Kann ich mich bei der Polizei bewerben - (Mittlerer Dienst)?

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8 Antworten

Du darfst gerichtlich nicht bestraft sein. Wenn du deinen Führerschein für 23 Monaten abgeben musstest, gehe ich davon aus, dass du auch zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt wurdest? Damit steht dir der Weg zur Polizei leider nicht mehr offen.

Ein Führungszeugnis ist diesbezüglich irrelevant, da wir die polizeiinternen Daten bei einem Bewerber überprüfen.

Dennoch würde ich es einfach mal versuchen, kann durchaus sein, dass auf Grund der aktuellen hohen Belastung Ausnahmen gemacht werden. Einfach deinen Einstellungsberater anschreiben, der soll überprüfen, ob du eingestellt werden kannst:

https://www.komm-zur-bundespolizei.de/bewerben/beratersuche/

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Kommentar von MK492
20.01.2016, 11:50

Habe eben nochmal nachgesehen. Ich wurde zu einer Geldstrafe über 60 Tagessetzen verurteilt.

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Es kommt auf das/die Verfahren an. Was du für eine Strafe bekommen hast und ob das bedeutet, daß du gerichtlich vorbestraft bist.

Ansonsten wird es in den Bewerbungsunterlagen noch nicht zur Sprache kommen. Wenn also ansonsten alles stimmt und du deine Bewerbung frist- und formgerecht einreichst, wirst du zum Eignungs- und Auswahlverfahren zugelassen. Mehr ist es noch nicht.

In diesem EAV, welches aus mehreren Teilen besteht, sammelt man Punkte, die dann über eine Zu- oder Absage entscheiden.

Es gibt einen Teil AC/SI, wo dann wahrscheinlich danach gefragt wird, was/wann/wo/wie/warum man schon mal mit der Polizei zu tun hatte. Ob man schonmal eine Straftat begangen hat usw. Wichtig ist dann, wie man dazu steht und ob man gereift ist.

Also: Generell chancenlos nicht - du musst dich gut verkaufen und überzeugen, daß du diese Phasen hinter dir hast.

Ein Vorschlag nebenbei: Du müsstest nur noch 1 Jahr FOS/BOS machen, um die volle Fachhochschulreife zu erlangen. Damit könntest du dich direkt für den Gehobenen Dienst bewerben. Ein interner Aufstieg dauert definitiv länger als 1 Jahr. Du und dein Führungszeugnis hätten dann auch längere Reifezeit ... :)

Gruß S.


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Das kommt auf deine Verurteilungen in den beiden aufgeführten Fällen an. Du darfst nicht vorbestraft sein. Vorbestraft ist man in Deutschland sobald in einem Strafverfahren ein Urteil von ingesamt mehr als 90 Tagessätzen oder eine Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten (auch auf Bewährung) ausgesprochen wurde.

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Kommentar von MK492
20.01.2016, 11:56

Habe eben nochmal in den Dokumenten nachgesehen. Ich wurde damals zu einer Geldstrafe über 60 Tagessätze verurteilt.

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Besorge Dir ein polizeiliches Führungszeugnis. Wenn da kein Eintrag drin steht, wovon ich Deiner Beschreibung nach ausgehe, wird es klappen.

Viel Glück!

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Kommentar von Hoegaard
19.01.2016, 11:03

Das ist wenig sinnvoll. Man erhält selber ja kein erweitertes FZ, außerdem fragt die Polizei auch polizeiinterne Datenbanken ab.

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Kommentar von ZuumZuum
19.01.2016, 11:06

polizeiliches Führungsszeugnis reich nicht aus. Es ist ein Auszug aus dem Bundeszentralregister notwendig.

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Habe heute die schriftliche Prüfung gehabt in Berlin, ich kann nur sagen nirgendswo einfacher als hier.
Habe selbst nur ein Eintrag im Erziehungsregister musste es aber nicht eintragen

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Kommentar von Haje23
21.01.2016, 00:01

Du müsstest deine sachen nicht eintragen, war auch 16 als ich den Eintrag bekommen habe.

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Also angenommen wirst du wahrscheinlich schon, wenn es in keiner Großstadt ist, aber wahrscheinlich nicht in den mittleren Dienst

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Kommentar von azeri61
19.01.2016, 11:07

welcher dienst denn dann ? im gehobenen ?

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Kommentar von ZuumZuum
19.01.2016, 11:11

Als Dorfsheriff taugt er deiner Meinung nach also? Worauf stützt Du da deine Vermutung? Das hört sich ja fast an als ob Dorfbewohner dümmer sind als Großstädter und deswegen die Polizei auch nicht viel schlauer sein muß! 

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Kommentar von zaferworld
19.01.2016, 11:12

Ne aber in Großstädten gibt's nicht so viele frei stellen

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Kommentar von azeri61
19.01.2016, 11:36

so ein blödsinn vorallem in grostädten wird wie wild gesucht

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ja du hast eine chance - bewirb dich.

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Kommentar von ZuumZuum
19.01.2016, 11:14

Chancen wohl eher nicht, aber bewerben darf er sich natürlich trotzdem. Kommt auf die Veruteilungen in seinen beiden Fällen an, es darf halt keine Vorstrafe im Bundeszentralregister stehen. Aber selbst wenn das sauber ist ist die Vergangenheit natürlich nicht vergessen. Man wird wohl eher auf Bewerber zurückgreifen die "sauber" sind.

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da du den führerschein nicht hast wird das nix da du im 2 lehrjahr im auto ausgebildet wirst und ohne führerschein darfst du den nicht fahren

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Kommentar von azeri61
19.01.2016, 11:08

falls du ihn wieder hast was ich gerade lese kommt es auf den beamten wie er das einschätzt

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Kommentar von MK492
19.01.2016, 11:17

Den Führerschein habe ich seid zwei Jahren wieder.

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Kommentar von azeri61
19.01.2016, 12:54

das die tat gerade einmal 4 jahre zurück liegt ist nicht von vorteil wie gesagt das wird der beamte entscheiden der sich deine unterlagen anschaut

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