Kann ich mit 18 zwangseingewiesen werden?

12 Antworten

Als erstes brauchst du keine Angst zu haben.

Der einzige Grund, dass jemand zwangsweise eingewiesen wird ist, dass er selbst- oder fremdgefährdent ist. Solange du keine akuten Suizidgedanken hast, können sie dich nirgends festhalten. Du hast immer und überall das Recht auf deine Freiheit.

Die Tabletten dürfen sie dir auch nicht zwangsweise geben, höchstens zur Beruhigung, gleicher Grund wie oben. Du kannst immer Entscheiden, ob du die Tabletten nehmen möchtest, kannst immer dir den Beipackzettel geben lassen und nachlesen, was du da eigentlich nimmst. Das Recht hast du, und davon sollstest du auch Gebrauch machen.

Festgeschnallt wirst du nur im äußersten äußersten Notfall, wenn sie dich garnicht unter kontrolle zu bekommen bist und alles angreifst, was dir zu nahe kommt. Du wirst dort nicht Festgeschnallt, da kannst du sicher sein.

Ich hatte 2 Klinikaufenthalte, die NICHTS gebracht haben, manches noch schlimmer gemacht haben :-/ Ich bin gerade aus meinem 3 Aufenthalt draußen, nachdem ich schon garnichtmehr irgendwo hin wollte, das Vertrauen in Therapeuten und Kliniken verloren hatte. Und was hat mir geholfen, ich bin einen großen Schritt weiter.

Jede Klinik ist anders und überall kannst du wenigstens ein bisschen was mitnehmen. Aber es ist auch wichtig sich darauf ein zu lassen und es durch zu ziehen. Nur dann kann sich was ändern.

Also du brauchst keine Angst zu haben ( ich weiß ein scheiß spruch wenn man angst hat) lass es auf dich zu kommen und gib ihm die Chance dir zu helfen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Energie, auf dass es dir bald besser geht :-)

Hey jackymcflyx, 😋

Wenn aktuell, ich betone AKTUELL, von keiner Gefährdung von Dir und anderen durch dich ausgegangen werden muss, kommst du weder in eine geschlossene, noch wirst du irgendwo angegurtet oder gefesselt ;) .

Du bekommst auch nur Medikamente die du brauchst. Alles andere ist Schwachsinn und wenn einer was anderes behauptet, hatter zu viel Horrorfilme geguckt !

Ich persönlich LIEBE Medikamente. Sie haben bei mir bisher jede Situation besser gemacht und glaub mir, es waren bislang einige, die ich bekam.

Ich weiß nicht, was die Leute immer so ein Geschiss um Medis machen. 🤔

Genauso verstehe ich nicht so ganz, was du gegen die Psychiatrie hast. Ich habe dort meine besten Zeiten erlebt. War bis jetzt 4 Mal dort, darunter das erste Mal mit 8 in die kinderpsychiatrie. Dann das zweite Mal mit 13 für 4 Wochen auf der geschlossenen, bis ich dann für weitere 12 Wochen auf die normale Station in die Kinder- und Jugendpsychiatrie kam. Später nochmal in die Jugendpsychiatrie und zum Schluss auf die Erwachsenenpsychiatrie. Ich kann mir schon vorstellen, wie du dich fühlen musst.

Aber mach dir nicht so viel Sorgen. Lerne doch dort neue Freunde kennen. Denen geht es wie dir und die verstehen dich. Is das nicht geil?

Es KANN doch nur BESSER WERDEN. Oder? :)

Wenn es dir dann wieder beschissen geht, hast du jeder Zeit Ansprechpersonen (die Betreuer), an die du dich wenden kannst. All das hab ich jetzt, außerhalb der Psychiatrie nicht mehr :( . 

Ganz ehrlich, ich Sehne mich oft an die Zeit dort zurück. Einerseits gings mir damals zwar beschissen (auch wenn mir das damals garnicht so bewusst war), aber andererseits hab ich viel dazubekommen. An Freundschaften, an Erfahrungen und an Lebensqualität.

Sehs doch Positiv. Wenn du ehrlich bist gibt es doch nichts was gegen die Psychiatrie spricht. Oder fällt dir nur ein Argument ein, was dagegen spricht? Dann sag es mir bitte ;)

Lass den Kopf nicht hängen, und freu dich auf das neue was da kommt, und denke immer dran, das du da geholfen bekommst. Es ist nicht die JVA !!! :D .

Man meint es dort nicht schlecht mit dir. Wenn du immer daran denkst , dann "steckt man dich nicht darein", sondern "man bietet dir die Möglichkeit, dort reinzugehen". 

Du machst das schon 😉👍

Hallo, ich finde es sehr schlimm , dass du als junger Mensch schon so viele psychische Beschwerden hast. Ich glaube aber nicht, dass man dich zwangseinweisen kann und die Berichte, die du gesehen hast, waren vielleicht psychisch Kranke, die andere und sich selbst gefährdeten. Und das ist bei dir ja nicht der Fall, oder doch?  Trotzdem muss ich dir ehrlich sagen, wenn du willst, dass man dir hilft, dann geht das nicht ohne ein passendes Medikament. Das sind nicht irgendwelche Medikamente, sondern genau welche, deren Boten Stoffe deinem Hirn geben, was ihm fehlt. Wir sollten froh sein, dass es so etwas überhaupt gibt.

Wenn du schon so oft in Therapie und in einer Klinik warst, dann weißt du auch, wie das ganze funktioniert. Man hat dir dort auch bestimmt gesagt, dass nur du selber das meiste dazu beitragen musst, um gesund zu werden. Ärzte können dir zwar helfen zu lernen, wie du das machst und dich mit entsprechenden Medikamenten unterstützen. Aber nur durch harte Arbeit an dir selbst kannst du gesund werden. Und jeder der wirklich will, der schafft das auch.

Wenn nun ein Arzt sieht, dass jemand nicht will, dann kann auch er nichts mehr machen und steckt diese in eine Schublade. Dann ist es egal welche Art die psychische Erkrankung hat, denn seine Behandlung ist dann bei allen gleich.....nämlich zwecklos.

Was möchtest Du wissen?