Kann ich verschriebene Psychopharmaka ohne Absprechen mit dem Psychiater absetzen?

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7 Antworten

Du kannst das machen, aber es kann gehörig in die Hose gehen. Gerade Psychopharmaka produzieren recht oft Absetzsyndrome, die wie ein Drogenentzug aussehen. Schon allein deshalb solltest du den Arzt vorher fragen und dich über Alternativen beraten lassen. Manchmal kann das plötzliche Absetzen auch ziemlich gefährlich sein.

Würde ich nicht machen. Die soll man nicht aprupt absetzen sondern das muss unter ärztlicher Kotrolle ausgeleitet werden. Sag deinem Arzt, daß du dich dagegen entschieden hast, dann wird er dir auch sagen wie das funktioniert. Wenn du das versuchen wolltest und hast dich dagegen entschieden ist das kein Problem.

Jeder kann selbst über seinen Körper bestimmen und entscheiden, welches Medikament er einnimmt,denn auch das hat Nebenwirkungen

Wenn dir ein Medikament verschrieben worden ist, und du dich dazu etnschlossen hast, es nicht zu nehmen, so steht dir das frei.

Gefährlich ist es lediglich Psychopharmaka ohne Rücksprache mit dem Arzt (ohne ärztliche Kontrolle) einfach von heute auf morgen abzusetzen.

Psychopharmaka üben IMMER eine bestimmte Wirkung auf dein Gehirn und auf deine Gemütslage aus ... und wenn du diese Medikamente bereits über einen längeren Zeitraum genommen hast, dann solltest du dich unbedingt entweder an den Arzt, welcher sie dir verschrieben hat (oder wenn das für dich nicht - mehr - möglich sein sollte) oder an einen anderen wenden.

Um möglichen Problemen durch einen radikalen Einnahmestopp vorzubeugen, solltest du unbedingt einen Arzt, an den dich falls - im Zuge der Umstellung - größere Probleme auftreten sollten, zumindest im "Hintergrund" haben ...

Ist alles soweit richtig, nur : Psychopharmaka gibt sehr viele verschiedene, wenn ein Patient diese nicht mehr einnehmen will, klar das Recht hat er, nur wird evtl. so mancher Arzt dann, falls nicht auf ein anderes ausgewichen wird und er es für einen Therapie / Heilungserfolg als notwendig ansieht, dieses dann als einen Behandlungsabbruch werten.

Wir wissen weder welches Medikament verschrieben wurde, wie lange es bereits genommen wurde, sowie aufgrund welcher Diagnose der Arzt es verschrieben hat. Wenn der / die Fragestellerin es ganz absetzen möchte, muss das schon genau geklärt werden zwischen Arzt und Patient. Bei Psychopharmaka gilt das nochmal verstärkt und es gibt da eine grosse Bandbreite sehr verschiedenartig wirkender Medikamente.

Insofern würde ich sagen der / die Fragestellerin sollte es unbedingt eindeutig mit dem behandelnden Arzt besprechen. Der Beipackzettel enthält da auch immer genaue Informationen wie das Medikament abgesetzt werden soll. Wenn der behandelnde Arzt es als Therapieabbruch ansieht kann ein Patient natürlich sich einen anderen Arzt suchen. Sorry dass ich das jetzt hier sage, wir können hier nur auf den behandelnden Arzt verweisen, bei dem der / die Fragestellerin in Behandlung ist oder dazu raten einen anderen Arzt zu konsultieren... mfG Vms:)

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Nein, besser nicht. Manches muss man ja auch ausschleichen, um nicht ungewollte Nebenwirkungen zu provozieren.

Das ist mir schon klar, aber ich wurde über das Medikament aufgeklärt und man hat mir erklärt das man das innerhalb von 2-3 Tagen machen kann. Also nicht kompliziert

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@lethalathletic

Du bist aber kein Arzt. Was spricht denn gegen eine ärztliche Abstimmung wenn du es sowieso freiwillig nimmst?

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Hallo lethalathletic,

das würde ich dir nicht empfehlen.

Sprich das lieber mit dem Psychiater ab. Er ist der Fachmann - und sollte wissen, was gut für dich ist.

Alles Gute

Virginia

Hallo lethalathletic,

sag mal, was ist das für ein Arzt, der Dir etwas verschreibt, weil Du es versuchen willst?

das Ganze kommt mir spanisch vor.

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