Kann ich (meine Familie) einen Mops halten?

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11 Antworten

Möpse brauchen wenn sie aus guter Zucht kommen (das ist übrigens eine der Rassen wo ich echt da von abrate beim VDH zu gucken) auch 2-3 stunden Auslauf täglich und Beschäftigung. 

Ich bin zwar auch jemand der normalerweise die Meinung vertritt jeder mops ist eine qualzucht allerdings setzte ich mich in den letzten Wochen sehr mit der Rasse auseinander da meine Mutter gerne so einen Hund hätte und ich mich momentan nach geeigneten Züchtern umschaue. 

Wichtig ist das ihr euch wen sucht der nach altdeutschem Vorbild züchtet. Das heißt größerer Körper, lange beine, Schnauze und innen liegende Augen.

Schaut euch z.B. mal die Züchterin an:

http://www.odenwaldmops.de

Kommentar von Bitterkraut
17.03.2016, 12:55

Wo bitte sollen denn die "altdeutschen" Gene herkommen? Der Genpool dieser Rasse ist vollkommen ruiniert. Die sog. Retromöpse sind nix weiter, als eine Verkaufsmasche - eine Masche, um sich nicht rechtfetigen zu müssen.

Und da man gar nicht lange genug warten kann, um festzustellen, ob die Zuchttiere atmen können oder nicht, wird zwangsläufig auch mit Hunden, die später Atemnot bekommen, gezüchtet.

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Kommentar von Saminatoris
17.03.2016, 15:23

Ernsthaft? Lies mal die Literatur dieser Hunde (btf. 2. Kommentar)

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Wenn deine Familie Geld hat für die nötgen Ops, hönnt ihr sicher einen Mops halten. Anchaffungskosten liegen bei etwa 1000 Euro.

Allerdings frage ich mich, warum es unbedingt ein solcher Qualzuchthund sein muß? Weißt du warum die angeblich nicht so viel Auslauf brauchen? Weil sie keine Luft bekommen! Wären sie gesund mit gesundem Körper, bräuchten die genausoviel Auslauf wie andere Hunde. D.h. du kauft einen Hund, der aufgrund von ständiger Atemnot nicht so viel laufen kann wie andere, gesunde Hunde - so schauts aus.

Kommentar von Saminatoris
17.03.2016, 12:36

Danke, aber es gibt mittlerweile Züchtungen die wieder zum altdeutschen Mops zurück gehen d.h. Die auch weniger Atembeschwerden haben und auch längere Beine :)

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Kommentar von brandon
17.03.2016, 15:25

@ Bitterkraut

Aber das ist doch das geniale an diesen Hunden, das man sich nicht so viel Mühe geben muß damit der Hund genug Auslauf hat.

Außerdem darf man auch nicht vergessen wie süß diese Hunde röcheln und wie ihnen ganz herzallerliebst die Glubschaugen raus fallen.

Dafür macht man sich doch gerne mitschuldig an dem Verbrechen das man Qualzucht nennt.

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Also ich finde schon, dass ihr geeignet seid. Besonders da dein Vater bald ganztägig zuhause ist und der Hund nicht allein bleiben muss.

Was ich euch allerdings raten würde, wäre bei der Auswahl der Zucht darauf zu achten, dass die Nasen nicht zu kurz gezüchtet sind. Ich interessiere mich zb für den altdeutschen Mops. Der hat längere Beine und eine nicht ganz so kurze Nase, wodurch Atemschwierigkeiten verringert werden.

Kommentar von Saminatoris
17.03.2016, 12:31

Ich möchte sowieso darauf achten das mein Mops auch genug Luft bekommt, sich gut bewegen kann und sozusagen nicht "gefangen" ist in seinem Körper

Danke für deine Antwort :)

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Hi, ist zwar selten, aber ich finde das Ganze gut durchdacht, würde sagen ein Hund passt rein ;) Hat dein Vater auch eine Aufgabe, ist ja bei Rentnern auch wichtig ;)

Aber ein Mops ist sehr baufällig, würde mehr Wert auf ein gesunden Hund legen, beim Mops kann es passieren das nur sehr sehr wenig Luft bekommt und Gefahr läuft im Sommer oder bei Überanstrengungen einfach umzukippen. Und wenn die älter werden rächt sich meist die Kopfform, nicht selten leiden die Hunde am Ende unter den Zuchtstandard, was sehr teuer werden kann beim Tierarzt. Und das Tier leidet und man selber leidet da mit, wenn das Tier nur am röcheln ist :(

Wenn ihr die Möglichkeit habt auch eine Hundeschule zu besuchen würde ich persönlich eher in Richtung Terrier schauen, die brauchen zwar eine Beschäftigung sind dafür aber agiler und in der Regel auch gesünder, zB der Tibet Terrier oder Cairn Terrier :)

Kommentar von Saminatoris
17.03.2016, 15:27

Danke :) ich werde mal nach anderen Hunden in die Richtung gucken :)

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Hi

Ich kenne mich jetzt nicht speziell mit dieser Rasse aus, aber von deiner Beschreibung her habt ihr gute Ansätze.

Eine Frage, die noch zu klären wäre, ist die Finanzierung. Ihr braucht Spielzeug, Körbchen, Futter etc. und auf jeden Fall Rücklagen für Tierarztrechnungen!
Wenn ihr einen Welpen habt muss in den ersten Monaten immer (24/7) jemand zu Hause sein. Außerdem ist das Training zeitaufwändig, damit er auf euch hört und auch besonders, dass er stubenrein wird....

Und wie ist es nach der Schule? So ein Hund lebt lange! Sind deine Eltern bereit, den Hund zu behalten wenn du studierst oder eine Ausbildung etc machst? 

Ich denke, wenn die Fragen geklärt sind, habt ihr gute Voraussetzungen, einem Hund ein gutes Leben zu bieten ;)
Viel Erfolg!

Ich find es passt gut.

Denn ein Mops ist eigentlich wenn ihm gut erziehst ein pflegeleichter Hund, da die fellpflege recht einfach ist, ausser gassi gehn kann man tolle hundespiele etc mit ihm machen da interlligenter Hund ist,
Bei Wald würde ich vorsichtig sein da ein Mops übermutig ist und auch gefahren unterschätz. Ansonsten auf die ernährung gut achten da die Rasse gern mal zu übergewicht neigt 😉
Wie bei vielen kleinen Hunden auf viele treppen verzieht bzw vermeiden ...

Ansonsten viel Glück und Erfolgt 😊😊

Ja das passt..
Aber muss es wirklich ein mops sein? Es gibt so viele tolle (kleine) Hunderassen die KEINE Qualzuchten sind.
Vielleicht einen Bolonka Zwetna? Die sind sehr süß oder Spitz (keinen Zwergspitz!!!)? Wie gesagt die Möglichkeiten sind fast grenzenlos es gibt so viele Hunderassen:)

Niemand ist geeignet für einen Mops.

Man sollte sich mal informieren was diese Rasse bedeutet und welche Auswirkungen diese Züchtung auf den Hund und auf den Geldbeutel des Menschen hat.

Auch sollte man sich überlegen, ob man es gerne hört, wenn jemand schnarcht, oder nach Atem ringt.

Generell würde ich sagen spricht da nichts dagegen. Mir fällt nur grade ein das meine Mutter auch seit kurzem einen Hund hat und sie einen Hundeführerschein brauchte, da der wohl in einigen Gebieten mittlerweile Pflicht ist. :)

Kommentar von Mewchen
17.03.2016, 12:32

wirklich? Wusste gar nicht, dass das mittlerweile Pflicht ist. Ich habe immer gedacht, das wäre auf bestimmte Hunderassen beschränkt.

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laut den angaben die du gemacht hast, steht dem nichts im wege

Ihr habt aber eine merkwürdige Einstellung.. Ein Hund ist nicht weniger Hund, nur weil er kleiner ist. Auslauf und Beschäftigung braucht er genau so viel und auch mit kleinen Hunden sollte man die Hundeschule besuchen. 

Wenn sich jemand wirklich ausreichend um den Hund kümmern kann und auch bereit ist, das in den nächsten 12-20 Jahren zu machen, dann ist das doch wunderbar. Finde es auch gut von deinem Vater, dass er erst einen Hund anschaffen will, wenn er nicht mehr arbeiten muss. Wenn die ganze Familie mitzieht, ihr euch alle beteiligt usw. dann ist das die optimale Voraussetzung. 

Bespricht auch wer die ganzen Kosten übernimmt, wer wann mit dem Hund rausgeht usw. 

Kommentar von Saminatoris
17.03.2016, 12:34

Mir ist schon Klar, das ein Hund nicht weniger Hund sein kann :) der Mops braucht aber sicher nicht soo viel Auslauf wie ein Labrador etc. oder?
Danke für deine Antwort :)

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