kann ich mir von meinem Artzt Marihuana verschreiben lassen?

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7 Antworten

Hi corzilla86,

Hanf ist eine uralte Arzneipflanze, seit 2011 ist Cannabis/Marihuana in arzneilichen Zubereitungen endlich verschreibungsfähig. Der Vorteil von solchen Medikamenten ist, daß die Wirkstoffzusammensetzung immer kontrolliert ist und daß man nicht völlig unterschiedliches "Gras" rauchen muss - je nach Marktlage mal mehr oder weniger gestreckt. Das ist insbesondere bei der ernsthaften therapeutischen Anwendung wichtig.

Weder die Frage danach noch der Gebrauch sind illegal, also sprich deinen Arzt einfach offen an. Die Zeiten, wo wir Mediziner daraufhin erstmal in Ohnmacht gefallen sind, sind definitiv vorbei.

Allerdings kommt es auch darauf an, was du mit der Einnahme erreichen willst. Wenn es um Schmerzlinderung geht, könnten auch opioidhaltige Schmerzpflaster - wenn es keine vernünftige andere Lösung gibt - eine Alternative sein, da ist THC vielleicht gar nicht mal die erste Wahl.

Gruß M.

da ist THC vielleicht gar nicht mal die erste Wahl.

Dabei kommt es sehr auf Art, Ursache und Lokalisation der Schmerzen an. - Notwendige Ergänzung. M.

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Das entscheidest nicht du sondern der Arzt, und auch nur in krassen Ausnahmefällen. Kannst es aber trotzdem ansprechen

Naja, "so krass" müssen die Ausnahmen mittlerweikle nicht mehr sein. THC ist ein anerkanntes Arzneimittel, was auf einige Indikationen passt.

Gruß M.

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Du solltest vielleicht eine Berufsausbildung machen um einen Beruf zu finden der körperlich weniger anstrengend ist. Mariuanha bekommst Du bei einer solchen Krankheit nicht auf Rezept.

Das ist eine Berufsausbildung aber OK!!! habe mir drei jahre den Allerwertesten in Chemie dafü aufgerissen danke !!!

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also es gibt Krankheiten wie z.B. Tourette-syndrom bei der manche Ärtzte dann Cannabis verschreiben. Ich denke , da der Artzt unter Schweigepflicht steht , kannst du ihn ja einfach mal drauf ansprechen und ihm dann auch sagen dass du es dir nicht illegal beschaffen willst und so kannst du dich ja mal bei ihm erkundigen :) viel glück LG wolfi99

Wohl kaum, der Arzt wird schon wissen was angemessen und passend ist. Allein die Frage nach Drogen macht verdächtig.

Sorry, aber das ist Quark. Beim Arzt kann man sich nicht "verdächtig" machen, es kann aber schon mal sein, daß der Wunsch und das verschriebene Medikament sich am Ende unterscheiden.

Gruß M.

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Nein, natürlich nicht, sonst würde ja jeder zum Doktor rennen und fragen ob er einen durchziehen darf ;)

LiebeSchokilea, der Mann hat chronische Schmerzen, und zwar Tag für Tag, wahrscheinlich schon länger, als du überhaupt alt bist!

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