Kann ich mit der Krankenkarte von meiner Schwester zum Arzt?

22 Antworten

Das zu tun wäre Betrug. Je nach dem ob deine Schwester da mit rein gezogen werden will oder nicht, kommt evtl. noch Diebstahl der Karte hinzu.

Ob der Zahnarzt es merkt oder nicht sei dahin gestellt, die eine bei uns kontrolliert das immer anhand der alten Daten (was sich verändert hat, ob da schon mal an dem Zahn oder in der Nähe was war,...), die andere Zahnärztin tut das nicht. Das kann keiner vorhersehen. Ob der Zahnarzt es dann noch anzeigen würde, wenn man akut etwas hat und der Person offensichtlich ähnlich sieht, kann ich nicht sagen.

Ich würde, WENN du es machst, auf jeden Fall zu einem fremden Zahnarzt gehen, der keine alten Daten hat. Dort musst du dann das Neu-Patienten-Formular ausfüllen, du solltest also die entsprechenden Daten deiner Schwester kennen. Ob du das tust oder nicht ist aber deine Sache, wie gesagt es ist eine Straftat.

Du fliegst ja aber auch nicht direkt aus der Krankenkasse, wenn man z.B. den Job verliert. Man könnte ja die Beiträge selber zahlen und ggf. vom Arbeitsamt zurück fordern. Ruf zur Not einfach mal bei der Krankenkasse an, sag du hast akute Schmerzen und würdest gerne wissen wie man das schnell klären könnte (z.B. sofortige Überweisung des Beitrages).

Zur Not kannst du den Arzt fragen, ob du dort privat zahlen kannst für die Behandlung, da du eben gerade nicht versichert ist.

ich gehe mal davon aus, dass Person A nur vorübergehend ohne geklärtes Versicherungsverhältnis ist und dem Grunde nach eine gesetzliche Krankenkasse vorhanden ist.

da in Deutschland Versicherungspflicht gilt, sind die Krankenkassen per Gesetz dazu verpflichtet eine Obligatorische Anschlussversicherung für Person A herzustellen. dafür benötigt die Kasse auch nicht die Unterschrift von Person A, sondern ist dazu verpflichtet es zu tun.

grundsätzlich hat Person A, egal wie der aktuelle Versicherungsschutz ist, einen Anspruch auf Notfall, Akut- und Schmerzbehandlung. da Person A unter Zahnschmerzen leidet, kann sie mit ihrer eigenen Versichertenkarte zum Zahnarzt gehen. wenn sie die Karte nicht hat, kann sie für diese akute Schmerzbehandlung bei der Krankenkasse einen Notfallbehandlungsschein anfordern. dieser dient dem Zahnarzt zur Abrechnung. auf Wunsch wird der Schein direkt an die Arztpraxis gefaxt.

alles was in der Fragestellung steht zum Thema andere Karte benutzen, ist ein Betrugsdelikt und wird genauso geahndet wie jede andere Form von Kriminalität. da der Gesetzgeber die Möglichkeit der Akutbehandlung geschaffen hat, ist absolut abzuraten sich in derart absurde Betrugsmöglichkeiten hineinzubringen.

Das geht nicht, diese ganzen Karten sind auch noch heutzutage mit Lichtbild versehen (wie kann das denn identisch sein?) und der Sprechstundenhilfe würde es zumindest auffallen, dass da ein weiblicher Name drauf steht und jetzt ein Mann die Karte vorlegt.

Da gibt es nur eine Möglichkeit, den Besuch und die Behandlung privat abrechnen lassen, also eine Rechnung zukommen lassen und dann bezahlen.

lg Lilo



Ohne Krankenkarte zum Arzt?

Hallo,

meine Freundin hat ein Problem. Sie muss schnell zum Arzt, weil sie einen Knoten in ihrer Haut gefunden hat und Angst hat, aber ihre Mutter hat ihre Karte mitgenommen und ist im Urlaub.
Kann sie trotzdem ohne der Karte zum Arzt?

...zur Frage

Krankenkarte beim Arzt nachreichen

Wenn ich zu einer bestimmten Zeit krank werde, aber in der Zeit nicht krankenversichert bin (nur 2-3 Wochen), kann ich die Karte beim Arzt dann nachreichen? Und erkennt die KK den Besuch beim Arzt an, als ich nicht krankenversichert war? Also geht das im Nachhinein?

...zur Frage

Krankenversichert in zwei Ländern?

Ich arbeite seit Mai 2016 in Frankreich, habe aber erst zwei Monate später im Juli meine französische Krankenkarte erhalten (französische Bürokratie).

Ich war damals in Deutschland freiwillige gesetzliche krankenversichert und habe im Mai 2016 eine unbefristete Stelle in Frankreich angenommen. Ich dachte mir solange ich keine Krankenversicherten-Karte in Frankreich habe (das dauert meistens 1-2 Monate) bleibe ich weiterhin in Deutschland freiwillige gesetzliche krankenversichert. Als ich dann im Juli 2016 meine französische Krankenversicherten-Karte erhalten habe, habe ich es dummerweise versäumt meine deutsche Krankenversicherung über mein "Auswandern" zu informieren und habe noch zwei weitere Monate die Krankenversicherung in Deutschland bezahlt. Zu dieser Zeit war ich also doppelt versichert, in Frankreich und in Deutschland. Ich habe mich letztendlich Anfang Oktober abgemeldet und nun zahle ich nur noch in Frankreich meinen Beitrag.

Meine Frage: Kann ich die Beiträge die ich zuviel gezahlt habe (Juli, August und September) von der deutschen Krankenkasse zurückfordern oder ist dies nicht möglich?

...zur Frage

Durch Arbeitgeberwechsel 1 Monat arbeitslos. Was ist mit der Kranken- und Sozialversicherung?

Hallo zusammen,

ich wechsle meinen Arbeitgeber und werde in der Zwischenzeit einen Monat ohne Job sein. Wie sieht es in der Zeit mit der Krankenversicherung und den Sozialversicherungsabgaben aus? Muss ich das irgendwie melden oder zumindest die Krankenversicherung selbst zahlen?

Besten Dank

...zur Frage

arzt besuch ohne krankenversicherung

ich bin seit dezember arbeitslos, aber nicht beim jobcenter gemeldet, habe wenig geld, müsste aber trotzdem bald zum arzt. wie kann ich mich schnell und günstig so versichern dass ein arztbesuch ohne unmögliche kosten möglich ist?

...zur Frage

Bin ich krankenversichert als arbeitslos/ausbildungssuchend?

Ich bin etwas ratlos.

Bis August 2015 habe ich studiert und musste leider aus finanziellen Gründen abbrechen. Ich war durchgehend in einem Minijob, aber darüber ist man ja nicht krankenversichert. Jetzt kann ich mich erst diesen Monat arbeitslos melden, weil ich unter 25 und ohne Erstausbildung war. Hätte ich eher Geld beziehen wollen, hätte meine Mutter sich beim Jobcenter melden müssen - wir hatten das ganze mit denen besprochen und abgelehnt. Meine Mutter hätte ca. 20 Euro für mich bekommen, also haben wir das mit dem Antrag gelassen.

Von da an galt ich meines Wissens ausbildungssuchend, da auch noch Zuhause wohnend. Und meines Wissens nach damit noch familienversichert. Jetzt habe ich ein Schreiben meiner Krankenkasse bekommen, dass ich seit August nicht mehr versichert bin.

Aber wie kann das sein? Vor allem war ich Oktober/November mehrere Male beim Arzt. Muss ich jetzt Beiträge nachzahlen (habe momentan Einkommen von ca. 250€) ? Oder gilt doch meine Annahme, dass ich als Ausbildungssuchende noch in der Familienversicherung bin?

Ich weiß, ich muss da morgen anrufen aber ich habe echt Panik das mir bald hier die Rechnungen reinpurzeln. Ich arbeite immernoch auf einem Vollzeitjob hin, aber so schnell hat sich nichts ergeben.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?