Kann ich unehliches Kind meiner Frau adoptieren?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo MoechtegernPapa,

wie AnitaBach beschrieben hat, ist für den Gesetzgeber gleichgültig, ob jemand wirklich der Vater ist oder nicht. Hauptsache er hat einen Zahlesel, den er in die Verantwortung nehmen kann. Wie einfach die schwarze Adoption ist, findest Du in folgenden Artikel beschrieben. http://kuckucksvater.wordpress.com/2012/10/11/die-schwarze-adoption-vaterschaftanerkennung-statt-adoption/

** Wahrnung! Vorsicht!** Wenn Du einmal die Vaterschaft rechtswirksam anerkannt hast, dann hast Du nur noch zwei Jahre Zeit, diese Vaterschaft anzufechten. Danach ist die Anfechtungsfrist abgelaufen und Du wirst auf immer und ewig Verpflichtungen haben, selbst bei Erbfragen. Das der Mann nicht mehr auffindbar und Tourist gewesen sei kann ja möglicherweise sein, doch kann es ebenso sein, dass die Kindesmutter einfach nicht den Vater benennen möchte und 'ihr' Kind von ihm fernhalten möchte.

Hallo lenny,

man kann die Sache auch "schwarz" sehen, und es gibt immer auch schwarze Schafe. So z.B. 2006:

In Deutschland fühlte sich Jürgen Hass schlecht behandelt. Jetzt führt der Rheinländer einen bizarren Rachefeldzug gegen die Behörden: In Paraguay erkennt er die Vaterschaft von Hunderten Kindern an und verschafft ihnen so einen deutschen Pass. Ein Gesetz macht es möglich.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/paraguay-rheinlaender-strebt-vaterschaft-von-tausend-kindern-an-a-414906.html

Warum soll aber ein Vater, der "sozialer Vater" ist, nicht auch der rechtliche/ juristische Vater werden?

Für den Fall, dass die Mutter des Kindes so eine ungeheure Behauptung aufgestellt hat, um den biologischen Vater nicht benennen zu müssen, kann ja dieser die Vaterschaft anfechten. Allerdings gehe ich allein schon aufgrund der Fragestellung davon aus, dass der Fragesteller weiß, was er da vorhat und sich über die rechtlichen Pflichten im Klaren ist.

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@AnitaBach

Vaterschaften anzufechten ist für den leiblichen Vater keinerlei leichte Sache, ganz im Gegenteil. Ganz besonders, wenn das Kind und der leibliche Vater in einem Haushalt wohnen und somit die heile Familie darstellen, die der Staat ja so gerne 'schützt', auch wenn das auf Kosten der Rechte der Kinder und leiblichen Väter geht. Warum soll man ein Kind erst in den Brunnen stürzen, damit man es nachher mühsam wieder herausholt? Wenn jemand für ein Kind da sein möchte, kann er es auch ohne der angebliche Vater zu sein machen. Will er mehr sein, bleibt der einzige moralische Weg für ihn nur der der regulären Adoption, die schwarze Adoption ist inakzeptabel.

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** Wahrnung! Vorsicht!** Wenn Du einmal die Vaterschaft rechtswirksam anerkannt hast, dann hast Du nur noch zwei Jahre Zeit, diese Vaterschaft anzufechten.

Wenn er die Vaterschaft für ein Kind anerkennt, in dem Wissen, nicht der Vater sein zu können, kann er überhaupt nie wieder diese Vaterschaft anfechten. Das geht nämlich nur, wenn einem - berechtigte - Zweifel aufkommen. Und wie will er dem Gericht erklären, dass er sich sicher war, der Vater zu sein?

Demnach kann nur das Kind, wenn es davon erfährt, vom Falschen anerkannt worden zu sein, sich "Entvätern".

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@Silverstring

Silverstring, Deine Aussage ist falsch.

Die Vaterschaftanfechtung kann der gesetzliche Vater machen. Die Frist dafür ist zwei Jahre nach dem ersten begründeten Zweifel. Im Gesetz ist nirgendswo beschrieben, dass dies nicht für den gesetzlichen Vater gelte, der wider besseren Wissens die Vaterschaft anerkannt habe.

Falls Du der Meinung bist, dass es Deine Aussage dennoch richtig sei, bitte ich um Antwort mit Zitat der entsprechenden Gesetzespassage. ;-)

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@lenny2011

Im Gesetz ist nirgendswo beschrieben, dass dies nicht für den gesetzlichen Vater gelte, der wider besseren Wissens die Vaterschaft anerkannt habe.

Nicht das Gesetz entscheidet, ob die Anfechtung zugelassen wird, sondern der Richter.

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@Silverstring

Falls ein Richter sich das Gesetz sich nach seiner Vorstellung zurechtbiegen sollte, so kann man dann das Urteil in der nächsten Instanz anfechten. In solch einem Fall sicherlich erfolgreich.

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