Kann ich meinen Kumpels sagen das mein Vater Alkoholiker ist oder komm ich da in Teufels Küche?

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17 Antworten

Ich finde es richtig, wenn du das den engen Freunden sagst. Du musst es ja nicht ans schwarze Brett der Schule hängen. Sie werden, wenn sie keine geistigen Luftnummern sind, deine Haltung verstehen. Außerdem ist es für Familien mit einem alkoholkranken Elternteil immer schwer, wenn sie versuchen das zu verbergen und nach außen die heile Familie vorzuspielen. Das nennt sich Coabhängigkeit.

Ich würde es nicht sagen. Das ist eine sehr persönliche Sache und "Kumpels" bringen oftmals doofe und auch verletzende Sprüche über solch ernste Themen. Mein Mann ist auch Alkoholiker, seit 13 Jahren trinkt er nicht mehr und kommt da gut mit klar. Ich trinke gerne ein Glas Wein und freue mich immer das ich jemanden habe der unser Auto heil nach Hause steuert : ) Ich würde es aber auch nicht jedem auf die Nase binden das er Alkoholiker ist, wenn auch trocken. Die Menschen reagieren auf solche Krankheiten oft komisch. Ein Gläschen Sekt oder ein Bier gehören ja auch oftmals in die geselligen Runden rein und man wird immer schon blöde angeguckt wenn man nicht mitmacht. Ich würde es also nicht sagen, braucht man ja nicht drüber zu reden. Du sagst halt du trinkst nicht, weil du es so für dich entschieden hast: Aus, fertig!. Und nur weil dein Vater Alkoholiker ist, bedeutet es noch lange nicht, das du das gleiche Suchtpotential hast wie er, du wirst sicherlich nicht sofort krank davon, nur weil du mit deinen Kumpels mal ein Bier trinkst.

du kannst zuerst sagen, du hättest gute gründe, dies abzulehnen. wenn sie mehr wissen wollen, kannst du sagen, im familienkreis hat jemand damit schwere probleme, das belastet dich. so kommen die anderen, sorglosen doch mal dazu sich ein paar gedanken zu machen.

Natürlich kannst du mir deinen Freunden dafür sprechen!

Ich würde es jetzt nicht überall im Bekanntenkreis breittreten, aber ich bin der Meinung, dass man mit guten Freunden auf jeden Fall darüber sprechen sollte - schon allein, damit sie deine Einstellung in Bezug auf Alkohol und Zigaretten verstehen können...

Ich finde, dass du das ruhig wahren Freunden sein kannst. Wenn sie dich dafür verurteilen, dann sind es keine wahren Freunde. Ich kann dich gut verstehen, in meinem Freundeskreis gab es einen ähnlichen Fall und wir haben Jahre lang nicht verstanden, wieso der so komisch gegenüber Alkohol war, bis er dann irgendwann die Bombe platzen ließ, dass seine Mutter an übermässigen Alkoholkonsum gestorben ist. Es kostet auf alle Fälle viel Überwindung, so etwas zu sagen, aber man muss zu seinen Freunden ehrlich sein. Ich an deiner Stelle würde mit deinen engsten Freunden einzeln ein Gespräch darüber führen. Das ist bestimmt besser als in einer großen Gruppe.

Da Alkoholismus schon seit langer zeit einer der Hauptsüchte (wie auch immer das richtige wort ist ^^) ist, kann ich das verstehen (hab so nen fall auch in der Familie)

ganz ehrlich, wenn du etwas nicht willst, sag nein. das warum soll keinen interessieren

und wenn das andere nicht einsehen ist das ihr problem und nicht deins.

natürlich muss man sich nicht wundern wenn du vllt hin und wieder überreagierst (net übel nehmen) aber ich sag immer: Leben und leben lassen. was andere machen ist ihre entscheidung, so wie bei mir und ich muss mich dafür nicht rechtfertigen.

solltest du dennoch das bedürfnis haben, es der ein oder anderen person zu sagen, kann es nicht ganz falsch sein, dann zumindest diese personen deine beweggründe verstehen und nachvollziehen können.

Gruß

Du solltest es ihnen auf jeden Fall sagen. Wer es dann nicht versteht, das du keinen Alkohol trinken willst, ist es nicht wert dein Freund zu sein. Es ist schon schwer genug mit einem Alki zu leben, mach es dir nicht noch schwerer in dem du immer neue Ausreden erfinden mußt. Sage die Wahrheit und jage die, die dich vom Gegenteil überzeugen wollen, zum Teufel.

Ganz, ganz viel Kraft wünscht der ein trockener Alkoholiker.

dein letzter satz war sehr richtig,dein vater ist krank,da alkoholismus seit ende der 60 jahre als krankheit annerkannt wurde. leider sieht das in der gesellschaft anderst aus. da ich früher ehrenamtlich in der suchtberatung dazumals in bad.württemb.tätig war,kann ich dir auch getrost schreiben das weder du,als auch dein vater ein schlechter mensch ist

das du die antipathie alkohol gegenüber und anderen suchtmitteln gegenüber entwickelt hast finde ich mehr als bewundernswert.oft bringt das geschehen des vaters/mutter in der familie schon jugendliche auf den "gleichen trip".

wenn dein vater keine einsicht zeigt eine entgiftung mit therapie zu machen wird er sich irgendwann zu tode trinken,das ist leider so.

untertütze ihn ja nicht bei irgendwelchen wünschen,das kann vom alskohol besorgen noch sonstigen gefälligkeiten gehn,z.b.arbeitgeber krank melden weil er es soo am magen hat...ect...

du hilfst einem alkoholiger nur durch "nichthilfe"...also mache dich nicht "coabhängig".

durch diese nichthilfe wird es zunehmends schwerer für ihn seine bedürfnisse zu befriedigen. falls dein nick auf dein alter schliesst (24) würde ich ihn verlassen,egal wohin nur weg.

erst in einer totalen alleinigen auswegslosigkeit werden solche menschen dann einsichtig. solange der stoff fliesst...wird sich nichts ändern.

es ist schwierig seinen kumpels darzulegen wie kompliziert eine sucht ist. klar das dir das peinlich ist.

wäre er schwer krebskrank,wäre es für die und für dich "einfacher". er wäre eben krank und hilflos.aber so ist er eben auch krank nur eben...dein papa ist ein säufer...heisst es...

bleibe nicht nur in deiner abstinenz so stark,bleibe auch deinem vater absolut ablehnend ihm und seiner trinkerei gegenüber in der gleichen stärke.

alkoholkrank zu sein ist keine schande...es ist nur eine schande nichts dagegen zu tun...dafür kannst DU aber nichts.

sage deinen freunden offen das du deinen vater in der form absolut ablehnst und du nichts damit zu tun hast.

versuche aber auch zu erklären und aufzuklären das sucht eben nicht umsonst sucht heisst und eine "abhängigkeit" ist von der ohne mediz.hilfe keine chanse besteht, wegzukommen. ich kann dir nur viel kraft wünschen dies durchzustehen,es ist oft ein harter,langer kampf und hat schon manchen angehörigen vorher dahingerafft als den süchtigen selbst...leider...

deshalb denke auch an deinen schutz.lass dir ja nicht einreden "wie kannst du deinen vater so im stich lassen".

er ist derjenige der ganz allein was ändern kann,erst wenn er sagt...ruf einen krankenwagen zur entgiftung...dieser bitte darfst du dann natürlich nachgehen.

und dann muss er aber gleich im anschluss in therapie.

alles gute!

Sage es ihnen bevor sie es iregdwie anders rausfinden! besser sie erfahren es von dir als wie von jemend anderem wenn es richtige Kumpels sind dann machen sie auch nichts sondern versuchen sogar dir zu helfen! Teste sie vllt. zuvor ... lass dir irgendwas einfallen aber es wäre besser wenn du es ihnen sagtst! Lg

mein vater ist auch alki, trink auch nichts, aber eher aus sportlichen gründen und weil ich als chemiker bei ethanol nen dicken totenkopf seh xD klar kannst du denen das sagen, kannst du ja nichts für und erklärt dein verhalten

echten freunden kann man das schon sagen. aber auf die nase binden würd ich's keinem, weil könnte ja auch deinem vater evtl. unangenehm sein.

Mir würden sämtliche Lichter angehen und ich würde Dein Verhalten verstehen können. Wäre Dir nicht böse, sondern eher dankbar.

Und glaube mir - Dir würde eine zentnerschwere Last runterfallen, wenn Du es sagst.

Das solltest du selber wissen, ob du willst, das andere es wissen. Natürlich gibt es dann die ein oder anderen, die das abwerten, andere stehen hinter dir. Das kommt auf deine Freunde drauf an.

Solche Freunde habe ich auch und sie tun mir echt Leid. Nicht, dass ich sie bemitleidenswert anschauen würde oder so, aber ich respektiere ihre Entscheide und höre ihnen zu, wenn es Probleme gibt.

Alkoholismus ist eine anerkannte Krankheit....und niemand muss sich dafür schämen.

Kurze Antwort: Nicht sagen! Viele wissen nicht, was das eigentlich bedeutet und stufen Dich vielleicht ab!

Klar kannst Du das sagen. Das solltest Du sogar.

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