kann ich miete zurück verlangen?

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6 Antworten

Mieterverein, Mieterschutzbund etc... können/wollen jetzt nicht mehr helfen, weil nach deren Statuten ein Vorfall nicht VOR Eintritt in den Verein liegen darf. Das wäre hier der Fall.

Du hast zu Ende August gekündigt u. einen Monat vorher wurde dann aber im gegenseitigen Einvernehmen das Mietverhältnis zu Ende Juli beendet. Soweit wohl alles klar. Da ist der Vermieter entgegen gekommen.

Nun geht es um den Juli selbst.

Du hast die Miete für Juli bezahlt. Das stimmt mit der tatsächlichen Kündigungsfrist überein. Damit hast Du genau das bestätigt, was der Vermieter sagt, nämlich Mietverhältnis bis Ende Juli.

Du hast den Schlüssel freiwillig an/für die neuen Mieter herausgegeben, weil die Wohnung schon leer stand u. Du sie nicht mehr brauchtest. Die Neuen konnten schon etwas unterstellen etc..

Das war eine freiwillige Zurverfügungstellung der Räume . Das Mietverhältnis mit dem Vermieter war bis Ende Juli. Unstrittig.

Der Vermieter muss nichts zurückzahlen. Alles rechtlich in Ordnung.

Wenn Du hättest etwas für die 2 Wochen an Ersatz/Miete haben wollen, hättest Du das rechtzeitig von den neuen Mietern fordern müssen. Die hatten auch den Vorteil davon.

Der Vermieter doch nicht. Er hatte deine Miete bis Juli u. ab 1.8. die Miete der Neuen.

Fazit: Du hättest rechtzeitig von den Neuen etwas fordern müssen für die 2 Wochen. Das hast Du nicht getan. Warum eigentlich nicht rechtzeitig ??

Die letzte Überlegung dazu: Man könnte annehmen, daß die Neuen durch den Vorteil eine ungerechtfertigte Bereicherung hatten.

Ok, da könnte man u.U. klagen.

Aber welch ein Verfahren für sowas.......

- Der Einzige, der garantiert nichts bezahlen muss, ist der Vermieter. Auch wenn er sich merkwürdigerweise so für die Neuen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich weil er wusste, daß die Wohnung schon leer stand....

Oder kann man beweisen,. daß er doppelt kassiert hat ????

Dann sieht natürlich Alles wieder anders aus.

ich habs nicht rechtzeitig gemacht da der vermieter gesagt hat das die nachmieter ab 15. einziehen und ich dann meine teilmiete zurück bekomme den nachmietern hat er gesagt das sie erst ab 1. zahlen müssen da die nachmieter auch erst ab 1. zahlen wollten und deshalb will er mir jetzt doch nichts zurückzahlen

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@pali2805

Ja, wenn er das so gesagt hat, hat er sich mies verhalten ! Eigentlich ist er DANN AUCH WIRKLICH VERPFLICHTET, die Teilmiete zurückzugeben: Er hat es ja zugesagt !!

Aber wie will man das beweisen ?

Da ist Aussage gegen Aussage und schriftlich ist da nichts.

Tut mir Leid: Nach "Aktenlage" muss er nichts zurückzahlen.

Danke für den "Stern"

LG

Bernstorffi

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Bezüglich der Aussagen zum Mieterverein ist dies Unsinn.

Der Mieter kann selbstverständlich auch für einen bereits vorliegenden Fall Hilfe in Anspruch nehmen, allerdings steht ihm kein Rechtsschutz zu.

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Ich würde, falls der Vermieter sich nicht auf eine Rückzahlung einlässt, den Kontakt zu den nachmietern suchen und die schon mal informieren. Vielleicht lassen sie sich auf eine Mitmiderung ein, die sie dir weiter geben, da du ihnen auch den frühen Einzug ermöglichst hast ...

Zwar lief dein Mietverhaeltnis urspruenglich bis zum 31. August, doch ihr habt die Mietsache bereits vorher zurueck gegeben (naemlich am 2.7.). Normalerweise hat die vorzeitige Rueckgabe der Mietsache keinen Einfluss auf die Pflicht zur Mietzahlung. Hier aber wollte der Vermieter bereits ab dem 3.7. wieder ueber die Mietsache verfuegen und hat euch somit um eine Rueckgabe der Mietsache am 2.7. gebeten. Dies ist als Angebot zur vorzeitigen Vertragsaufloesung zu werten, das ihr durch die Schluesseluebergabe am 2.7. angenommen habt. Es ist also ein Aufhebungsvertrag mit Wirkung ab dem 3.7. zustande gekommen. Die Miete war also nur bis zum 2.7. zu bezahlen, der ueberbezahlte Mietanteil (ab 3.7.) ist vom Vermieter zu erstatten.

Dass hier ein Mietaufhebungsvertrag geschlossen wurde, ist ja offensichtlich auch gar nicht strittig. Es geht anscheinend nur um den Tag, an dem das Mietverhaeltnis tatsaechlich beendet wurde. Das kann aber nur der Tag sein, an dem ihr auf die Bitte des Vermieters hin die Mietsache uebergeben habt. Was der Vermieter dann im Juli mit der Wohnung gemacht hat und ab wann er dann vom Nachmieter Miete erhalten hat, ist unerheblich. Er wollte und konnte nach dem 2.7. wieder ueber die Mietsache verfuegen.

Es sind somit 29 Einunddreissigstel der bereits gezahlten Julimiete zu erstatten, die Betriebskosten duerfen auch nur bis einschliesslich 2.7. berechnet werden.

Suche einen Mieterverein auf und lasse den Fall von dort aus bearbeiten.

Der Hinweis von "DerCAM" ist nachvollziehbar, allerdings muss geklärt werden, was besprochen wurde und zwar exakt

Für DerCAM DH, die bislang beste Antwort

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@Scanner: ich habe bezahlt weil meine kündigungsfrist bis ende august lief. der vermieter hat mich ja schon ab 1. August ziehen lassen aber die nachmieter hatten schon am 15 Juli die schlüssel.

@DerRevolvermann hab ich auch schon überlegt aber das kostet doch oder?

Du hast keinen Anspruch auf Rückerstattung.

Ein Anspruch würde lediglich dann bestehen, wenn der VM von den neuen Mietern ab 15. Juli ebenfalls Miete verlangt hätte.

Generell hättet ihr die Freihabe der Wohnung - auch zum Einstellen der Möbel - nur erlauben dürfen, wenn der neue Mieter die Miete übernimmt.

Diese Vereinbarung gibt es nicht.

Der Hinweis, u.U. wegen ungerechtfertigter Bereichung klagen zu können ist völlig an der Sache vorbei. Hier hat sich niemand bereichert.

Warum hast Du denn bezahlt?

Mit Schlüsselübergabe und Protokoll endet das Mietverhältnis

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