Kann ich mein Haus an meine Tochter verschenken um es vor Hartz4 zu schützen?

4 Antworten

Hallo, ich glaube das es seid geraumer Zeit nicht mehr zulässig ist das man sein Eigenheim verscheuern muss nur weil man Harz4 empfängt, ich glaube das mal im Fernsehen gesehen zu haben. Ich würde mich aber einfach mal bei einem Anwalt informieren, kostet mit Antrag vom Amtsgericht für Beratungsgespräch ja nichts. Generell empfehle ich immer einen Anwalt bei Sachen die mit der ARGe zutun haben,  spreche da aus Erfahrung. 

Offenbar handelt es sich ja um ein 2-Familienhaus. das wäre also tatsächlich zu verwerten.

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Wenn du deine Bedürftigkeit selbst herbei führst, kann diieseTransaktion noch 10 Jahre später rückabgewickelt werden.

Ein selbstbewohntes EF-Haus unterliegt aber dem Schonvermögen und muss nicht verwertet werden.

Wenn es natürlich teilweise vermietet ist, muss der erlös dazu dienen die Bedürftigkeit zu reduzieren. Ob es an die Tochter vermietet ist, spielt dabei keine Rolle. Es wird die ortsübliche Mindestmiete zum Ansatz gebracht.

Theoretisch schon. Du bist dann Mieter bei der Tochter. Es muss ganz klar ein eigener Haushalt sein.

Wenn noch weitere Räume frei sind, könntest Du diese stattdesen vermieten und von den Mieteinnahmen statt von Hartz IV leben.

Wenn er das Haus "verschenkt", wird das nicht funktionieren. Das wird sofort als missbräuchlich angesehen.

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@DerHans

Missbräuchlich bezogen auf was?

Ich habe auf http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/101542-besteht-trotz-eigenheim-ein-anspruch-auf-alg-ii interessante Details gefunden:

Kosten werden übernommen, wenn Ihr Eigentum angemessen ist.
Das Grundstück sollte maximal etwa 550 qm groß sein. Die Wohnung das Haus bei einem 4 Personenhaushalt ca. 130 qm Wohnfläche haben. Alleinstehende können noch bis zu 90 qm Wohnfläche als Eigentum haben. Diente das Haus ursprünglich als Familienheim und sind die erwachsenen Kinder inzwischen ausgezogen, dann kann auch ein größeres Haus als 90 qm als angemessen angesehen werden.
Für den Fall, dass eine Immobilie zu groß ist, weist das zweite Sozialgesetzbuch Auswege auf. Dies gilt gerade für Ältere, die Arbeitslosengeld II beantragen. Um zu vermeiden, dass die Betroffenen wegen einer vorübergehenden Notlage ihr Haus verkaufen müssen, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen in Härtefällen Leistungen (ALG II) als Darlehen zu erbringen. Die Zahlung eines Darlehens an Hausbesitzer kann dabei davon abhängig gemacht werden, dass ein Eintrag ins Grundbuch erfolgt, der das Darlehen der Behörde absichert.
Eigentum ist hier also nicht notwendiger Weise ein Hindernis für Arbeitslosengeld II.
Zu klären ist allerdings, welche Kosten als Kosten der Unterkunft bzw. Heizung übernommen werden können.

Kosten werden übernommen, wenn Ihr Eigentum angemessen ist.
Das Grundstück sollte maximal etwa 550 qm groß sein. Die Wohnung das Haus bei einem 4 Personenhaushalt ca. 130 qm Wohnfläche haben. Alleinstehende können noch bis zu 90 qm Wohnfläche als Eigentum haben. Diente das Haus ursprünglich als Familienheim und sind die erwachsenen Kinder inzwischen ausgezogen, dann kann auch ein größeres Haus als 90 qm als angemessen angesehen werden.
Für den Fall, dass eine Immobilie zu groß ist, weist das zweite Sozialgesetzbuch Auswege auf. Dies gilt gerade für Ältere, die Arbeitslosengeld II beantragen. Um zu vermeiden, dass die Betroffenen wegen einer vorübergehenden Notlage ihr Haus verkaufen müssen, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen in Härtefällen Leistungen (ALG II) als Darlehen zu erbringen. Die Zahlung eines Darlehens an Hausbesitzer kann dabei davon abhängig gemacht werden, dass ein Eintrag ins Grundbuch erfolgt, der das Darlehen der Behörde absichert.
Eigentum ist hier also nicht notwendiger Weise ein Hindernis für Arbeitslosengeld II.
Zu klären ist allerdings, welche Kosten als Kosten der Unterkunft bzw. Heizung übernommen werden können.

Kosten werden übernommen, wenn Ihr Eigentum angemessen ist.
Das Grundstück sollte maximal etwa 550 qm groß sein. Die Wohnung das Haus bei einem 4 Personenhaushalt ca. 130 qm Wohnfläche haben. Alleinstehende können noch bis zu 90 qm Wohnfläche als Eigentum haben. Diente das Haus ursprünglich als Familienheim und sind die erwachsenen Kinder inzwischen ausgezogen, dann kann auch ein größeres Haus als 90 qm als angemessen angesehen werden.
Für den Fall, dass eine Immobilie zu groß ist, weist das zweite Sozialgesetzbuch Auswege auf. Dies gilt gerade für Ältere, die Arbeitslosengeld II beantragen. Um zu vermeiden, dass die Betroffenen wegen einer vorübergehenden Notlage ihr Haus verkaufen müssen, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen in Härtefällen Leistungen (ALG II) als Darlehen zu erbringen. Die Zahlung eines Darlehens an Hausbesitzer kann dabei davon abhängig gemacht werden, dass ein Eintrag ins Grundbuch erfolgt, der das Darlehen der Behörde absichert.
Eigentum ist hier also nicht notwendiger Weise ein Hindernis für Arbeitslosengeld II.
Zu klären ist allerdings, welche Kosten als Kosten der Unterkunft bzw. Heizung übernommen werden können.

Kosten werden übernommen, wenn Ihr Eigentum angemessen ist.
Das Grundstück sollte maximal etwa 550 qm groß sein. Die Wohnung das Haus bei einem 4 Personenhaushalt ca. 130 qm Wohnfläche haben. Alleinstehende können noch bis zu 90 qm Wohnfläche als Eigentum haben. Diente das Haus ursprünglich als Familienheim und sind die erwachsenen Kinder inzwischen ausgezogen, dann kann auch ein größeres Haus als 90 qm als angemessen angesehen werden.
Für den Fall, dass eine Immobilie zu groß ist, weist das zweite Sozialgesetzbuch Auswege auf. Dies gilt gerade für Ältere, die Arbeitslosengeld II beantragen. Um zu vermeiden, dass die Betroffenen wegen einer vorübergehenden Notlage ihr Haus verkaufen müssen, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen in Härtefällen Leistungen (ALG II) als Darlehen zu erbringen. Die Zahlung eines Darlehens an Hausbesitzer kann dabei davon abhängig gemacht werden, dass ein Eintrag ins Grundbuch erfolgt, der das Darlehen der Behörde absichert.
Eigentum ist hier also nicht notwendiger Weise ein Hindernis für Arbeitslosengeld II.
Zu klären ist allerdings, welche Kosten als Kosten der Unterkunft bzw. Heizung übernommen werden können.

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