Kann ich nach fünf Tagen mein Geld zurück verlangen, anstatt eines Gutscheines?

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7 Antworten

Wann liegt ein geltender Kaufvertrag vor? Bietet jemand dem anderen an, eine Ware zu kaufen oder zu verkaufen und ist der andere einverstanden, so ist ein wirksamer Kaufvertrag geschlossen. Dies kann ohne Worte geschehen, z. B. wenn im Supermarkt der Kunde die Ware aufs Band legt (Angebot) und die Kassiererin den Preis in die Kasse eingibt (Annahme). Kaufverträge brauchen nicht schriftlich abgeschlossen zu werden. Außerhalb von Geschäften des täglichen Lebens empfiehlt sich allerdings die Schriftform, um hier Schwierigkeiten und Beweisprobleme zu umgehen. Kunden kehren nach Vertragsschluss häufig zum Verkäufer zurück, um ihre Unzufriedenheit über die Ware zu äußern und die Ware zurückzugeben. Einerseits mag der Grund beim Käufer selbst liegen: Die Ware wird von ihm nicht benötigt, Größe oder Farbe passen nicht oder sie gefällt ihm einfach nicht mehr. Dann wünscht der Kunde oft Umtausch. Wann kann/ muss eine Ware umgetauscht werden? Grundsätzlich kein generelles Umtauschrecht Der Kunde hat grundsätzlich kein Recht, von einem geschlossenen Kaufvertrag zurückzutreten, sich also einseitig davon zu lösen. Ein allgemeines Umtauschrecht aus Gründen, die allein beim Kunden liegen, gibt es nicht. Etwas anderes gilt, wenn die Ware einen Fehler oder Mangel aufweist. Ein Umtauschrecht wegen Nichtgefallens ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und somit nur dann gegeben, wenn eine entsprechende Vereinbarung (auch mündlich) getroffen wurde. Nur ausnahmsweise räumt das Gesetz dem Kunden ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ein. Dies ist bei Haustür-, Fernabsatz- und Verbraucherkreditgeschäften der Fall, da hier der Kunde vor Überrumpelung und vor übereilten Schuldverpflichtungen geschützt werden soll. 2/2 Kulanzleistungen Häufig erfüllt der Handel Umtauschwünsche der Kunden aber freiwillig aus Kulanzgründen. Dabei kann der Händler selbst entscheiden, ob und wie er dem Kunden entgegenkommen will. Warenart, Branche, Betriebstyp und Unternehmensform, besonders aber die Person des Kunden (z. B. Groß- oder Stammkunde) werden diese Überlegungen in der Regel beeinflussen und eventuell zu unterschiedlichen Kulanzleistungen führen. Denkbar ist z. B. die Rücknahme des Artikels gegen einen Gutschein, die Erstattung des Kaufpreises in bar oder der Umtausch gegen andere Ware. Beim Umtausch können mögliche Preisdifferenzen ebenfalls in Form einer Gutschrift oder durch Barzahlung ausgeglichen werden. Gutscheine Gutscheine können immer ausgestellt werden, wenn ein Kaufmann freiwillig Ware zurücknimmt. Liegt aber eine berechtigte Reklamation vor – etwa weil die Ware einen Mangel hat – darf ein Gutschein nur ausgestellt werden, falls der Kunde damit ausdrücklich einverstanden ist. Solche Kaufgutschriften dürfen in ihrer Geltung zeitlich befristet werden. Aber laut Rechtsprechung muss die Einlösung mindestens drei Monate lang möglich sein. Ohne die Angabe eines Geltungszeitraums auf der Gutschrift kann diese von Verbrauchern drei Jahre lang geltend gemacht werden, bevor sie verjährt. Gewährung eines Umtauschrechts Als besonderen Kundenservice versprechen Händler nicht selten ein „Umtauschrecht“. Der Kunde sollte dann aber schon bei Abschluss des Vertrages auf die Voraussetzungen und Folgen eines Umtausches hingewiesen werden. Sonst entstehen unter Umständen Missverständnisse, z. B. wenn der Kunde unter Berufung auf dieses Versprechen zurücktreten möchte, während der Händler nur ein Eintauschen gegen eine andere Ware oder einen Gutschein gewähren wollte.

http://www.ihk-limburg.de/Site%20komplett/6%20Recht%20und%20Fair%20Play/Rechtsinfos/Kauf_Gewaehrleistung.pdf

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Nein, der Verkäufer kann Dir aus Kulanzgründenn einen Gutschein oder das Geld zurück geben. Er ist nicht verpflichtet, die Ware zurück zu nehmen, wenn keine Mängel dran sind. Im Gegensatz zum Internetkauf hast Du kein Widerrufsrecht.

das ist neu... man hat immer ein 14tage recht... laut escher,nur keiner hält sich dran...

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@tobi2000

Wann liegt ein geltender Kaufvertrag vor? Bietet jemand dem anderen an, eine Ware zu kaufen oder zu verkaufen und ist der andere einverstanden, so ist ein wirksamer Kaufvertrag geschlossen. Dies kann ohne Worte geschehen, z. B. wenn im Supermarkt der Kunde die Ware aufs Band legt (Angebot) und die Kassiererin den Preis in die Kasse eingibt (Annahme). Kaufverträge brauchen nicht schriftlich abgeschlossen zu werden. Außerhalb von Geschäften des täglichen Lebens empfiehlt sich allerdings die Schriftform, um hier Schwierigkeiten und Beweisprobleme zu umgehen. Kunden kehren nach Vertragsschluss häufig zum Verkäufer zurück, um ihre Unzufriedenheit über die Ware zu äußern und die Ware zurückzugeben. Einerseits mag der Grund beim Käufer selbst liegen: Die Ware wird von ihm nicht benötigt, Größe oder Farbe passen nicht oder sie gefällt ihm einfach nicht mehr. Dann wünscht der Kunde oft Umtausch. Wann kann/ muss eine Ware umgetauscht werden? Grundsätzlich kein generelles Umtauschrecht Der Kunde hat grundsätzlich kein Recht, von einem geschlossenen Kaufvertrag zurückzutreten, sich also einseitig davon zu lösen. Ein allgemeines Umtauschrecht aus Gründen, die allein beim Kunden liegen, gibt es nicht. Etwas anderes gilt, wenn die Ware einen Fehler oder Mangel aufweist. Ein Umtauschrecht wegen Nichtgefallens ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und somit nur dann gegeben, wenn eine entsprechende Vereinbarung (auch mündlich) getroffen wurde. Nur ausnahmsweise räumt das Gesetz dem Kunden ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ein. Dies ist bei Haustür-, Fernabsatz- und Verbraucherkreditgeschäften der Fall, da hier der Kunde vor Überrumpelung und vor übereilten Schuldverpflichtungen geschützt werden soll. 2/2 Kulanzleistungen Häufig erfüllt der Handel Umtauschwünsche der Kunden aber freiwillig aus Kulanzgründen. Dabei kann der Händler selbst entscheiden, ob und wie er dem Kunden entgegenkommen will. Warenart, Branche, Betriebstyp und Unternehmensform, besonders aber die Person des Kunden (z. B. Groß- oder Stammkunde) werden diese Überlegungen in der Regel beeinflussen und eventuell zu unterschiedlichen Kulanzleistungen führen. Denkbar ist z. B. die Rücknahme des Artikels gegen einen Gutschein, die Erstattung des Kaufpreises in bar oder der Umtausch gegen andere Ware. Beim Umtausch können mögliche Preisdifferenzen ebenfalls in Form einer Gutschrift oder durch Barzahlung ausgeglichen werden. Gutscheine Gutscheine können immer ausgestellt werden, wenn ein Kaufmann freiwillig Ware zurücknimmt. Liegt aber eine berechtigte Reklamation vor – etwa weil die Ware einen Mangel hat – darf ein Gutschein nur ausgestellt werden, falls der Kunde damit ausdrücklich einverstanden ist. Solche Kaufgutschriften dürfen in ihrer Geltung zeitlich befristet werden. Aber laut Rechtsprechung muss die Einlösung mindestens drei Monate lang möglich sein. Ohne die Angabe eines Geltungszeitraums auf der Gutschrift kann diese von Verbrauchern drei Jahre lang geltend gemacht werden, bevor sie verjährt. Gewährung eines Umtauschrechts Als besonderen Kundenservice versprechen Händler nicht selten ein „Umtauschrecht“. Der Kunde sollte dann aber schon bei Abschluss des Vertrages auf die Voraussetzungen und Folgen eines Umtausches hingewiesen werden. Sonst entstehen unter Umständen Missverständnisse, z. B. wenn der Kunde unter Berufung auf dieses Versprechen zurücktreten möchte, während der Händler nur ein Eintauschen gegen eine andere Ware oder einen Gutschein gewähren wollte.

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@Virginia47

http://www.ihk-limburg.de/Site%20komplett/6%20Recht%20und%20Fair%20Play/Rechtsinfos/Kauf_Gewaehrleistung.pdf

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Das kann jeder Händler halten, wie er möchte. Zur Geldrückgabe ist er nicht verpflichtet per Gesetz oder so. Tröste dich, du findest sicher was anderes, und sei es eine schicke Tasche. Und nächstes Mal erkundigst du dich sicherlich auch schon vor dem Kauf!

Das stimmt nicht 14 tage rückgabe recht... nur bei reduzierten waren durfen die das...

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@tobi2000

Du verwechselst es mit Versandware der Versandhäuser, wie Otto, Quelle etc. Solche Häuser sind zu dieser Rücknahme verpflichtet. Der Händler/Verkäufer hingegen muss das Geld nur dann auszahlen, wenn die Ware innerh. des ersten halben Jahres Deffekte aufweist. Alles andere ist Kulanz. Und wenn Du immer noch auf Deiner Aussage bestehst, dann zeig mir den §, wo Deine Behauptung rechtskräftig in einem Gesetzbuch bestätigt wird.

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ich würde mich durchsetzen denn dass ist dein Recht,man kann es wenigstens versuchen. Viel Glück

Noch eine, die ein Volksirrtum als Recht bezeichnet... Wie Du schon sagst "Viel Glück". Wenn er Glück hat, kriegt er einen Gutschein und wenn er kein Glück hat und Radau macht, wird er mit Hausverbot des Hauses verwiesen.

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mit ner rechtsschutzversicherung wärst du gut beraten. der verkäufer MUSS dir dein geld wiedergeben. manche halten sich nur leider nicht dran...

Bei dem Umtauschgrund (...weil mir die Qualität auf den zweiten Blick doch nicht mehr so gut gefallen hat...) ist es sogar ein Entgegenkommen des Verkäufers wenn er einen Gutschein dafür hergibt. Mit dieser Begründung ist er überhaupt nicht verpflichtet irgendwas zu machen! Es besteht kein Mangel oder sonstiges, nur ein subjektives Empfinden von der Kundin.

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Hallo,

laut escher darf man das nicht(mit gutscheine)... ich würde hingehen und das geld zurück fordern... du hast ja schliessig auch mit bar geld bezahlt.Die woll das dort was kauft,deshalb gutschein.Lg

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