Kann ich vom Mieter verlangen das er eine Haftpflichtversicherung abschließt?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

den mietvertrag nachträglich ändern kannst du vermutl. nur über eine änderungskündigung, ob du damit erfolg hast kann ich nicht beurteilen.

wenn deine mieterin trotz aufklärung über die für sie erheblichen finanziellen risiken eines mietsachschadens nicht willens oder in der lage ist eine private haftpflichtversicherung abzuschließen würde ich ihr vorschlagen die beiträge dafür zu übernehmen.

der aufwand für dich ist relativ gering und im verhältnis zu einem möglichen schaden, auf dem du ja sitzen bleibst wenn die dame nix hat, zu vernachlässigen.

ein guter tarif beinhaltet auch die deckung für nicht deliktfähige kinder, so daß die in anderen antworten geschilderte problematik ebenfalls geregelt wäre.

für den fall, daß du die prämie übernimmst solltest du einen versicherer deiner wahl nehmen und die beiträge von deinem konto abbuchen lassen, dann hast du die gewissheit, daß dein geld auch an der richtigen stelle landet.

beim nächsten mieter solltest du den nachweis einer bestehenden versicherung mindestens für mietsachschäden im mietvertrag vereinbaren.

Zu 1.) Nein, kannst Du nicht, wenn das Mietverhältnis bereits besteht.

Zu 2.) Dann haftet Sie selbst im Rahmen Ihrer Vermögensverhältnisse. Wenn Sie nichts hat, bleibst Du auf dem Schaden sitzen.

Im Zuge einer Neuvermietung kannst du durchaus das in dem Mietvertrag mit einbauen, und zwar die Nachweiserbringung einer bestehenden Hausrat- sowie Haftpflichtversicherung.

Falls du beabsichtigst, an einem Leistungsbezieher nach SGB II oder XII zu vermieten, kann dieser die erforderlichen Versicherungsbeiträge im Rahmen der Wohnungskostenübernahme beim kommunalen Leistungsträger geltend machen.

Kleiner Hinweis noch zum Thema Schäden bei Auszug:

Sollten Schäden beim Auszug vorhanden sein unbedingt den kommunalen Leistungsträger VOR Auszug informieren und die Rechnung stellen. Das Problem ist dass die Leistungsträger NACH dem Auszug nicht mehr zuständig sind.

Folglich kannst du zwar theroretisch die Kosten beim Leistungsbezieher geltend machen aber praktisch bekommst du meist keinen Cent.

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@Papke1

Um genau den von dir angesprochenen Punkt zu verhindern, sollte doch nach Vorlage des Wohnungskündigungsschreibens eine Vorabnahme der Wohnung erfolgen. Hier kann bereits mit dem Mieter festlegen, was von ihm zum Auszugstermin an Aufwand erwartet wird.

Hier lohnt es sich also dieses bereits schriftlich festzuhalten und bei den von dir beschriebenen Aspiranten mit dem Schreiben an den Leistungsträger zu verweisen.

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