Kann ich trotz Psychische Erkrankungen (Depression und Angst) eine Führerschein machen?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Kommt drauf an, wie sehr du dies in der Fahrschule bemerkbar machst bzw. wie stark sie ausgeprägt ist.  Fahrlehrer sind meist alle besonders geschult. Das heißt, dass sie i.d.r wissen, wie sie dir die Angst nehmen.

Wenn der Fahrlehrer bemerkt, dass es dir beim Autofahren nicht gut geht, kann er die Fahrstunde beenden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Antwort lautet: Das kommt drauf an. In Anlage 4 Nr. 7.5 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) findest du die Voraussetzungen, derer es bedarf. So ist die Erteilung der Fahrerlaubnis bei schweren Depressionen ausgeschlossen. Wenn unter medikamentöser Behandlung die Symptome verschwinden, kann eine Fahrerlaubnis erteilt werden, es sind aber regelmäßige Kontrollen erforderlich.

Wichtig: Wenn du unter Depressionen leidest, musst du dies bei der Antragstellung erwähnen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JudithZeder
09.03.2016, 00:08

So ein Blödsinn. Man muss Garnichts. Wenn man Probleme mit den Augen hat und nicht richtig gucken kann muss man das erwähnen. Ansonsten gar nichts.   

Wie viele Leute haben Depressionen und sagen das in der Fahrschule an? Kein Mensch der noch alle Tassen im Schrank hat.

1

Diese "psychische Erkrankung" haben 90% der Bevölkerung. Nur, wenn du Medikamente dagegen nimmst, kann das deine Fahrtauglichkeit einschränken, z.B. verlangsamte Reaktionsfähigkeit. Zuständige Fachleute fragen! Vielleicht nicht als erstes Fahrlehrer...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kriege echt einen Rappel, wenn ich mir einige Antworten hier durchlese. So was Verantwortungsloses.


Natürlich kannst du einen Führerschein machen, trotz Depressionen. Du wärst für eine Führerscheinprüfung nicht zugelassen, wenn du z.B. halb blind wärst, aber das ist bei dir nicht der Fall. 

Du musst auch nichts angeben oder sonstiges. Es wird dich auch keiner danach fragen ob du eine psychische Störung hast.

Das du Depressionen hast geht keinen was an    ( ansonsten würde es keine Schweigepflicht geben)     und schon gar nicht die Fahrschule.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Knochi1972
13.03.2016, 13:12

Doch, man wird danach gefragt, ob man eine Erkrankung hat. Das muss auch so sein, ich denke bei Depressionen auch an das Germanwings-Unglück. Im kleinen Rahmen kann das auch auf der Straße passieren.

Ich habe auch eine Rechtsgrundlage dafür angegeben. Ja, du kannst das nachlesen, was ich geschrieben habe. Das ist kein Blödsinn, sondern Vorschrift! Und wer etwas verschweigt, riskiert seine Fahrerlaubnis.

Und auch das Argument mit der Schweigepflicht greift nicht. Im Falle einer Depression wird eine Untersuchung bei einem Betriebsmediziner angeordnet. Und der ist an die Schweigepflicht nicht gebunden.

0

Mit den Medikamenten darf man nicht fahren, ohne ist man nicht in der Lage. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe gehört, dass Mann eine Gesundheitsfragenbogen ausfülen muss und dort alle Erkrankungen eintragen muss. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?