Kann ich mir beim Wohnungskauf die zuvor,12 jahre lang, gezahlte Miete anrechnen lassen?

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6 Antworten

Der Fachmann wohnt zu Miete. Wenn dein Vermieter dir seine Wohnung bzw deine Mietwohnung verkauft, dann kannst du davon ausgehen, dass du nichts sparst, sondern draufzahlen wirst. Denn wenn er Gewinn mit deiner Wohnung machen würde, dann würde er sie dir nicht verkaufen. Normalerweise macht man das als Eigentümer einer Wohnanlage so: Man kauft ein Schrotthaus und wandelt das in Eigentumseinheiten um. Dann verkauft man an die Deppen die darin wohnen. Da man ja die Mehrheit an Eigentumsanteilen am Anfang hat, sagt der Vermieter bzw Mieteigentümer mit seiner Stimmenmehrheit, so jetzt werden wir modernisieren. ZB die Aussenfassade. Du zahlst dann den Anteil an deiner Wohnung. Mit einer schöneren Aussenfassade steigt aber der Wohnwert der restlichen Wohnungen in der Anlage. Dann verkauft der Eigentümer wieder einige Anteile. Und da er immer noch die Mehrheit hat an anteilen, beschließt er wieder was zu modernisieren. Die Kosten übernehmen jetzt aber schon die neuen Eigentümer anteilig. Das spart ihm Geld. Der Wohnwert steigt und du bist wieder 5000 bis 10000 € los. Deine Bank protestiert. Jetzt verkauft der Eigentümer noch etwas Eigentum bis er so 51 % Mehrheitseigentümer bleibt und bestimmt na, was wohl, alle Wohnung bekommen eine neue Heizanlage oder sonstwas. Du zahlst dein Anteil und seine restlichen Wohnungen werden auch wieder teurer. Dann verkauft er mit einem Schlag den Rest. So hat er aus einem Bruchhaus mithilfe der neuen Eigentümer einen modernisierten Altbau verkauft. Und du hast mindestens 50 % mehr Kredit aufgenommen als du es dir hättest leisten können. Im schlimmsten Falle verkaufst du deine Wohnung an den ehemaligen Eigentümer. Natürlich nur in Höhe der einnehmbaren Mieteinnahmen. Die sind natürlich geringer als deine ewigen Modernisierungskosten. Siehst du so macht man Geld.

Das funktioniert in der Praxis nur, wenn "die Deppen die darin wohnen" ihre Wohnung auch kaufen, zudem das Kapital für Sanierungsmaßnahmen aufbringen können und nach dem Kauf nicht Privatinsolvenz anmelden müssen. In einem "Schrotthaus", das günstig zu erstehen ist, wohnen im Regelfall keine finanziell übermäßig gut gestellten Leute. Ach ja: Der ursprüngliche Hauseigentümer hat auch nur die Stimmenmehrheit, wenn - abweichend vom WEG - in der Teilungserklärung das Stimmrecht nach dem Wertprinzip vergeben wird.

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@Saarland60

Ja: "abweichend vom WEG - in der Teilungserklärung das Stimmrecht nach dem Wertprinzip vergeben wird"
Leider versteht das ein normalsterblicher Käufer nicht sofort. Ich will auch dich Frager hier nicht mit dem Wort "Deppen" beleidigen! Sondern mir gingen durch die Frage nur die roten Lämpchen an. Nichts für ungut...

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Nein darauf wird der jetzige Eigentümer nicht einsteigen, da er Unkosten, Grundsteuer, Steuer usw. hatte. Ferner kann es gut möglich sein das er deine Mieteinnahmen versteuert hat, daher wird er sicher nicht dazu bereit sein. Versuche es. Wer wagt gewinnt

Anrecht hast keines darauf, sofern es nicht vom Anfang an vereinbart war.

Das gibt es nur beim Mietkauf: http://www.focus.de/immobilien/finanzieren/tid-8757/mietkauf_aid_236092.html

Das nennt man Mietkauf, das wird aber von Anfang an vertraglich festgelegt.

Da gibt es leider kein Anrecht drauf!!!!!!!!!

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