Kann ich Unterhalt für meinen Ehemann von der Steuer absetzen?

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5 Antworten

Sofern keine gemeinsame Veranlagung erfolgt ja, das nennt sich Realsplitting. Es bringt natürlich steuerlich weniger Vorteile als die gemeinsame Veranlagung. Sofern sie nicht das ganze Jahr getrennt gelebt haben, ist die gemeinsame Veranlagung hier die bessere Alternative.

Bekommt man da vielleicht bei der Steuererklärung Geld wieder für Unterhalt? Dann müsste ich die dieses Jahr nämlich das erste Mal machen (lassen?)

Als Ehepaar müssen sie ohnehin ein Steuererklärung machen, es sei denn, sie verdienen gleich viel. Entweder sie haben Steuerklasse 3/5 dann ist es verpflichtend oder sie haben 4/4 dann verschenken sie ohne Steuererklärung Geld.

Dann müsste ich die dieses Jahr nämlich das erste Mal machen (lassen?)...

Kann man über einen Lohnsteuerhilfeverein machen lassen. Das ist günstiger als ein Steuerberater. Man kann es natürlich auch selbst machen.

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Ihr habt als Ehegatten ja schon den steuerlichen Vorteil des Ehegattensplittings. Deshalb kannst du die "Unterhalts"zahlungen nicht nochmal steuermindernd einbringen.

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Du bist Deinem Ehemann unterhaltspflichtig. Als "Gegenleistung" des Staates bist Du nicht in der Steuerklasse Eins, sondern in der günstigeren Steuerklasse Drei. Du hast also bereits einen steuerlichen Vorteil.

Falls Du Dich von Deinem Man trennen würdest, kämst Du wieder in die Steuerlasse Eins. Nur in diesem Fall könntest Du dann den Ehegattenunterhalt bei der Steuer geltend machen.   

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Kommentar von eyekona
26.11.2015, 16:07

Ja aber wir bekommen ca 400€ mehr Nettogehalt und ca 600€ weniger Bafög... Was ist mit der Differenz? Müsste man nach der Hochzeit nicht irgendwie mehr haben und nicht weniger?

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Als "Unterhalt" deklariert denke ich nicht- wohnt er in einer anderen Stadt würde ich  mir eher doppelten haushalt ansehen. ich nutz für die steuer das programm wiso - wenn man zusammen wohnt denke ich das da nix geht

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Kommentar von eyekona
26.11.2015, 15:57

Ja wir wohnen zusammen. Die vom Bafög schreiben doch dass ich Unterhalt zahlen muss - und für die Steuererklärung ist dass dann trotzdem keiner?

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ich glaube, du bist sogar verpflichtet eine steuererklärung ab zu geben. lass dich mal von einem steuerberater beraten.

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Kommentar von eyekona
26.11.2015, 15:46

Echt? oO Ich arbeite seit 5 Jahren und hab bisher noch nie eine abgegeben und aber auch noch keine Mahnung oder sowas bekommen...Ich dachte man muss das nur machen wenn man denkt man hätte zu viel bezahlt

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Kommentar von kevin1905
26.11.2015, 18:05

Nur wenn beide Einkünfte haben und über die Klassen V oder VI Lohn abgerechner würde.

Andernfalls wenn es Nebeneinkünfte gebe, die keinem Quellensteuerabzug unterliegen oder Entgeltersatzleistungen bezogen werden.

BAFöG ist steuerfinanziert und keine Entgeltersatzleistung i.S.d. § 32b EStG.

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