Kann ich vom Grundstück, auf welchem wir einen Wohncontainer (6 x 8m = 48qm) gebaut haben, nach dem Ableben meiner Eltern 300qm behalten und den Rest verkaufen?

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5 Antworten

Das geht, indem alle Erben die Ausparzellierung der Teilfläche beantragen. die Kosten von ca. +/- € 2.000 nebst dem Preis für das Ihnen alleine übertragene Teilgrundstück können Sie ja dann der Erbengemeinschaft, deren Mitglied Sie bezoigen auf die Restfläche und das Guthaben aus dem Teilverkauf ja weiterhin bleiben, erstatten!

Erhebt sich lediglich die Frage, steht die gegenüber der Erbengemeinschaft zu entschädigende Teifläche von 300 m² wertmäßig überhaupt in einem gesunden Verhältnis zu den Vermessungskosten oder erspart man sich diese Kosten und kauft der Erbengemeinschaft das Grundstück als Ganzes ab!?!

Es gäbe auch die weniger prickelnde Möglichkeit, das Grundstück im Weg der Zwangsversteigerung zu Aufhebung der Erbengeminschaft  zu entziehen. Sie oder auch jeder andere könnte dann im Termin mit steigern, wobei Sei als anteiliger Miterbe gegenüber fremden Bietern einen Vorteil im Rahmen Ihres Erbanteils hätten.

Letztere Möglichkeit könnte ab zu einer Verstimmung unter den Erben führen!?!

Das will wohl überlegt sein.

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Kommentar von Loreley30
29.04.2016, 01:36

Wahrscheinlich ist die Auszahlung der anderen Erben nicht möglich, da er diesen Weg wählt.

Wie sollte er dann die restlichen Erbanteile ersteigern können/wollen?

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Die Frage richtig zu beantworten ist schwierig, wenn man die Lage des Grundstückes nicht kennt. Wenn ihr die 300 qm vermessen lasst, bei der Größe des Gesamtgrundstückes eher Messungskosten 2000,--€ ++, sind die restlichen 800 qm dann noch so zugänglich, dass man die Fläche einen unbeiligten Dritten verkaufen kann. Und wird es überhaupt jemand geben, der vielleicht Interesse an einem Erwerb hätte.??

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Eine Teilung eines Grundstücks ist nur entlang vorhandener Flurstücke möglich. Falls das Grundstück nur aus einen Flurstück besteht, oder die Einteilung nicht "passt" muß zunächst eine Flurteilung mit amtlicher Vermessung erfolgen.

Auch hängt es vom Bebauungsplan an, ob auf den übrigen 300m² überhaupt gebaut werden darf.

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Kommentar von Loreley30
29.04.2016, 01:21

auf den 300m² steht doch der WohnContainer, der vermutlich Bestandsschutz hat. Also hat man schon gebaut.

Evtl. sind 300m² zu gering für eine Parzelle und das Katasteramt wird eine hälftige Teilung verlangen/wünschen.

Zum Teilen ist wichtig, ob die beiden neuen Grundstücke jeweils eine eigene Erschliessung (Ver- und Entsorgungsleitungen, Strassenanschluss) haben oder ob man sich gegenseitig Rechte/Pflichten im Grundbuch eintragen muss. Ebenfalls sind die erforderlichen Abstände nach der Bauordnung des Bundeslandes zu beachten.

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Du stellst einen Antrag auf Grundstücksteilung bei der unteren Bauaufsichtsbehörde.

Belange Deiner Landesbauordnung aufgrund des Bestandsgebäudes bzw der Bestandsgebäude und die Erschliessung der beiden neuen Grundstücke müssen berücksichtigt werden.

Dann lässt Du ausmessen und ausparzellieren.

Liegen die Grundstücke dann nebeneinander oder hintereinander?

Wichtig: Erreichbarkeit für die Feuerwehr im Brandfall. Abstandsflächen der LBO. Unabhängige Ver- und Entsorgungsleitungen und notwendige Stellplätze/Zufahrt, oder Sicherstellung durch Grunddienstbarkeiten im Grundbuch.

Bei 300 m² Grundstück und einer bebauten Grundfläche von 50m² erreichst Du eine GRZ von 0,16 - das liegt unter den üblichen Werten und könnte passen.

Frag einen Architekten ;o) , viel Glück.

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auf jeden fall muß es vom katasteramt eingemessen werden , damit auch beim verkauf klar zu sehen ist wo dein grundsück an das andere angrenzt.. und du müßtest als eigentümer eingetragen sein

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