Kann ich noch Profi Tennisspielerin werden? Wie?

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3 Antworten

Ich denke das wird sehr schwer, .... also um ein Profi zu werden. Das sind wirklich absolute Ausnahmetalente die meist schon sehr früh angefangen haben. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, also Spätstarter, aber die sind noch seltener. Aber fang einfach an, natürlich ist es wichtig, das Du auch im Winter trainierst, dann solltest Du neben dem Training dich auch mit Freundinnen zu Tennisspielen verabreden, spielen, spielen, spielen, such die eine Tenniswand, übe dort, verlass Dich nicht nur auf das Training, wenn Du das alles umsetzt hast Du schon mal einen guten Schritt getan. Dann geh in ein Verein der an der Medenrunde teilnimmt. Wir sind auch nur ein Dorfverein, aber bei uns gibt es 15 Jugendmannschaften aller Altersklassen , die an den sogenannten Medenspielunden teilnehmen, das sind praktisch Mannschaftsmeisterschaften. Dann melde Dich an den Kreismeisterschaften an, die es sicher bei Dir im Kreis gibt. Dazu gibt es in jeder Region noch Tennisturniere, du kannst Dich im Internet darüber informieren, aber mach langsam, fang erst mal klein an, sonst ist das "Frustpotential" sehr hoch !!
Die Leistungen junger Spielerinnen und Spieler ist schon sehr hoch, unsere 10 jährigen haben bis zu 4 mal in der Woche Training, Viele Erwachsene Spieler hätten gegen diese 10 jährigen schon ihre Schwierigkeiten zu gewinnen. Die deutsche Nummer 1 bei den 12 jährigen ist gerade 11 geworden und hat mit 9 Jahren schon auf Landesebene bei den 18 Jährigen mit gespielt und dort sehr oft gewonnen. Es gibt also viel zu tu für Dich, ... fang an !!

Spitzenprofi kannst Du nicht mehr werden. Eventuell ein guter Tennistrainer, das geht in Ordnung. Der Aufbau einer Tenniskarriere setzt eine intensive Förderung voraus, das hängt dann auch von den örtlichen Gegebenheiten ab. Eine lange Winterpause ist dabei hinderlich. Wir hatten hier im Club einen guten Sportler, Boris Lingemann, der parallel im Winter eine Eishockeykarriere aufgebaut hat.Die Hallenpraxis - Tennis - im Winter fehlte dann aber, so dass er in der Rangliste zurückfiel. Und bei Dir gibt es gar keine Halle. Die Spitzenprofis nahmen mit drei Jahren den Schläger in die Hand. Eltern oder Trainer haben dabei assistiert. Und in dieser Zeit werden auch Bewegungskompetenzen aufgebaut. Zur Talentbestimmung kannst Du hier mal reinschauen http://tennisfragen.de/hat-mein-kind-talent/ Die vorzüglichen Beiträge der Mitforisten hier werden ich gleich als Link mit einflechten. Wie die Anderen schon sagten, spiele mit Spaß und Ehrgeiz weiter und schau, wie weit Du kommst. Sportlehrer oder Tennistrainer sind ja auch keine schlechten Berufe. Vor allem mit wesentlich geringeren Risiken behaftet. Aber Fleiß (z.B. in der Schule) und Begabung braucht man auch dort.

Also wenn ich z. B. Katharina Gerlach (Jahrgang 1998) sehe, glaube ich kaum, dass Du diesen Vorspruing aufholst. Ganzjähriges Training jede Woche mindestens 15 Stunden ist bei dieser Leistungsstärke keine Seltenheit. Ob dann eine Profilaufbahn folgt, bleibt ungewiss - zumeist wird vorrangig ein vernünftiger Schulabschluss (möglichst Abitur) angestrebt. Und da muss man Schule und Training sehr gut miteinander koordinieren sowie in beiden Disziplinen auf dem Laufenden, körperlich fit und unverletzt bleiben.
Veliere nicht den Spaß am Tennisspielen und versuche, Stärkere zu überflügeln. Welche Elfjährige Maik 38 allerdings meint, ist mir nicht klar. Bei den mir bekannten aktuellen Nrn. 1 und 2 der DTB-Rangliste des Jahrgangs 2000, die letztes Jahr das Endspiel der Deutschen Jjüngstenmeisterschaft der W11 bestritten haben, ist der Weg zu einer Profikarriere (auch) noch sehr weit.

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