Kann ich ohne Anwalt Prozeßkostenhilfe beantragen?

10 Antworten

Nimm dir bitte ... einen Anwalt ... wenn du nicht den kürzeren ziehen willst.

Der wird auch alles für dich beantragen, was im Rahmen der Gesetze möglich ist. Die Gewährung der Prozesskostenhilfe hängt nicht davon ab, ob du von einem Anwalt vertreten wirst oder nicht, sondern einzig und allein von deiner finanziellen Situation. Allerdings kann ein Anwalt dir sagen, was alles du geltend machen kannst.

Bei einer Scheidung gibt es so viele (für eine Nichtrechtskundigen scheinbar unwichtige Dinge zu beachten)... wenn dein Mann sich durch einen Anwalt vertreten lässt und das kann er jederzeit machen ... dann bist du allein auf "verlorenen Terrain" ...

Du musst ja nicht "auf Teufel komm raus" streiten ... aber du sollst deine Chancen nicht vertun ... Nimm dir einen Anwalt !!!

Ich wedre auf jeden Fall den Anwalt behalten, das ist gar kein Thema. Ich hatte nur den Eindruck, er ist ihm lästig wg. der Prozeßkostenhilfe & so richtig erklärt hat er mir das vor Ort auch nicht. Unnötig streiten möchte ich auf keinen Fall, allerdings auch nicht mehr bezahlen, als ich muß.

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@tigerdame

Du kannst ja ruhig den Antrag mal stellen, dir kann hier sowieso keiner mit Bestimmtheit sagen ob dur Prozesskostenhilfe bekommst oder nicht.

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@tigerdame

@also aus dem Bauch: mit 1300 Euro netto im Monat, denke ich nicht ... dass Du Prozesskostenhilfe bekommst ...

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@Entdeckung

Schau mal:

http://www.ra-tschaefer.de/pages/tabellenrechner/beratungs-prozesskostenhilfe.php

Das Recht ist für alle da Die Prozeßkostenhilfe (PKH) dient in finanzieller Hinsicht dazu, jedem die gleichen Möglichkeiten einer Rechtsverfolgung oder Verteidigung einzuräumen. Personen mit geringerem Einkommen erhalten in dem Fall, in dem die Rechtsverteidigung oder Durchsetzung hinreichende Aussicht auf Erfolg verspricht und nicht mutwillig ist, Prozeßkostenhilfe. Entweder so, daß eine ratenfreie Prozeßkostenhilfe oder eine Prozeßkostenhilfe mit Raten gewährt wird.

Ob in Ihrem Fall eine ratenfreie Prozeßkostenhilfe gewährt wird oder ob Sie die anfallenden Kosten in Raten zu begleichen haben, sagt Ihnen der folgende Prozeßkostenhilferechner von Richter Andreas Kleingünther, den Sie nachfolgend herunterladen können und anschließend installieren müssen.

Hierzu klicken Sie auf die rechts angezeigte, rote Downloadfläche und dann auf speichern. Geben Sie einen Ort an, wo Sie die Datei speichern möchten. Nach dem Vorgang müssen Sie die exe.-Datei durch einen Doppelklick starten und der Installationsanwesiung folgen.

  • Prozeßkostenhilferechner von Andreas Kleingünther 3.117 KB Download

    Mit dem Programm läßt sich auch klären, ob ein Anspruch auf Beratungshilfe besteht. Hier gilt das Prinzip "Alles oder Nichts". Beratungshilfe erhält man nicht, wenn das einzusetzende Einkommen mehr als 15,00 Euro übersteigt.

Zur Unterscheidung von Beratungshilfe- und Prozeßkostenhilfe, sowie zum Download der Antragsformulare klicken sie bitte hier. Für weitere Informationen lesen Sie die Merkblätter und Broschüren

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ich als rechtsanwaltsfachangestellte kann dir nur eins raten...nimm dir den anwalt.er soll alles für dich erledigen. bei einem einkommen von 1300 euro netto bekommt niemand prozesskostenhilfe. es sei denn du hast auch 1300 euro fixkosten und das mag ich bezweifeln. eine scheidung kostet nunmal geld

Du gibst wie alle hier keine rechtsverbindliche Auskunft, also solltest du lieber auf die Angabe das du Rechtsanwaltsfachangestellte bist verzichten. :-)

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@Anton96

mag sein aber manche schreiben auch einen quatsch zusammen und haben einfach keine Ahnung. Also sollte man bei seiner Antwort vielleicht zu verstehen geben das man an Hand seines gelernten Berufes Ahnung hat und nicht einfach als Antwort schreibt was man "denkt" was stimmen könnte

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@Anika1987

Das mit der Ahnung ist so eine Sache, dadurch das du angibst Rechtsanwaltsfachangestellte zu sein erweckst du bei unbedarften den Eindruck deine Antwort wer qualitativ auf alle Fälle besser als die eines dahergelaufenen GF Mitglieds, dummerweis muss das nicht so sein. Gerade bei Juristischen Fragen ist wenn man ehrlich zu sich selber ist, ohne den Sachverhalt genau zu kennen eine vernüftige Antwort kaum möglich. Nehmen wir mal deine Formulierung "..bei einem einkommen von 1300 euro netto bekommt niemand prozesskostenhilfe..." Wie kommst du darauf so etws zu behaupten, ohne die genauen Umstände zu kennen die hier vorliegen. Ich denke auch das es nicht unbedingt Prozesskostenhilfe in diesem Fall gibt, aber warum soll tigerdame es nicht versuchen, das Einkommen ist noch nicht so hoch das man sicher sein kann das sie keine bekommt.

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Bitte mach die Scheidung so kurz wie möglich, am besten ist wenn du dich mit deinen Mann untereinander das Vermögen, Ehewohnung, Hausrat aus machst. Der Anwalt kostet viel Geld, je mehr du forderst, Anzahlung nur mit Vorbehalt, oder garnicht. Je jöher der Streitwert um so höher die Gerichts und Anwaltskosten, hast du Schulden und mußt zurück zahlen, könnte ein PKH Antrag sinn machen, alle Kosten Versicherung Miete Autovers. alles was du bezahlst angeben, könnte vielleicht auf Raten hinauslaufen. Probier es, kannst im Internet Formulare runterladen, direkt beim Gericht abgeben. So wenig wie möglich den Anwalt kontaktieren, alles aufschreiben, Gespräche, Datum, Dauer. Man kann auch direkt beim Gericht persönlich Auskunft einholen. Alles gute....

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