Kann Ich oder Darf Ich bei zu vielen hohen starken Medikamenten noch Arbeiten gehen?

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3 Antworten

Moin.

Wo genau warst Du am 03.05.? Denn AMDK sagt mir erst mal soweit nichts. Es gibt den Arbeitsmedizinischen Dienst, was quasi ein Zusammenschluss von Betriebsärzten ist, der letztlich den Arbeitgeber berät.

Und es gibt den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen, ein Zusammenschluss verschiedener Fachärzte, der letztlich die Krankenkassen darüber berät, ob bestimmte Maßnahmen bei Dir sinnvoll erscheinen.

Warst Du bei letztem, bist Du schon mal auf dem richtigen Weg und musst letztlich deren Entscheidung erst mal abwarten.

Generell: Setze Dich mal mit Deinem Hausarzt zusammen und trage bei diesem mal Deine sämtlichen Beschwerden vor, sofern noch nicht geschehen. Dann lasse Dich von diesem, sofern noch nicht geschehen, an die unhterschiedlichen, relevanten Fachärzte überweisen und dort Deine Beschwerden genau untersuchen. An deren Ende sollten Deinem Hausarzt alle Facharztberichte vorliegen.

Dann lasse bitte von Deinem Hausarzt zunächst mal prüfen und ggf. beantragen, ob für Dich zunächst mal eine Kur bzw. Reha (idealerweise mit der Rentenversicherung statt der Krankenversicherung als Kostenträger) in Frage kommt. Wenn ja, dann mache die, schaue wie sich Deine Beschwerden dort entwickeln und vor allem nimm dort alle Beratungsangebote wahr, die angeboten werden.

Ferner lasse von Deinem Hausarzt einen GdB beantragen bzw. wenn schon ein solcher vorliegt, diesen ggf. in seinem Grad oder um Merkzeichen erweitern.

Außerdem schreibst Du von Arbeitsunfällen. Hierzu setze Dich bitte auch mit Deiner Berufsgenossenschaft in Verbindung. Diese kann neben der Veranlassung eigener Maßnahmen vor allem die übrigen Maßnahmen zentral koordinieren. Solltest Du in einer Gewerkschaft sein, beziehe diese ebenfalls in Deinen Fall mit ein.

Über alle diese Stellen sind letztlich verschiedene Möglichkeiten für Dich denkbar, die vom Wechsel auf einem anderen Arbeitsplatz in Deiner Firma über den Wechsel des Arbeitgebers und erweitere Kur- und Rehamaßnahmen sowei dem Hamburger Modell (§74 SGB V / §28 SGB IX) bis hin zur Erwerbsminderungsrente reichen können.

Hole Dir Unterstützung, wo immer Du sie bekommen kannst und gib Dich vor allem nicht mit dem ersten Entscheid zufrieden. Gerade bei der Rentenversicherung, wo jeder Sachbearbeiter Angst zu haben scheint, er müsse alles aus seiner eigenen Tasche finanzieren, was er entscheidet, lehrt die Erfahrung, dass dort erst der mehrfache Widerspruch gegen die Entscheide zum gewünschten Erfolg führt.

Und gerade dafür kann sehr entscheident sein, schon von vornherein mit allen möglichen Stelle und Instanzen in Verbindung zu stehen. Denn sonst ist die zweite Taktik all dieser einzelnen Stellen oft die, Dich zwischen allen Stellen hin und her zu schicken und Zeit zu schinden, in der Hoffnung dass Du irgendwann aufgibst und denen damit ersparst, eine Entscheidung treffen zu müssen.

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ASRvw de André

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Kommentar von MajorKuenzel
10.05.2016, 16:44

dankeschön noch mal für die bemühungen und aufmerksamkeit, ich bin von meinen arbeitsratgeber beauftragt worden und mit vorschrift anweisungen zum

AMDK = TÜV Arbeits Medizinische Dienste Krankenversicherung GmbH

 http://www.tuv.com/de/deutschland/gk/gesundheit\_und\_arbeitsschutz/gesundheit\_arbeitsschutz.html >

und öfter da ab den 03.05 zur untersuchungen zu machen wegen mein krankheitszustand und medikamenten zustand das ist in der Alboinstr. 56, 12103 Berlin da würde mir augentest, lugentest, sehtest, allergie test, blut abgenommen, urin probe, mein körper unter sucht müsste alles ausziehn außer unter hose^^

es würde gefragt von der ärztin welche medikamenten ich ein nehme und in welcher behandlung ich bin daruf hat sie gesagt danke schön und sie überprüft es ob alle angaben stimmen und bestätigt wird^^

ich hoffe so eine verarbeitung dauert nicht zu lange^^

MfG. micha



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Allem Anschein nach hat Dich Dein Arzt bisher krankgeschrieben.

Nun entscheidet der MDK , ob diese Krankschreibung weiterhin aufrecht erhalten werden kann.

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Bei zu vielen und/oder zu starken Medikamenten darfst du weder mit Maschinen arbeiten, noch Auto fahren! Ohne allerdings die genaue Krankheit und die verschriebenen Medikamente zu kennen kann man da keine genaue Aussage zu machen...

PS: Ich glaube aber auch du übertreibst total... Sieht man an folgenden Ausführungen:

Anstrengung, Kraftaufwand, Anspannung, Mühe, Kraftakt, Last, Belastung Stress, Beanspruchung, Überforderung, Druck, Arbeit, Inanspruchnahme

Das ist doch alles das selbe :)

Asthma... Pollenallergie

Was hat das bitte schön mit nicht arbeiten zu tun? Die Tatsache das du solche Dinge mit aufzählst in deiner Argumentation lässt vermuten das du dich da einfach in etwas hereinsteigerst, bzw. du willst gar nicht arbeiten...

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Kommentar von ASRvw
10.05.2016, 12:34

Moin.

PS: Ich glaube aber auch du übertreibst total... Sieht man an folgenden Ausführungen:

Das ist doch alles das selbe :)

Lies die Frage doch noch mal und achte dabei, entgegen der Signatur des Fragestellers auch mal auf die Grammatik. Dann wird sich Dir vermutlich erschließen, dass diese lange Aufzählung sinngleicher Begriffe eher als die Suche nach den richtigen Worten zu verstehen ist.

Dass der FS auch Asthma und Pollenallergie angibt, ist doch auch in Ordnung. Ob das was mit der Arbeit zu tun, kannst Du nicht wissen, solange Du nicht weiß, welcher Art denn seine Arbeit ist.

Wenn Du als pollenallergische Asthmatiker im Freien arbeiten musst oder auf dem Arbeitsweg einer starken Pollenbelastung ausgesetzt bist, hat das sehr viel mit der Arbeit zu tun. In ersterem Fall kannst Du ganr nicht vernünftig arbeiten, in zweiterem Fall bist Du schon völlig fertig, wenn Du auf der Arbeit ankommst.

Denk mal drüber nach.

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ASRvw de André

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