld ist so üblich wenn man in den Ausbildung ist. Dir wurde ja auch keine Knarre an den Kopf gehalten als es hieß "Zahl uns das". Es fällt also in den Bereich freiwillige Zahlungen

Das hat nichts mit der Unterhaltspflicht zu tun oder nicht

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200 € monatlich ist schon eine menge geld, aber ich persönlich halte es für selbstverständlich meine eltern finanziell zu unterstützen, schließlich haben sie auch viel kraft und geduld in uns und unsere Erziehung investiert. Man sollte stolz auf seine eltern sein und denen auch alles zurück geben was sie uns schließlich gegeben haben, damit meine ich nicht nur ein dach überm kopf oder ähnliches, sondern auch gewissen tugenden und werte.

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Sie sollten Ihrem Vater nacheifern!

Sie haben von den Eltern ebenowenig etwas nachzufordern, wie die Eltern von Ihnen.

Meistern Sie Ihr neues Leben in Eigenständigkeit selber!

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Wollten deine Eltern dich so dringend loswerden, dass du für dein Zimmer blechen musstest? :D Was das zurückverlangen angeht würde ich dir einfach mal empfelen mit deinen Eltern ins reine zu kommen(was auch immer du angestellt hast) , da dein Vater laut dir ja so ein großes Einkommen hat dürfte das für ihn ja kein großes Problem sein.

Uber den reinrechtlichen weg könnte das schwierig sein vor allem da das schon ne weile her zu sein scheint.

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du warst Azubi mit Ausbildungsvergütung , hast bei deinen Eltern gewohnt und die haben aufgrund deines Einkommens Kostgeld verlangt  da es Hotel Mama dann nicht mehr für lau gibt .............. alles ganz normal abgelaufen , da kannst du nichts zurückverlangen ...

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Nein. Was Du gezahlt hast du, nennt man Kostgeld. 

Ich habe das von meinen Kindern auch verlangt, als sie begannen, selbst Geld zu verdienen.  

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Träum weiter... dein Unterhalt zu Hause hat mehr gekostet als das was du an Kostenbeteiligung abgegeben hast.

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Dann stellen dir deine Eltern sicher eine Gegenrechnung auf ;-) Nein, du kannst nicht - wäre ja auch unverschämt. lg

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Ne da kannst du nix zurück verlangen.
Du kannst sie darum bitten um dir vielleicht zu helfen.
Aber verlangen? Nein.
Du hast ja freiwillig gezahlt

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Kommentar von KaeteK
26.01.2016, 20:22

Nein, er mußte bezahlen...

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Kommentar von KleineLady
26.01.2016, 20:23

er müsste? es ist aber nicht gesetzlich festgelegt das die eigenen Kinder zählen müssen.

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An Deiner Stelle würde ich mich schämen...so eine Frage zu stellen. Klagen kannst Du nicht...!

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