Kann ich so BWL studieren?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Ich gehe mal ein paar Punkte durch. Studiere selbst Wirtschaftswissenschaften:

1. Es wird sicherlich nicht unerhebliche Schnittmengen zwischen BWL und Tourismusmanagement geben. Mit BWL wäre man etwas breiter aufgestellt, mit Tourismus dafür etwas mehr auf eine Branche spezialisiert. Beides hat offensichtlich Vor- und Nachteile. 

2. Man kann BWL auch problemlos studieren ohne jemals BWR gehabt zu haben. Noten sagen da auch nicht unbedingt alles aus, speziell wenn der Fokus während der Schulzeit nicht auf dem Fach lag.

3. BWL an einer Uni ist nicht nur reines Kalkulieren. Wirtschaften ist das Disponieren mit knappen Ressourcen und das ist eben auch das Erkenntnisinteresse der Wirtschaftswissenschaften, in der BWL naturgemäß aus der Sicht eines Unternehmens. Nun gibt es natürlich nicht "das" typische Unternehmen, sodass vieles auch mehr oder weniger abstrakt bleiben muss. Wie hier schon gesagt wurde, man erlernt im Studium das Rüstzeug, um reale Probleme zu lösen.

4. Es gibt verschiedene Beweggründe, um ein Studium zu beginnen und das ist bei Weitem nicht immer nur die reine Begeisterung für das Fach. Die meisten, die ich kenne, studieren ihr Fach nicht, weil sie sich dazu berufen fühlen. Ein gewisses Interesse sollte man aber natürlich schon haben.

5. Nur weil du BWL studierst, heißt das nicht, dass du deinen anderen Interessen nicht nachgehen kannst. Ich versuche das selbst, allerdings mit dem klaren Fokus auf ein Fach. Der Rest ergibt sich oder nicht.

6. Sieben Punkte in Mathe erscheinen mir ausreichend, um den mathematischen Anteil bewältigen zu können. BWL-Mathe ist nicht allzu schwer. Wie ich aber schon sagte: Noten sagen nicht alles aus, von daher sind solche Aussagen immer mit Vorsicht anzusehen.

Ok. Mein Problem ist nur, dass ich wirklich nur bedingt Interesse habe an BWL. Mich interessiert vielleicht das Hinter den Kulissen von Unternehmen, Management, Marketing und etwas Logistik vielleicht noch. Aber ganz ehrlich, wenn ich daran denke Angebote mit Kalkulationen zu vergleichen oder KLR Rechnungen auszuführen, geschweige denn mit BAB, dann graust es mir eigentlich. Ich konnte es immer auswendig lernen. Aber ich hatte nie, wirklich nie den Gedanken :" Das interessiert mich jetzt so sehr , dass ich es mir in meiner Freizeit nochmal genauer anschaue", oder " Da mach ich jetzt noch eine Übung mehr , weil es Grad so schön ist". Alles Theoretische ok, aber der Rest war nie so richtig toll.

0
@sweetmelonxx3

Es kommt natürlich auch drauf an, worauf du schlussendlich den Schwerpunkt legst. Ich war auch nie ein großer Fan von all dem Rechnungswesenkram, deshalb liegt mein Schwerpunkt bei der VWL. Das mache ich dafür richtig gerne.

0

Schon mal selbstständig versucht, Grundbegriffe der Buchhaltung und Kostenrechnung zu verstehen. Da gibt es unheimlich viel, wenn man interessiert ist. Schau mal da:

http://www.rechnungswesen-verstehen.de/kosten-leistungs-rechnung/klr-grundlagen.php

Du bekommst ohne eignes Engagement NIRGENDS einen Fuß auf die Erde, der einen finanziell ansehnlichen Fußabdruck auf Deinem Konto hinterlässt! Mit nahezu allem lässt sich Geld verdienen, aber es läuft einem nicht hinterher.

Ja du hast recht. Ich habe immer nur das nötigste gemacht und war bis auf BWR trotzdem zufrieden mit dem Zeugnis. (2,5)

0
@sweetmelonxx3

Dass wir uns richtig verstehen: Ich bin nicht Dein Richter. Als Ziel auf GuteFrage sehe ich, dass die Antworten weiterhelfen sollen. Mir scheint, dass Deine Erwartung, ein ordentliches Einkommen zu erzielen und Dein mangelndes Engagement sich nicht miteinander vertragen. Dass die Arbeitswelt kein Ponnyhof ist muss ich doch nicht extra betonen. Ich wollte auch mal Kunst und Grafik/Fotografie studieren und bin bei Volkswirtschaft gelandet. Aber was ist eine Wissenschaft wie BWL oder VWL oder Grafik? Es geht immer darum, Probleme zu lösen, Wichtig ist, dass Du am eigenständigen Problemelösen Interesse und Spaß findest. Du willst mal Führungskraft werden: Von denen wird nun mal Problemlösen erwartet und nicht wie eine Putzfrau den Boden aufzuwischen. Schließlich willst Du ja auch mehr auf dem Konto sehen. Das Studium ist nur als Werkzeug interessant, wenn man dabei verschiedene Wege sieht, wie spezielle Probleme gelöst werden können. Das ist bei BWL genauso wie bei Philosophie, oder kann es sein, dass Du Philosophie mit Rumschwafeln verwechselst? 

1

Mal ernsthaft, denkst du wirklich, dass du mit einem x. Wahl Massenfach, das dir schon in der Schule nicht zugeflogen ist, wirklich dein Ego pushen kannst? Meinst du, du schwingst dich zu neuen Höhen auf, wenn du dir das Fach nicht einmal selbst schönreden kannst?

Warum willst du denn BWL studieren? Interessiert dich ein Beruf, für den das Fach nötig ist?

Überleg dir, was dir liegt, was dich interessiert und gleich das ab mit Berufen, von denen du dich ernähren kannst. Mach ein paar Studien- und Berufsfinder-Tests. Denk vielleicht auch mal darüber nach, ob es unbedingt ein Studium sein muss.

Schau nach vorne, plan deine Zukunft statt zu lamentieren, warum du früher nicht gelernt hast und warum deine bisherigen Leistungen nicht so berauschend waren.

Das weiß ich alles schon. Der Grund ist, dass es keine Fächer gibt die mich interessieren und gleichzeitig mehr Geld einbringen, als ein Bürokauffrauenjob. Der Erfolg mit Geisteswissenschaften ist ja allgemein bekannt. Eine Ausbildung bleibt mir ebenfalls nur im Kaufmännischen Bereich, da ich kein Handwerker sein könnte. Und da muss man eh dasselbe machen , also kaum Unterschied. In meinem Traumjob werde ich auch nie genommen werden, wegen meiner BWR Note, obwohl ich mit den Vorkenntnissen schon dazu in der Lage wäre. Und mit Ego pushen hat es wirklich nichts zu tun. Klingt wohl nur so wenn man nicht so viel von Depressionen weiß. Ich Jammer jetzt nicht großartig Rum, nur soviel: Jahrelang keine Erfolge und wenn man wirklich lange Zeit dachte man sei absolut unbrauchbar, dann braucht man einfach mal ein großes Erfolgserlebnis um nicht ganz einzugehen. lg.

0
@sweetmelonxx3

Glaub mir, ich kenne Depressionen. Man erkennt sie deutlich in deinem Text.

Sie werden aber von rückwärts gerichtetem Denken und Beklagen vergangener Ereignisse nicht besser, ganz im Gegenteil.

Dein Leben wird sich auch nicht verbessern, wenn du dir jetzt vornimmst, ohne echtes Interesse an einem Fach die, die dir dein Ego genommen haben, damit beeindrucken zu wollen.

Ja, es ist sch..., wenn man dauernd herabgesetzt wird. Aber Erfolgserlebnisse holt man sich nicht auf dem Weg, den du jetzt gerade planst. Zumindest nicht so, WIE du planst.

Ich bin nun wirklich die letzte, die zu einem Orchideenfach rät, um glücklich zu werden. Es ist viel zu harte Arbeit, so ein Fach über das Studium hinaus zu betreiben.

Aber wenn ich schon ein Massenfach wie BWL studieren will, dann sollte es mir entweder liegen oder mich begeistern oder mir einen Job in Aussicht stellen, dessen Ausübung mir erstrebenswert erscheint. Nichts davon ist bei dir der Fall. Das einzige, was du positiv aufführst, ist das postulierte Jahresgehalt.

Was ist denn dann dein Traumjob, bei dem dir die Note im Weg steht? Wie viele Wartesemester müsstest du haben, um genommen zu werden? Was könntest du in der Zwischenzeit tun, lernen, für dich selbst erreichen? Welche Ausbildung könnte dieses Studium sinnvoll ergänzen?

0

Ich stimme dir grundsätzlich zu. Aber es ist wirklich so, dass ich nur Talente in unrelevanten Bereichen habe. Die Orchideenfächer wie sagst. Sprachen, Kultur, Philosophie und Gesellschaft. Ich wünschte es wäre anders ist aber nichts mit zu holen. Mein Traumjob ist deshalb auch Europakauffrau oder Fremdsprachenindustriekauffrau, weil es der einzige Job ist , bei dem Sprachen relativ gut vergütet werden. Die Vorkenntnisse habe ich genug für das kaufmännische, nur nehmen Arbeitgeber immer an, ich könnte nicht bis drei zählen oder eine normale Kalkulation aufstellen, nur wegen der 4. Ich höre immer wieder von Leiten die ohne Vorkenntnisse ins Büro kamen. Des Weiteren gibt es den Job so selten wie keinen anderen im Büro. In meiner Umgebung (München) vllt. 10 - 15 mal top. Ich nehme all deine Argumente gern an, aber ich halte mich schon für einen ziemlichen Versager auf Berufsebenen. lg.

0
@sweetmelonxx3

Ich nehme all deine Argumente gern an, aber ich halte mich schon für einen ziemlichen Versager auf Berufsebenen

Genau das ist doch das Problem. Du bist gerade mal mit der Schule fertig, wie willst du denn da schon groß versagt haben?!

Davon abgesehen: Talente müssen nicht in den offensichtlichen Interessen liegen. Es können auch Arbeitsweisen sein, die dir einfach liegen, die dir das Arbeiten erleichtern. Was das sein kann, findet man häufig erst im Lauf der Zeit heraus.

Du hast JETZT die Chance, dich von den ganzen negativen Stimmen in deinem Kopf zu lösen. Leichter als nach der Schule wird es nie wieder. Du kannst jetzt einen neuen Weg einschlagen. Zur Not sogar mehr als einmal. Es ist kein Drama, nach 1 oder 2 Semestern das Studienfach zu wechseln, das macht dich auch nicht zu einem Versager.

Ich würde mich auch mal über mögliche Berufsbilder informieren, die vielleicht das Angenehme mit dem Sicheren/ Nützlichen verbinden.

0

Ich würde dir ans Herz legen etwas zu studieren was dir Spaß bereitet.
Wenn dir das mit dem Tourismus dennoch besser gefällt, studiere das.
Was das bwl betrifft, wenn du schon im Gymnasium so Probleme hattest, mach es nicht. Das Studium wird um einiges anspruchsvoller als das bisschen im Gymnasium.

Ich denk schon, dass du das schaffen könntest. Vielleicht hast du ja als Nebenfach eines deiner Interessen. Es studieren bestimmt auch  Leute BWL ohne wirtschaftliche Kenntnisse vor dem Studium. Hatte am Gymnasium auch nur 1 Jahr WR...

Wenn es nicht passt, kannst du ja nach 1,2 Semestern den Studiengang wechseln...

0

Das gehört auch zu meinen Sorgen, denn ich habe keine Zeit mir. Ich fühle mich jetzt schon wie ein Lebensversager. Ich bin fast 22 und habe wegen Depressionen in meiner Jugend 2 Jahre verloren. Manchmal denke ich auch, dass mich meine langjährigen Vorkenntnisse sogar behindern. So ging es mir auch von Realschule zum Abi. Man ist halt schon vorprogrammiert, wie man es gelernt hat und das ganze dann auf andere Weise wieder zu lernen verwirrt und ist schwer. lg

0

BWL studieren sehr viele, mit genug Fleiß lässt es sich bestimmt schaffen, wobei dir das grundlegende Verständnis zu fehlen scheint, wenn es nach 5 Jahren nur zu einer 4 reicht.

Die Frage ist auch inwiefern es dich beruflich weiterbringt, wenn du ein Studium ohne Interesse am Stoff vermutlich schlechter abschließt als unzählige motiviertere Komilitonen, da wäre eine Ausbildung als Industriekaufmann o.Ä. vll. besser. Danach kannst du dich über die IHK weiterbilden oder immer noch studieren.

Hätte ich auch lieber gemacht. Aber nach einigen Gesprächen mit namhafteren Firmen meiner Umgebung, musste ich feststellen, dass ich offensichtlich nicht gut genug für eine Kaufmännische Ausbildung mit einer 4 bin. Ich zitiere : "Eine 2 sollte es schon sein". Klar kann ich es ihnen nicht über nehmen, dass sie lieber Leute mit 1ern 2ern wollen, aber wenn man bedenke, wie viel von dem "BWR" aus der Schule noch in einem normalen Büro Job gefragt ist, sehe ich mich eigentlich schon in der Lage das auszuführen. Aus Insiderquellen (meine Schwester, Bürokauffrau), weiß ich, dass eh alles automatisch mit Programmen geht, und man mehr als die Hälfte nicht mehr braucht. Man musste sich schon schämen überhaupt eine Bewerbung zu schreiben. Ich kann auch nicht sagen , dass ich mit dem Rest meines Zeugnisses nicht zufrieden wäre. lg .

0
@sweetmelonxx3

Ich weiß nicht genau was BWR ist, aber Buchhaltung und vor allem Kostenrechnung kommen im Studium wieder, grade mit letzterem haben halt einige Probleme, aber eher die ohne Vorkenntnisse.

0

BWR = Betriebswirtschaft u. Rechnungswesen. Ja mein Lehrer verzweifelte auch immer beim Thema KLR , er meinte keiner könne es mehr obwohl es so einfach sei. Und er hat auch recht irgendwie, auswendig lernen war einfach. Aber verstanden hat es keiner.

0

vielleicht willst du es mal mit einer ausbildung versuchen. wertschätzung am beruf zu messen ist leider sehr oberflächlich. :)

Kann schon sein, aber so scheinen es alle Studenten zu sehen. Viele bilden sich zuviel darauf ein, was ich lesen durfte. Ausbildung ist dieses Jahr leider schon vom Tisch und mit meiner BWR Note bin ich überall gleich verpönt wie ein Sonderschüler. Und ein Jahr nichts tun geht nicht. lg .

0

Das Problem wird sein, dass wenn dir BWL einfach keinen Spaß macht, du nicht weit kommen wirst.

Gerade mit deiner Erkrankung könnte es dann zwischendurch für dich bergab gehen, wenn du merkst, dass BWL dir absolut keinen Spaß macht, du deshalb keine Motivation zum Lernen findest, dann anfängst deswegen durch Prüfungen zu fallen. Am Ende könntest du dann dastehen, hast 3 Jahre verschwendet, wurdest exmatrikuliert und hast nichts außer Depressionen.

Dann suchst du dir doch eher einen Bereich aus, der dir liegt und der dir auch Spaß macht. Wenn du dich in diesem Bereich dann reinhängst und wirklich motiviert bist, ist das immer noch 1000x besser, als sich jahrelang zu etwas zu zwingen und am Ende es vielleicht doch nicht zu schaffen.

Und denk auch daran, dass du den späteren Beruf dann eventuell 40 Jahre lang machen musst. Wenn dir das keinen Spaß macht, wird das nicht lange gut gehen.

Ja ich weiß ja. Aber kennst du das Gefühl, nie gewertschätzt zu werden? Ich wurde früher stark zurückgehalten und wenn man immer von allen gesagt bekommt, dass was dir Spaß macht und was du kannst wäre nix wert und dir wird der Spaß daran sogar genommen, weil man später damit nicht gut leben kann. Das macht auch krank. Dagegen hört es sich schon fast magisch an mit BWL auch nur durchschnittlich, überall einen Job zu finden und man kann immer noch mit Spezialisierungen in die Sparte die einem liegt. Und angeblich ohne Probleme 35000 Einstiegsgehalt , was traumhaft klingt für Leute mit eh schon bescheidenen Ansprüchen (ich). Die hälfte vllt. im Tourismus. Ich weiß das du Recht hast, aber ich glaube nicht das ich die Kraft habe mir ein Leben lang zu sagen , zumindest hast du gemacht was du wolltest egal was andere davon halten, wenn ich nicht für meine Familie aufkommen kann. LG.

0
@sweetmelonxx3

Du hast ein mächtig verklärtes Bild von BWLern. Ich glaube, du hast keine Vorstellungen davon, wie Berufsanfänger in diesem Fach teilweise verheizt werden.

Meinst du, du packst das? Wenn ich deine Texte so lese, habe ich da mächtige Zweifel.

0
@sweetmelonxx3

Eventuell solltest du dir mal ein genaueres Bild von BWLern machen. Nicht jeder, der BWL erfolgreich studiert hat, wird nach 2 Jahren einen dicken Benz fahren.

Klar, gerade im Kaufmännischen Bereich kann man viel Geld verdienen und es ist auch in jedem Betrieb gefragt, da jeder Betrieb Leute braucht, die sich damit auskennen.

Aber hast du dir mal angesehen, was es abseits von BWL und Geisteswissenschaften für Studiengänge gibt?

Du kannst mittlerweile echt alles studieren. Und ich bin mir sicher, dass es da auch einige Studiengänge gibt, die dir Spaß machen könnten und womit du später dann auch genug verdienen kannst.

Geh einfach mal alle Studiengänge auf folgender Seite durch und informiere dich etwas mehr über diejenigen, die sich für dich interessant anhören:

https://studieren.de/studiengangsliste.0.html

0

Ich ändere meine Meinung fast alle 5 Minuten bei all den unterschiedlichen Aussagen hier online. Ich bin seit drei Tagen nur am recherchieren. Ich lese auf vielen Seiten, die angeblich BWL spezifisch sind weitaus höhere Gehälter. Dann gibt es Leute wie dich, die das entkräften. Im nächsten Forum gibt es einen Thread darüber, wie wenig 37000 ist und und und. Verstehst du meine Misere? Ich habe ja keinerlei Ahnung was ich glauben kann und woher sollte ich die Wahrheit auch wissen. LG.

0
@sweetmelonxx3

Das Problem an der Sache ist, dass BWL - wie schon jemand anderes eben meinte - ein Massenfach ist.

Es gibt einfach so unendlich viele Menschen, die dieses Fach studieren. Da gibt es dann diejenigen, die viel Glück mit ihrem Arbeitgeber hatten und dann als Einstiegsgehalt schonmal 55tsd verdienen. Das geht dann aber höchstens über Vitamin B und große Firmen fit.

Wenn du als BWL Absolvent in einen mittelständischen bis kleinen Betrieb abgehst, wird dein Einstiegsgehalt bei weitem nicht 55tsd betragen. Wie viel genau das sein wird, kann dir keiner sagen, da es auf viele Faktoren ankommt. Z.B. die Güte deines Abschlusses, den erreichten Abschluss (B/M), den Ort (Frankfurt/München Gehalt vielfach höher als in Greifswald o.ä.) und natürlich die Größe des Unternehmens.

Durch die vielen Menschen, die mal BWL studiert haben und dann anfingen zu arbeiten, ist es nicht möglich zu sagen: "Als BWL Absolvent verdienst du mit 100% Wahrscheinlichkeit am Meisten!"

Klar, es wird viele geben, die deutlich mehr verdienen, als z.B. ein Biologieabsolvent, aber auf der anderen Seite wird es auch welche geben, die weniger verdienen.

Wie viel du verdienen wirst, kann dir keiner pauschal sagen.

Drei Tage Recherche sind übrigens keine sehr lange Zeit. Ich habe bspw. vor 3 Jahren angefangen mir zu überlegen, was ich mal studieren möchte. Bin dann auf Informatik gekommen, habe mich zuhause sehr viel damit beschäftigt und jetzt, wo ich mein Abi habe, werde ich im September mein duales Informatikstudium an einer privaten FH beginnen. Die Studiengebühren übernimmt der Arbeitgeber und ich bekomme eine Vergütung doppelt so hoch wie die Gebühren. Anschließend an das Studium habe ich einen gesicherten Arbeitsplatz. Und das ganze mit einem Abischnitt von 2,8. Mich haben die Themen in der Schule absolut nicht gereizt und Informatik gab es nicht.

Du musst also einfach eine Passion für etwas haben.

Ich habe dir ja die Liste mit Studiengängen verlinkt. Schau sie dir wirklich mal durch, schreib dir die auf, die sich interessant anhören, recherchiere dazu mal, was man da macht, was man nach dem Studium damit anfangen kann, was die durchschnittlichen Einstiegsgehälter dabei sind und du wirst sehen, dass man auch von anderen Berufen als bloß Kaufmann sehr gut leben kann.

0

Ich habe auch schon früher mich allgemein informiert, das Problem, dass ich jetzt habe ist, dass ich keine Zeit mehr habe das alles nochmal von null anzufangen. Ich war einfach schon immer unsicher bei Entscheidungen. Deine Antwort ist nichtsdestotrotz hilfreich. lg.

0

tourismus als wirtschaftszweig wird immer mehr benötigt , ihre aussage ist fast weltfremd .

bwl - wenn nichts mehr geht ; das urteil erhält sich und wird zu oft bestätigt .

Komisch das Sie der Meinung sind. Denn ich lese leider überall nur, dass der Tourismusbereich, auch in Studienfächern ganz unten in der Erfolgsrangliste liegt. LG.

0

Was möchtest Du wissen?